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Startseite Deutschland & die WeltSchneider verteidigt Grünen Stahl als Schlüssel zur Klimawende
Deutschland & die Welt

Schneider verteidigt Grünen Stahl als Schlüssel zur Klimawende

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Juni 2025
Produktion / Foto: dts
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Umwelt- und Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) hat die Grüner-Stahl-Strategie der Bundesregierung gegen Kritik verteidigt und betonte ihre zentrale Bedeutung für die Einhaltung der Klimaziele und die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Schneider äußerte sich angesichts der Entscheidung von ArcelorMittal, seine Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt doch nicht klimaneutral umzurüsten, und hob die Bedeutung einer eigenen Stahlproduktion im Land hervor.

Grüner Stahl für Klimaziele und Wirtschaft

Umwelt- und Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) stellte im Gespräch mit dem Nachrichtenportal T-Online klar: „Ohne grünen Stahl werden wir unsere Klimaziele reißen.“ Er betonte, dass klimaneutral hergestellter Stahl nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Wirtschaft unverzichtbar sei. „Wir brauchen grünen Stahl auch, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes zu sichern. Daher werden wir die Nachfrage nach unserem grünen Stahl durch gezielten Einkauf stärken müssen“, erklärte Schneider gegenüber T-Online.

Kritik an ArcelorMittal-Entscheidung

Die jüngste Ankündigung des Stahlkonzerns ArcelorMittal, die Produktion an den Standorten Bremen und Eisenhüttenstadt nicht auf klimaneutrale Verfahren umzustellen, bewertete Carsten Schneider (SPD) kritisch. Er sagte laut T-Online: „Im Fall von ArcelorMittal handelt es sich um einen sehr großen, weltweit tätigen Konzern, der seine Standorte in Teilen auch gegeneinander ausspielt.“ Bund und Land Bremen hätten mit 1,3 Milliarden Euro „sehr viele Fördermittel“ mobilisiert. Die Entscheidung von ArcelorMittal bezeichnete Schneider als nicht nachvollziehbar: „Die Entscheidung gegen diese Unterstützung und damit auch gegen den Standort Deutschland ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar.“ Auch die Beschäftigten erwarteten von ihrem Arbeitgeber, dass Zusagen eingehalten werden. „Es geht auch um Arbeitsplätze, die durch diese Absage bedroht sind“, so Schneider gegenüber T-Online.

Weiterhin Kurs auf eigene deutsche Stahlproduktion

Trotz der Absage von ArcelorMittal plädierte Carsten Schneider (SPD) für Besonnenheit: „Man darf sich jetzt nicht zu sehr ins Bockshorn jagen lassen von einem sehr großen, geschäftstüchtigen Konzern.“ Er betonte, dass es keine Alternative zu grünem Stahl gebe und auch ArcelorMittal dies wisse. Drei weitere Stahlunternehmen in Deutschland investierten bereits in die neuen Technologien vor Ort.

An dem Ziel, eine eigenständige Stahlproduktion in Deutschland zu erhalten, hält Schneider fest. Gegenüber T-Online unterstrich er: „Als drittgrößte Industrienation brauchen wir eine eigene Stahlindustrie in Deutschland, auch um uns vor den Turbulenzen auf dem Weltmarkt etwas zu schützen.“ Ein möglicher nächster Schritt könne ein Stahlgipfel sein, wie ihn auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ins Gespräch gebracht habe.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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