HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien
Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...
30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte...
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ am 14. und 15. März
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltDeutsche Getreideernte 2025: Durchschnitt, Qualität leidet unter Regen
Deutschland & die Welt

Deutsche Getreideernte 2025: Durchschnitt, Qualität leidet unter Regen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. August 2025
Weizen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
25

Der Deutsche Bauernverband erwartet in seiner Erntebilanz 2025 eine durchschnittliche Getreideernte von 43,5 Millionen Tonnen. Damit läge die Gesamterntemenge über den schwachen Ergebnissen der vergangenen zwei Jahre (2024: 39 Millionen Tonnen), teilte der Verband am Dienstag mit. Regional zeigen sich große Ertragsspannen, vielerorts haben wochenlange, teils intensive Niederschläge die Qualitäten beeinträchtigt.

Erntebilanz und Erntemengen

Die Erntemenge der wichtigsten Kultur, dem Winterweizen, liegt nach aktuellen Zahlen mit 21,7 Millionen Tonnen deutlich über dem Vorjahresniveau (2024: 17,8 Millionen Tonnen). Ausschlaggebend sind sowohl bessere Erträge pro Hektar als auch eine deutlich ausgeweitete Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere beim Winterweizen sind jedoch die Qualitäten teilweise ungenügend: Nach anhaltenden Niederschlägen sind die Fallzahlen zum Teil eingebrochen, bei den Proteingehalten zeichnen sich deutliche Ausschläge nach unten ab – insbesondere in den „roten Gebieten“.

Bei der Wintergerste zeigt sich ebenfalls ein etwas positiveres Bild als im Vorjahr: Die Erntemenge liegt mit 9,3 Millionen Tonnen über dem Vorjahreswert von 8,9 Millionen Tonnen. Die Winterrapsernte erreicht mit 3,85 Millionen Tonnen ein etwas besseres Niveau als 2024 (3,6 Millionen Tonnen).

Witterung und Qualität

Insgesamt bezeichnete Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied die diesjährige Getreideernte als Zitterpartie. „Der anhaltende Niederschlag während der eigentlichen Erntezeit hat auch in diesem Jahr die Arbeit von uns Landwirten erheblich behindert“, sagte Rukwied. Die Mähdrescher seien zum Teil tage- bis wochenlang auf dem Hof stehen geblieben, wodurch das bereits reife Getreide deutlich länger auf dem Feld verblieben sei. „Dies führte stellenweise zu deutlichen Qualitätseinbußen.“, sagte Rukwied.

„Zusätzlich kam es durch die ausgeprägte Trockenheit im Frühjahr im Nordosten des Landes zu Ertragseinbußen“, so Rukwied weiter. „Auch wenn die Erntemenge endlich einmal wieder im durchschnittlichen Bereich liegt, macht sie doch erneut die spürbaren Folgen des Klimawandels deutlich.“

Pflanzenschutz, weitere Kulturen und Marktumfeld

Auch die zunehmenden Einschränkungen beim Pflanzenschutz verschärfen nach Einschätzung Rukwied die Herausforderungen im Ackerbau weiter. „Der starke Schädlings- und Infektionsdruck in diesem Jahr zeigt deutlich, wie wichtig es ist, Pflanzen ausreichend schützen zu können“, sagte Rukwied. „Effektiver Pflanzenschutz ist eine zwingende Voraussetzung für sichere und gesunde Lebensmittel“, so der Bauernverbandspräsident weiter. In mehreren Kulturen sei bereits eine ernstzunehmende Gefährdung der Versorgungssicherheit erkennbar.

Bei anderen Kulturen wie Kartoffeln sowie verschiedenen Obst- und Gemüsearten zeichnet sich ein heterogenes Bild ab. Teilweise konnten laut Bauernverband „zufriedenstellende Erträge“ erreicht werden – etwa bei Frühkartoffeln oder Kirschen. Bei anderen Kulturen wiederum wurde lediglich eine durchschnittliche Ernte verzeichnet. Herbstkulturen wie Mais, Zuckerrüben und weitere Gemüsekulturen wie Kohl konnten von den Niederschlägen profitieren.

Auch der Importdruck nimmt insbesondere im Bereich Obst und Gemüse zu. Zusätzlich erschweren dem Bauernverband zufolge steigende Arbeitskosten durch den Mindestlohn sowie Einschränkungen beim Pflanzenschutz die Lage vieler Betriebe. Vor allem im Apfel- und Salatanbau treten derzeit massive Probleme mit Krankheiten und Schädlingen auf. Und auch die Schilf-Glasflügelzikade breitet sich weiter im Bundesgebiet aus und sorgt damit für Herausforderungen, da die Handlungsmöglichkeiten der Landwirte nach wie vor eingeschränkt sind.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Cyberangriff auf Berlins Justizsenatorin: mutmaßliche Iran-Gruppe erbeutet Daten
nächster Artikel
Warum .NET die ideale Plattform für unternehmenskritische Anwendungen ist

das könnte Sie auch interessieren

CDU-Wirtschaftsrat fordert neue Föderalismuskommission wegen Kommunalfinanzkrise

5. März 2026

EU-Staaten planen Asylzentren in Drittstaaten für Rückführungen

5. März 2026

SPD stellt gedruckten Vorwärts ein und setzt auf...

5. März 2026

Dax dreht nach schwachem Start dank Iran-Gerüchten ins...

5. März 2026

Ökonom fordert Bundesregierung zu Vorbereitung möglicher Spritmarkt-Eingriffe auf

5. März 2026

Tausende Schüler protestieren bundesweit gegen Wehrdienstpläne der Regierung

5. März 2026

Bundesbank senkt Bilanzverlust 2025 deutlich, bleibt stabil

5. März 2026

Linke fordert Rückkehr zum 9-Euro-Ticket statt Tankrabatt

5. März 2026

Länder erhöhen Druck auf Wirtschaftsministerin wegen Spritpreisexplosion

5. März 2026

Teureres Öl durch Iran-Krieg bedroht Deutschlands Wirtschaftswachstum

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • CDU-Wirtschaftsrat fordert neue Föderalismuskommission wegen Kommunalfinanzkrise

    5. März 2026
  • Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in Osnabrück setzen sich für Frieden ein

    5. März 2026
  • EU-Staaten planen Asylzentren in Drittstaaten für Rückführungen

    5. März 2026
  • SPD stellt gedruckten Vorwärts ein und setzt auf digital

    5. März 2026
  • Dax dreht nach schwachem Start dank Iran-Gerüchten ins Plus

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3