HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltHans-Jürgen Papier will Ende parteilicher Vorschlagsrechte bei Verfassungsrichtern
Deutschland & die Welt

Hans-Jürgen Papier will Ende parteilicher Vorschlagsrechte bei Verfassungsrichtern

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. August 2025
Bundesverfassungsgerichts / Foto: dts
13

Ein früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts fordert eine Änderung bei der Aufstellung von Kandidaten für die Richterposten in Karlsruhe. Er kritisiert die parteipolitische Praxis der sogenannten Vorschlagsrechte und plädiert für vertrauliche, sachbezogene Beratungen im Wahlausschuss des Bundestages.

Kritik an parteipolitischer Praxis

Früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier fordert ein anderes Vorgehen bei der Aufstellung von Kandidaten für die Richterposten in Karlsruhe. „Das Problem liegt meines Erachtens nicht in der gesetzlichen Regelung des Wahlvorgangs, sondern in der vor Jahrzehnten eingeführten Handhabung durch die parteipolitische Praxis“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Gegenüber der „Rheinischen Post“ (Dienstag) sagte Papier: „Ohne jede gesetzliche Grundlage haben sich die damaligen großen Volksparteien, also CDU/CSU einerseits und SPD andererseits, sogenannte Vorschlagsrechte eingeräumt und diese dann mit den jeweiligen kleinen Koalitionspartnern FDP und Grünen geteilt. Diese starre Verteilung von überkommenen Vorschlagsrechten an etablierte Parteien kann so nicht aufrechterhalten werden.“

Zur Begründung erklärte er der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Sie entspricht nicht den Realitäten der Zusammensetzung des Parlaments und ignoriert die inzwischen eingetretenen Veränderungen und Fragmentierungen der deutschen Parteienlandschaft. Ihre Aufrechterhaltung kann dazu führen, dass die Wahl der Verfassungsrichter ständig in ein parteipolitisches Gezänk ausartet. Das schadete zweifellos dem Ansehen und der Autorität des Bundesverfassungsgerichts.“

Vorschlag für das Verfahren im Wahlausschuss

Er fügte der „Rheinischen Post“ (Dienstag) hinzu: „Die Richterstellen des Bundesverfassungsgerichts sind keine Erbhöfe. Die Parteien sollten insgesamt auf ihre überkommenen, sogenannten Vorschlagsrechte verzichten.“ Papier schlug der „Rheinischen Post“ (Dienstag) vor: „Die zwölf Mitglieder des Wahlausschusses des Bundestages, die nach den Grundsätzen der Verhältniswahl vom Plenum gewählt werden, müssen sich in vertraulicher und sachbezogener Beratung auf Vorschläge einigen, die dann im Plenum zur Wahl gestellt werden. Diese Personalvorschläge des nichtöffentlich beratenden Wahlausschusses trügen nicht den Stempel eines formellen Parteikandidaten als Ergebnis eines abgesprochenen Parteiproporzes.“

Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier unterstrich der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Nach der gesetzlichen Regelung kann jedes Mitglied des Wahlausschusses einen Vorschlag machen, der dann allerdings acht der zwölf Stimmen auf sich vereinen müsste. Die Vertraulichkeit des Verfahrens im Wahlausschuss könnte sachbezogene Verständigungen erleichtern und eine öffentliche Diskreditierung von Kandidaten verhindern.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Flix will Deutsche Bahn mit günstigen Hochgeschwindigkeitszügen herausfordern
nächster Artikel
Jusos warnen: Pistorius’ Wehrdienst-Plan öffnet Wehrpflicht-Hintertür

das könnte Sie auch interessieren

Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

5. März 2026

EU warnt vor neuer Fluchtkrise durch Iran-Krieg

5. März 2026

Mehrheit der Deutschen kritisiert US-israelischen Angriff auf Iran

5. März 2026

Union baut Umfragevorsprung vor AfD deutlich aus

5. März 2026

Dax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg

5. März 2026

Bundeswehr warnt Soldaten vor möglichen Attacken in Öffentlichkeit

5. März 2026

USA lockern Sanktionen für deutsche Rosneft-Tochter zur Versorgungssicherung

5. März 2026

Bundestag stuft Wolf als jagdbare Tierart ein

5. März 2026

Bundesbankchef Nagel lehnt Spritpreisbremse ab, fordert Marktprüfung

5. März 2026

SPD-Jugendchef sieht kaum Chancen im BW-Landtagswahlkampf

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

    5. März 2026
  • EU warnt vor neuer Fluchtkrise durch Iran-Krieg

    5. März 2026
  • Mehrheit der Deutschen kritisiert US-israelischen Angriff auf Iran

    5. März 2026
  • Union baut Umfragevorsprung vor AfD deutlich aus

    5. März 2026
  • Dax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3