HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Fußgängerin an der Martinistraße in Osnabrück auf Fahrbahn...
Warum der Nikolaiort in Osnabrück zurzeit eine Baustelle...
Nepal-Vortrag von Dieter Grave in Osnabrück bringt 1.120...
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 2....
Achtklässler der Freien Waldorfschule Evinghausen spielen „Das Fräulein...
Fast 4.900 Helfer beim Stadtputztag 2026: Osnabrück gemeinsam...
Das sind die neuen Öffnungszeiten der AWIGO-Grünplätze im...
Projektmesse der Hochschule Osnabrück zeigt studentische Ideen für...
Durch Wärmebildkameras: Intelligente Ampeltechnik sorgt für besseren Verkehrsfluss...
Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWirtschaftsweiser kritisiert Rentenpläne als ungerecht und teuer
Deutschland & die Welt

Wirtschaftsweiser kritisiert Rentenpläne als ungerecht und teuer

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
Martin Werding (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
19

Der Wirtschaftsweise Martin Werding äußert deutliche Kritik an den Rentenplänen der schwarz-roten Koalition. Seiner Einschätzung nach sind die geplanten Maßnahmen kostspielig und benachteiligen die jüngeren Generationen erheblich. Besonders die Ausweitung der Mütterrente wird von Werding als potenziell ungerecht bewertet. Lediglich die geplante „Frühstart-Rente“ für Kinder und Jugendliche findet sein Lob.

Kritik an Rentenreform: Jüngere Generationen stärker belastet

Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum sowie Mitglied des Sachverständigenrats, Martin Werding, sieht die Rentenpläne der schwarz-roten Koalition äußerst kritisch. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte er: „Das sind nicht die Reformen, mit denen man die Ausgabenentwicklung auf sozialverträgliche Weise dämpfen könnte.“ Er betonte weiter: „Das ist die falsche Richtung – die Jüngeren zahlen massiv drauf.“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Die von Union und SPD geplanten Änderungen bedeuteten laut Werding „das Ende der Beteiligung der Älteren an den Kosten der Alterung in Deutschland“. Er erläuterte gegenüber der SZ: „Der Beitrag der Älteren war bisher der Anstieg des Rentenalters auf 67 Jahre und das Sinken des Rentenniveaus. Beides wird nun gestrichen. Von da an zahlen nur noch die Jüngeren.“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Umfang der Reformpläne

Die schwarz-rote Koalition plant, das aktuelle Rentenniveau zu stabilisieren und die Mütterrente auszubauen. Darüber hinaus sollen Senioren, die auch im Ruhestand weiterarbeiten, künftig bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen dürfen. Für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren sieht das Sofortprogramm der Bundesregierung eine monatliche Zahlung von zehn Euro für ein eigenes Altersvorsorgedepot vor.

Zentrale Punkte der geplanten Reformen sollen demnächst von Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) auf den Weg gebracht werden.

Gefahr neuer Ungerechtigkeiten durch Mütterrente

Die vorgesehenen Verbesserungen bei der Mütterrente für Elternteile, die vor 1992 Kinder bekommen haben, hält Werding für problematisch. Seiner Einschätzung nach profitiere bereits heute ein Teil dieser Mütter von Erziehungszeiten, insbesondere diejenigen, die länger in Teilzeit gearbeitet hätten. „Sie bekämen eine höhere Rente. Mit dem Ausbau der Mütterrente könnten sie nun doppelt belohnt werden. Nicht alle, aber es würde viele solcher Fälle geben. Sie wären tatsächlich besser gestellt als jüngere Mütter“, so Werding im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. „Das wird in der Debatte oft unterschlagen.“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Positiv bewertet Werding lediglich die Pläne zu Altersvorsorgedepots für Kinder und Jugendliche, die sogenannte „Frühstart-Rente“: „Es ist ein Anstoß zur Vorsorge.“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Der Sachverständigenrat, dem Werding angehört, hatte bereits zuvor auch die Rentenpläne der Ampel-Koalition als nicht nachhaltig kritisiert.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Reiche erwartet Einigung im EU-USA-Zollstreit vor Frist
nächster Artikel
Wagenknecht warnt vor Eskalation im Israel-Iran-Konflikt

das könnte Sie auch interessieren

Starlink will Mobilfunkdienst mit bis zu 150 Mbit/s...

2. März 2026

Iran-Konflikt: Bundespolizei erhöht Alarmbereitschaft an Bahnhöfen, Flughäfen

2. März 2026

Mindestens 550 Tote bei US‑ und Israel-Angriffen auf...

2. März 2026

Merz-Reise nach Washington: Iran-Krise verdrängt Ukraine und Zollstreit

2. März 2026

Dax fällt wegen Iran-Konflikt deutlich, Handel bleibt geordnet

2. März 2026

Mehrere US-Kampfflugzeuge in Kuwait abgestürzt – Crews überleben

2. März 2026

Schleswig-Holstein fordert härteres Strafrecht gegen Antisemitismus und Israelhass

2. März 2026

Einzelhandelsumsatz sinkt im Januar, Onlinehandel legt deutlich zu

2. März 2026

Deutschland holt bei Social-Media-Nutzung auf, bleibt EU-Schlusslicht

2. März 2026

Homeoffice bleibt für ein Viertel der Beschäftigten Standard...

2. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Starlink will Mobilfunkdienst mit bis zu 150 Mbit/s starten

    2. März 2026
  • Iran-Konflikt: Bundespolizei erhöht Alarmbereitschaft an Bahnhöfen, Flughäfen

    2. März 2026
  • Mindestens 550 Tote bei US‑ und Israel-Angriffen auf Iran

    2. März 2026
  • Merz-Reise nach Washington: Iran-Krise verdrängt Ukraine und Zollstreit

    2. März 2026
  • Fußgängerin an der Martinistraße in Osnabrück auf Fahrbahn gestoßen

    2. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3