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Startseite Deutschland & die WeltLinke fordert Lohngerechtigkeitsquote für staatlich gestützte Unternehmen
Deutschland & die Welt

Linke fordert Lohngerechtigkeitsquote für staatlich gestützte Unternehmen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. August 2025
Foto: dts
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Die Linke fordert eine sogenannte „Lohngerechtigkeitsquote“, um die Gehaltsunterschiede zwischen Top-Managern und Geringverdienern in Unternehmen mit staatlicher Beteiligung oder staatlichen Zuschüssen zu verringern. Kern des Vorschlags ist, dass Unternehmen ihren am schlechtesten bezahlten Mitarbeitern mindestens ein Zwanzigstel des CEO-Gehalts zahlen müssen.

Vorschlag der Linken für mehr Lohngerechtigkeit

Vize-Parteichef Maximilian Schirmer schreibt in einem Papier, über das das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) berichtet, dass Unternehmen, die staatliche Zuschüsse erhalten oder an denen der Staat – wie zum Beispiel bei Volkswagen – Anteile hält, verpflichtet werden sollen, ihren am schlechtesten bezahlten Beschäftigten mindestens ein Zwanzigstel des Gehalts der Unternehmensspitze zu zahlen. Ziel dieser sogenannten „Lohngerechtigkeitsquote“ ist es, die Einkommenskluft in den Unternehmen zu verringern.

Kritik an aktuellen Gehaltsunterschieden

Maximilian Schirmer kritisiert laut „Handelsblatt“: „Aktuell herrsche in deutschen Konzernen eine absurde Ungleichheit.“ Schirmer führt weiter aus, dass ein Dax-Vorstandsvorsitzender im Durchschnitt 5,8 Millionen Euro im Jahr verdiene. „Das ist das 41-Fache eines normalen Beschäftigten, bei Adidas sogar das 95-Fache.“ Er verweist zudem darauf, dass der Mindestlohn sich auf 2.220 Euro brutto im Monat summiere. Im Fall von Volkswagen sei das Gehaltsverhältnis zwischen dem Chef und einem Mindestlohnempfänger besonders eklatant: „Wenn der Chef von VW mehr als 10,6 Millionen Euro im Jahr verdiene, sei dies das 400-fache.“

Vergleiche mit internationalen Beispielen

Auch in der politischen Debatte verweist Maximilian Schirmer auf internationale Vorbilder und äußert sich zur Haltung anderer Politiker, wie das „Handelsblatt“ berichtet: Wenn Friedrich Merz ein Kanzler für die Mehrheit sein wolle, solle er „seine Blackrock-Mentalität ablegen“ und sich an Vorbildern wie Barack Obama und Angela Merkel orientieren. Schirmer erinnert daran, dass Obama 2009 in der Krise die Topgehälter bei Unternehmen, die Staatshilfe erhielten, bei 500.000 Dollar gedeckelt habe. Auch Angela Merkel habe 2013 vor „Maßlosigkeit“ bei Managergehältern gewarnt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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