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Startseite Deutschland & die WeltIG Metall fordert Einigung auf höheren Mindestlohn
Deutschland & die Welt

IG Metall fordert Einigung auf höheren Mindestlohn

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
Gebäudereiniger / Foto: dts
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IG-Metall-Chefin Christiane Benner hat die Sozialpartner in der Mindestlohnkommission zu einer einvernehmlichen Lösung bei der Festlegung des Mindestlohns ab 2026 aufgefordert. Sie betonte die Bedeutung einer Einigung und sprach sich dafür aus, die Kommission als Ort für die Umsetzung europäischer Vorgaben zu nutzen. Benner verwies zudem auf die Notwendigkeit eines armutsfesten Mindestlohns und wies Kritik an möglichen negativen Beschäftigungseffekten zurück.

Aufruf zur Einigung in der Mindestlohnkommission

IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner hat die Sozialpartner in der Mindestlohnkommission dazu aufgefordert, bei der Festlegung des Mindestlohns ab 2026 eine gemeinsame Lösung zu finden. „Wir erwarten eine Einigung in der Mindestlohnkommission“, sagte Benner der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). Sie betonte, die Kommission sei der richtige Ort, um sozialpartnerschaftlich EU-Vorgaben umzusetzen. Mit Blick auf die unterschiedlichen Positionen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften erklärte Benner: „Ich bin sicher, die Kommission wird das schaffen.“

Forderung nach armutsfestem Mindestlohn

„Ein armutsfester Mindestlohn ist eine Frage des Respekts für arbeitende Menschen“, fügte Benner hinzu. Zudem betonte sie, ein solcher Mindestlohn steigere die Kaufkraft und kurbele damit die Wirtschaft an. Kritik an negativen Beschäftigungseffekten wies sie zurück und sagte: „Die Erzählung negativer Beschäftigungseffekte ist mit Blick auf Statistiken und aktuelle Studien unbegründet“, so die IG-Metall-Vorsitzende gegenüber der „Rheinischen Post“.

Entscheidung der Kommission bis Ende Juni

Die Mindestlohnkommission will bis Ende Juni über die neue Höhe des Mindestlohns entscheiden. Gewerkschaften sowie SPD, Grüne und Linke fordern eine Anhebung auf 15 Euro pro Stunde.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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