HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
Jetzt WiO-Wohnungen besichtigen: Tag der offenen Baustelle im...
Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
Nach mehreren ausgefallenen Schultagen: Katharina Pötter räumt Fehler...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltErhöhte Rüstungsausgaben bringen Deutschlands Wirtschaft kaum Wachstum
Deutschland & die Welt

Erhöhte Rüstungsausgaben bringen Deutschlands Wirtschaft kaum Wachstum

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Juni 2025
Skyranger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
14

Die geplante massive Erhöhung der Verteidigungsausgaben in Deutschland wird nach Einschätzung einer Analyse der Universität Mannheim die heimische Wirtschaft allenfalls begrenzt stimulieren. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk, wie der „Spiegel“ berichtet. Laut der Untersuchung bringt die zusätzliche Investition in die Rüstungsindustrie weniger wirtschaftliche Impulse als andere staatliche Ausgaben.

Analyse warnt vor begrenztem Wirtschaftswachstum durch Rüstungsausgaben

Die noch unveröffentlichte Analyse der Universität Mannheim, über die der „Spiegel“ berichtet, kommt zu dem Schluss, dass die geplante Militarisierung der deutschen Wirtschaft kaum gesamtwirtschaftlichen Nutzen bringt. Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk schreiben: „Aus ökonomischer Sicht ist die geplante Militarisierung der deutschen Wirtschaft eine risikoreiche Wette mit niedriger gesamtwirtschaftlicher Rendite“, zitiert der „Spiegel“. Nach Einschätzung der Autoren schafft ein zusätzlicher Euro, der in die Rüstungsindustrie investiert wird, auf Basis bisheriger Studien höchstens 50 Cent an zusätzlicher gesamtwirtschaftlicher Produktion. Mitunter könne der Effekt sogar ganz ausbleiben.

Vergleich mit Infrastrukturinvestitionen

Deutlich höhere wirtschaftliche Effekte sehen die Wissenschaftler bei Investitionen in andere Bereiche. Bei Ausgaben für die öffentliche Infrastruktur sei eine Verdopplung jedes eingesetzten Euros möglich, beim Ausbau der Betreuungsinfrastruktur in Kitas und Schulen sei mit einer Verdreifachung zu rechnen. Das geht aus den Ausführungen von Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk hervor.

Die beiden Autoren verweisen darauf, dass die Kapazitäten der deutschen Rüstungsindustrie bereits heute ausgelastet seien und Vergabeverfahren als intransparent gelten. Sie warnen laut „Spiegel“, dass zusätzliche Nachfrage „hauptsächlich die Preise nach oben“ treibe.

Effekte für Konzerne und Investoren

Ein Großteil der öffentlichen Mittel werde „in den Taschen der Konzerne und deren Eigentümer verpuffen“, heißt es in der Analyse. Die hohen Erwartungen von Investoren spiegelten sich nach Angaben der Autoren am Aktienkurs des Rüstungsherstellers Rheinmetall wider, der sich seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mehr als versechzehnfacht habe.

Viele Studien zur Auswirkung von Rüstungsausgaben bezögen sich laut Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk auf die USA, wobei erhebliche Unterschiede zu Deutschland bestünden. So importiere Deutschland einen größeren Teil seiner Rüstungsgüter. Zudem gebe es nur „spärliche“ Evidenz dafür, dass militärische Forschungsförderung zu Produktivitätsgewinnen führe.

Laut Haushaltsentwurf sollen die deutschen Verteidigungsausgaben massiv steigen. Bevor noch mehr Geld in den Sektor gepumpt werde, müssten zuerst die größten Ineffizienzen beseitigt werden, fordern die Ökonomen. Der Staat solle auch Beteiligungen an größeren Rüstungsherstellern in Erwägung ziehen. „Dann können die Übergewinne in Schulen und Schwimmbäder gesteckt werden, statt bei internationalen Investoren zu landen“, sagte Tom Krebs laut „Spiegel“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Scholz verteidigt Ampel-Koalition und Modernisierung Deutschlands
nächster Artikel
Grundsteinlegung: Marktkauf Belm ist im Zeitplan für die Neueröffnung

das könnte Sie auch interessieren

Europa treibt rechtssichere Drittstaaten-Asylmodelle mit Return Hubs voran

15. Februar 2026

Ischinger fordert mehr Druck und Waffenlieferungen gegen Russland

15. Februar 2026

Ifo-Chef Fuest skeptisch zu Linnemanns Entlastungsplänen

15. Februar 2026

Spahn sieht nach Rubios Rede transatlantische Partnerschaft gestärkt

15. Februar 2026

Familienministerin Prien fordert rasche Reform des Wahlrechts

15. Februar 2026

Antisemitismusbeauftragter fordert jüdische Beteiligung am neuen Wehrdienst

15. Februar 2026

CDU-Generalsekretär fordert deutliche Entlastung bei der Einkommensteuer

15. Februar 2026

CDA-Chef Radtke fordert Kurswechsel: CDU soll Arbeitnehmer stärken

15. Februar 2026

Warken drängt auf schnelle Einigung zu Jahresrezepten für...

15. Februar 2026

CDU fordert striktere Bürgergeld-Regeln und mehr Arbeitsanreize

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart City

    15. Februar 2026
  • Europa treibt rechtssichere Drittstaaten-Asylmodelle mit Return Hubs voran

    15. Februar 2026
  • Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das „positiv“

    15. Februar 2026
  • Ischinger fordert mehr Druck und Waffenlieferungen gegen Russland

    15. Februar 2026
  • Ifo-Chef Fuest skeptisch zu Linnemanns Entlastungsplänen

    15. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3