HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien
Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...
30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte...
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ am 14. und 15. März
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltDatenschutzbeauftragte fordert besseren Schutz elektronischer Patientenakten
Deutschland & die Welt

Datenschutzbeauftragte fordert besseren Schutz elektronischer Patientenakten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. Juli 2025
Arztpraxis / Foto: dts
21

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, fordert eine Verbesserung des Schutzes sensibler Gesundheitsdaten in der elektronischen Patientenakte. Sie bemängelt, dass die derzeitigen Einstellungen nicht ausreichend differenziert seien und warnt vor möglichen Sicherheitsrisiken. Specht-Riemenschneider verweist auf strengere Regelungen auf europäischer Ebene und rät dazu, vorausschauend zu handeln. Die Datenschutzbeauftragte äußert zudem Zweifel, ob sie die elektronische Patientenakte selbst nutzen wird.

Schutz sensibler Gesundheitsdaten im Fokus

Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesbeauftragte für den Datenschutz, hat eine verbesserte Absicherung sensibler Gesundheitsdaten in der elektronischen Patientenakte gefordert. Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte sie: „Die elektronische Patientenakte sieht vor, dass Versicherte einstellen können, auf welche Daten zugegriffen werden kann. Leider ist die Einstellung nicht so feingranular, wie wir uns das wünschen.“

Sie verwies auf die aktuelle Regulierung des europäischen Gesundheitsdatenraums. Die EU sehe eine feinere Einstellungsmöglichkeit vor, als dies in der deutschen Patientenakte der Fall sei. „Mein Rat an alle Verantwortlichen lautet, dem vorzugreifen, was europäisch geregelt wird“, appellierte sie laut Funke-Mediengruppe. „Sonst kann es passieren, dass technische Anpassungen später ganz schnell erfolgen müssen. Und das ist immer die schlechteste Lösung. Man sollte vorausschauend planen und dabei auf andere Länder in Europa schauen.“

Kritik an den aktuellen Einstellungsmöglichkeiten

Die Datenschutzbeauftragte erinnerte daran, dass auch in Deutschland ursprünglich eine dokumentengenaue Grundeinstellung vorgesehen gewesen sei. „Das wurde aber wieder ein Stück weit zurückgedreht“, kritisierte sie laut Funke-Mediengruppe. „Jetzt sollten die Versicherten am besten vor jedem Arztbesuch in der App festlegen, was sichtbar sein soll.“

Specht-Riemenschneider erwägt vor diesem Hintergrund, die elektronische Patientenakte persönlich gar nicht zu verwenden. „Ich schließe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus, die elektronische Patientenakte zu nutzen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Ich werde mir ganz genau angucken, was mir meine Krankenkasse zur Verfügung stellt, wenn es so weit ist. Diese Entscheidung halte ich mir explizit offen.“

Sicherheitslücken und technische Risiken

Dass sensible Gesundheitsdaten in falsche Hände geraten könnten, schloss Specht-Riemenschneider ausdrücklich nicht aus. „Technik ist nie zu hundert Prozent sicher“, sagte sie laut Funke-Mediengruppe. „Die elektronische Patientenakte ist auf dem Stand der Technik, aber Missbrauch kann nie ausgeschlossen werden.“

Specht-Riemenschneider verwies zudem darauf, dass der Chaos Computer Club im vergangenen Dezember eine Sicherheitslücke aufgedeckt habe. „Täter von außen konnten mit einem Ausweis für Heilberufe und einem Kartenlesegerät an fremde Gesundheitsdaten gelangen“, erklärte sie. „Inzwischen ist es den zuständigen Stellen gelungen, mit Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Risiko für solche Angriffe sinkt.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Thyssenkrupp: Sanierungstarifvertrag bis 2030 beschlossen
nächster Artikel
Union verschärft Streit um Verfassungsgericht-Richterposten

das könnte Sie auch interessieren

Dax startet mit Verlusten – Ölpreis und Nahostkrieg...

5. März 2026

13 Jahre Haft nach islamistisch motiviertem Messerangriff in...

5. März 2026

CDU-Generalsekretär Linnemann lehnt Spritpreisdeckel ab, fordert Kartellamt

5. März 2026

Deutsche hängen täglich länger am Smartphone – vor...

5. März 2026

Dienstleistungssektor in Deutschland steigert Umsatz 2025 deutlich

5. März 2026

Kretschmer wirft Bund und EU Versagen beim Bürokratieabbau...

5. März 2026

Erster Evakuierungsflug bringt vulnerable Deutsche aus Nahost nach...

5. März 2026

Ökonom: Irankrieg bedroht Weltwirtschaft derzeit kaum

5. März 2026

CDU verteidigt Parlamentsreform, schließt linke Kooperation strikt aus

5. März 2026

Grünen-Politiker warnt: Neue Grundsicherung verschärft soziale Ungerechtigkeit

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis Osnabrück

    5. März 2026
  • Dax startet mit Verlusten – Ölpreis und Nahostkrieg belasten

    5. März 2026
  • 13 Jahre Haft nach islamistisch motiviertem Messerangriff in Berlin

    5. März 2026
  • CDU-Generalsekretär Linnemann lehnt Spritpreisdeckel ab, fordert Kartellamt

    5. März 2026
  • Deutsche hängen täglich länger am Smartphone – vor allem Jüngere

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3