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Startseite Deutschland & die WeltHandelsverband fordert niedrigere Stromsteuer und Lohnnebenkosten
Deutschland & die Welt

Handelsverband fordert niedrigere Stromsteuer und Lohnnebenkosten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Juli 2025
HDE Handelsverband Deutschland (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Handelsverband HDE fordert in einem Brandbrief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine Senkung der Stromsteuer für alle Betriebe sowie ein klares Bekenntnis zur Senkung der Lohnnebenkosten unter 40 Prozent. Hintergrund sind die schwache Wirtschaftslage und die geplante Herausnahme des Handels und der privaten Haushalte aus der Stromsteuersenkung. Der HDE kritisiert diesen Schritt als Bruch eines zentralen Entlastungsversprechens der Koalition.

HDE warnt vor Folgen geplanter Stromsteuersenkung

In einem Brandbrief hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Forderung des Handelsverbands HDE erhalten, die Stromsteuer für alle Betriebe zu senken. Laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ aus der Donnerstagsausgabe heißt es in dem Schreiben, vor dem Hintergrund der Wirtschaftsschwäche „ist die geplante Herausnahme des Handels und der privaten Haushalte aus der Stromsteuersenkung ein fatales und inakzeptables Signal“. Weiter erklärt der HDE: „Es ist der Bruch des zentralen und einzig wirklich konkreten Entlastungsversprechens im Koalitionsvertrag.“

Handel sieht existenzielle Belastung

Der HDE betont, dass im Handel „bei durchschnittlichen Energiekosten von drei bis vier Prozent des Umsatzes – aber extrem geringen Margen von teilweise nur ein bis zwei Prozent – diese Kosten nicht mehr zu kompensieren“ seien. Zusätzlich werde der Handel durch die Anhebung des Mindestlohns ab 2026 stark belastet.

Forderung nach verlässlicher Entlastungspolitik

In dem Brandbrief fordert der HDE: „Diese Vorleistung der Wirtschaft muss jedoch flankiert werden durch eine ebenso verlässliche Politik, die ihrerseits für spürbare Entlastung sorgt. Es braucht jetzt endlich entschlossene Maßnahmen für ‚mehr Netto vom Brutto` und ein klares Bekenntnis, die Lohnnebenkosten unter der 40-Prozent-Marke zu halten.“ Laut Angaben der „Rheinischen Post“ bleibt der HDE damit bei seiner Position, dass politische Maßnahmen zur spürbaren Entlastung dringend notwendig seien.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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