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Startseite Deutschland & die WeltMeldestelle Antifeminismus zählt 558 antifeministische, queerfeindliche Vorfälle
Deutschland & die Welt

Meldestelle Antifeminismus zählt 558 antifeministische, queerfeindliche Vorfälle

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. August 2025
Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Meldestelle Antifeminismus hat im vergangenen Jahr 558 antifeministische und queerfeindliche Vorfälle erfasst. Das geht aus dem Jahresbericht der Stelle hervor, berichtet der „Spiegel“.

Mehr als 500 gemeldete Vorfälle

Die registrierten Fälle reichten von Körperverletzung über Hasskampagnen bis hin zu Brandstiftung. 59 Fälle richteten sich gegen Organisationen, die sich für feministische und queere Themen oder Gewaltschutz einsetzen. 102 Vorfälle gab es bei entsprechenden Veranstaltungen, etwa Christopher-Street-Day-Paraden.

Auch Attacken gegen privatwirtschaftliche Unternehmen gebe es immer wieder – etwa Cafés oder Bars, die als queere oder feministische Treffpunkte bekannt sind. Diese hätten mit Sachbeschädigung und Brandstiftung zu tun, Mitarbeitende seien angegriffen worden.

Digitale Angriffe und steigende Zahlen

Rund 30 Prozent der Meldungen bezogen sich auf digitale Angriffe. Darunter seien Onlinenetzwerke gewesen, „in denen sich explizit über Tipps zur Ausübung sexualisierter Gewalt an Frauen ausgetauscht und entsprechendes Bild- und Videomaterial veröffentlicht wird“, heißt es im Bericht. Die Zahl der Meldungen stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Dies habe zwar keine repräsentative Aussagekraft, deute aber darauf hin, dass die Sensibilisierung für Antifeminismus zugenommen habe, heißt es in dem Bericht.

Träger und Definition der Meldestelle

Die Meldestelle wird von dem Verein „Lola für Demokratie“ betrieben und vom Familienministerium gefördert. Unter Antifeminismus versteht die Meldestelle eine politische Ideologie und Strategie, die sich gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie Gleichstellung richtet.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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