HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
OB-Kandidat der Osnabrücker Linkspartei rechnet Opfer von Putin...
Ladestation in Georgsmarienhütte nach Kupferdiebstahl auf unbestimmte Zeit...
Tote von Bramsche (86 und 62 Jahre alt):...
Schüsse in Bramsche: Todesopfer ein Mann und eine...
Armbanduhr und Halskette weg: Trickbetrüger schlagen in Osnabrück...
Schüsse in Bramsche bei Osnabrück: Zwei Tote [Update]
Schüsse in Wohnhaus? Großeinsatz der Polizei in Bramsche
Das Hochhaus am Berliner Platz in Osnabrück wird...
Nächtliche Vollsperrung der Autobahn A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede...
Gute Nachricht des Tages: Weitere 15,9 Millionen Euro...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltPKK-Kämpfer entwaffnen sich: Hoffnung auf Friedensprozess
Deutschland & die Welt

PKK-Kämpfer entwaffnen sich: Hoffnung auf Friedensprozess

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Juli 2025
Jan van Aken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
20

Linken-Chef Jan van Aken hat die Waffenabgaben kurdischer Kämpfer im nordirakischen Sulaimaniyya als wichtigen Schritt im Friedensprozess zwischen der Türkei und der kurdischen Bewegung begrüßt. Auch die Grünen lobten die Aktion und forderten die Bundesregierung auf, eine aktivere Rolle in den Verhandlungen einzunehmen.

Waffenvernichtung als Signal für den Frieden

Jan van Aken, Vorsitzender der Linken, war am Freitag vor Ort in Sulaimaniyya im Irak und wurde Zeuge, als die ersten PKK-Kämpfer öffentlich ihre Waffen vernichteten. Nach Angaben der Linken erklärte van Aken: „Ab heute gibt es neue Hoffnung auf einen Frieden zwischen der Türkei und der kurdischen Bewegung.“ Weiter sagte er: „Im kurdischen Nordirak haben dreißig kurdische Kämpferinnen und Kämpfer ihre Waffen abgegeben und verbrannt. Mit diesem einseitigen Schritt haben sie unterstrichen, wie ernst es ihnen mit dem begonnenen Friedensprozess nach 47 Jahren Bürgerkrieg ist.“

Im Zusammenhang mit diesem Ereignis forderte van Aken zudem, dass das Verbot der PKK in Deutschland aufgehoben werden müsse. „Jetzt erst recht.“ Außerdem erklärte er: „Die Bundesregierung sollte alles dafür tun, um den Frieden in der Türkei und den kurdischen Gebieten zu unterstützen.“

Forderungen nach politischem Engagement Deutschlands

van Aken betonte weiter: „Vor dem Hintergrund, dass türkisch- und kurdischstämmige Menschen die beiden größten migrantischen Gruppen in Deutschland sind, sollte die Bundesregierung eine aktive Rolle als Vermittlerin in diesem Prozess spielen.“

Auch die Grünen äußerten sich positiv zu den Vorgängen. Deborah Düring, Sprecherin für Außenpolitik, und Max Lucks, Sprecher für Menschenrechtspolitik, sagten: „Die PKK geht einen großen Schritt, um eine friedliche Lösung des türkisch-kurdischen Konflikts zu ermöglichen. Die selbstbestimmte Entwaffnung von PKK-Kämpferinnen und -Kämpfern ist historisch.“

Appell an die türkische Regierung und Freilassung politischer Gefangener

Düring und Lucks erklärten weiter: „Eine Ära des friedlichen Zusammenlebens, in der dieser Konflikt aufgearbeitet wird und Lösungen gefunden werden, muss nun beginnen. Unser Appell gilt hierbei der türkischen Regierung. Die Regierungsfraktionen müssen den Weg dafür frei machen, dass ein echter, ziviler und transparenter Friedensprozess von einer parlamentarischen Kommission mitgetragen wird.“

Sie forderten die Bundesregierung auf, ihren Einfluss auf Türkeis Präsident Recep Erdogan geltend zu machen. „Stattdessen stehen die anhaltenden Inhaftierungen und Repressionen gegenüber der demokratischen Opposition im Widerspruch zu einer demokratischen Türkei, die sich auf dem Weg zu einer Ära des Friedens bewegt.“

Abschließend unterstrichen Düring und Lucks die Notwendigkeit der Freilassung politischer Gefangener: „Der Istanbuler Oberbürgermeister Imamoglu, der ehemalige Parteivorsitzende der pro-demokratischen HDP, Selahattin Demirtas, und viele weitere politisch Inhaftierte müssen freigelassen werden. Außenminister Wadephul muss dem türkischen Amtskollegen unmissverständlich zu verstehen geben, dass diese doppelte Strategie gegen die demokratische Opposition, nicht haltbar ist“, so die Grünen.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Schnelle Tarifeinigung: Mehr Lohn für Hafenarbeiter erzielt
nächster Artikel
Ölspur nach Unfallflucht in Melle – Polizei bittet um Zeugenhinweise

das könnte Sie auch interessieren

Wall Street trotzt Iran-Konflikt, Öl- und Goldpreise steigen

2. März 2026

Grüne stimmen über umfassende Reform ihrer Parteisatzung ab

2. März 2026

EU-Kommission verwässert zentrales Buy-European-Gesetz für Industrie

2. März 2026

Juso-Chef Türmer fordert wehrhafteres Europa gegen US-Einfluss

2. März 2026

Warken verspricht Gesundheitsreform und Stopp steigender Kassenbeiträge

2. März 2026

Mehrheit der Deutschen lehnt US- und Israel-Angriff auf...

2. März 2026

Klingbeil warnt vor Flächenbrand und Risiken für Finanzmärkte

2. März 2026

Dax rutscht deutlich ab – Nahost-Konflikt treibt Ölpreis

2. März 2026

Verfassungsschutz richtet Meldestelle für bedrohte Iraner in Deutschland...

2. März 2026

Deutschland beteiligt sich an französischer Nuklearabschreckung in Europa

2. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Wall Street trotzt Iran-Konflikt, Öl- und Goldpreise steigen

    2. März 2026
  • Grüne stimmen über umfassende Reform ihrer Parteisatzung ab

    2. März 2026
  • EU-Kommission verwässert zentrales Buy-European-Gesetz für Industrie

    2. März 2026
  • Juso-Chef Türmer fordert wehrhafteres Europa gegen US-Einfluss

    2. März 2026
  • OB-Kandidat der Osnabrücker Linkspartei rechnet Opfer von Putin und Hitler gegeneinander auf

    2. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3