HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Das sind die beiden Hauptdarsteller im Musical „Artus...
Osnabrücker Zoll stellt Drogen bei Fahrzeugkontrolle sicher
So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5...
Ab heute (6. März) wird die Autobahn A1...
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltEnergieberater: Wärmewende vorangekommen, Heizungsgesetz nicht aufweichen
Deutschland & die Welt

Energieberater: Wärmewende vorangekommen, Heizungsgesetz nicht aufweichen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juli 2025
Rohbau / Foto: dts
21

Der Energieberaterverband GIH beobachtet einen klaren Trend hin zu vollelektrischen Wärmepumpen und warnt vor einer Abschwächung des sogenannten Heizungsgesetzes. GIH-Vorsitzender Stefan Bolln betont die Fortschritte bei der Wärmewende, sieht jedoch Nachbesserungsbedarf bei der Förderpolitik und fordert die Beibehaltung der zentralen Klimaschutzvorgaben.

Wärmewende nimmt Fahrt auf

Der Energieberaterverband GIH sieht deutliche Fortschritte bei der Umsetzung der Wärmewende in Deutschland. Stefan Bolln, Vorsitzender des GIH, erklärte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Der Kipppunkt scheint trotz aller politischen Unsicherheiten erreicht: Während früher häufig Hybridlösungen als Brückentechnologie gewählt wurden, erleben wir aktuell einen deutlichen Trend hin zu vollelektrischen Wärmepumpen.“ Bolln macht diese Entwicklung an einer gestiegenen Akzeptanz gegenüber alternativen Heizsystemen fest.

In Hamburg und Schleswig-Holstein gelten bereits seit einiger Zeit Landesverordnungen, die einen einfachen Austausch gegen fossile Heizsysteme kaum mehr zulassen. „Das Gebäudeenergiegesetz wirkt dort fast bremsend“, so Bolln. Die Akzeptanz für erneuerbare Heizsysteme steige, weil sich die Preise für Wärmepumpen stabilisierten, das Handwerk zunehmend Erfahrung sammele und sich ein echter Wettbewerb um effiziente Systeme entwickle.

Warnung vor Rückschritten beim Heizungsgesetz

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) arbeitet aktuell an einer Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes, auch als Heizungsgesetz bekannt. „Wir rechnen im Herbst mit ersten Vorschlägen“, sagte Bolln der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und warnte vor möglichen Rückschritten beim Klimaschutz. Nach aktueller Rechtslage müssen neue Heizungsanlagen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Bolln betonte hierzu: „Diese Vorgabe ist aus Sicht des GIH ein zentraler Baustein für die Wärmewende, und daran sollte Frau Reiche nicht rütteln“, mahnte der GIH-Chef.

Die Vorgabe sei bereits technologieoffen formuliert und erlaube neben Wärmepumpen auch Lösungen mit Biomasse, Solarthermie, Fernwärme und hybride Systeme. „Noch technologieoffener zu werden hieße letztlich, wieder den Weg für fossiles Erdgas oder Heizöl freizumachen. Das wäre ein klimapolitischer Rückschritt.“ Der GIH setze darauf, dass Ministerin Reiche „die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ernst nimmt und sich am breiten gesellschaftlichen Konsens für mehr erneuerbare Wärme orientiert“.

Förderung: Korrekturen gefordert

Parallel zur Gesetzgebung fordert Stefan Bolln Korrekturen bei der Förderung, die insbesondere für Maßnahmen im Gebäudebestand „entscheidend“ sei. „Die Grundförderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude sollte bei Hüllmaßnahmen von aktuell 15 Prozent deutlich angehoben werden“, sagte Bolln der NOZ. Ebenso solle der Einkommensbonus, der bislang nur für Einzelmaßnahmen bei Heizungsanlagen greife, auf Effizienzmaßnahmen wie Dämmung oder energetische Komplettsanierungen ausgeweitet werden.

Wer neben einer neuen, klimaschonenden Heizung weiterhin eine fossile Heizung – etwa eine Gastherme – betreibe, solle laut GIH „nur eine reduzierte Förderung erhalten“. Die erforderlichen Investitionen von „deutlich unter einer Milliarde pro Jahr“ lohnten sich mehrfach, so Bolln: „Sie stärken das Handwerk, steigern die energetische Qualität des Gebäudebestands und führen über zusätzliche Aufträge, Einkommen und Mehrwertsteuer zu staatlichen Rückflüssen. Die volkswirtschaftliche Bilanz fällt damit klar positiv aus.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
SPD fordert mehr Verlässlichkeit in schwarz-roter Koalition
nächster Artikel
Grüne und Linke fordern dauerhafte Reform der Schuldenbremse

das könnte Sie auch interessieren

Dax startet im Plus, hohe Ölpreise verunsichern Anleger

6. März 2026

Deutschland 2025: Mehr Strom, erneuerbare Energien dominieren weiter

6. März 2026

Mehr größere Betriebsgründungen in Deutschland – Trend setzt...

6. März 2026

CDU will Mitte 2027 Steuerentlastung für mittlere Einkommen

6. März 2026

Bayaz fordert nach Cum-Ex bessere Vernetzung der Finanzbehörden

6. März 2026

Familienministerin Prien zeigt Verständnis für Frauenstreik am 9....

6. März 2026

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert SPD-Forderung nach Übergewinnsteuer

6. März 2026

Prien will Ministeriumsnamen um Männer erweitern

6. März 2026

Krankenkassen: Krankenhausreform wichtig, aber kaum Einsparungen erwartet

6. März 2026

Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der...

6. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Dax startet im Plus, hohe Ölpreise verunsichern Anleger

    6. März 2026
  • Deutschland 2025: Mehr Strom, erneuerbare Energien dominieren weiter

    6. März 2026
  • Das sind die beiden Hauptdarsteller im Musical „Artus – Excalibur“ am Theater Osnabrück

    6. März 2026
  • Mehr größere Betriebsgründungen in Deutschland – Trend setzt sich 2025 fort

    6. März 2026
  • Osnabrücker Zoll stellt Drogen bei Fahrzeugkontrolle sicher

    6. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3