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Startseite Deutschland & die WeltFIU beseitigt Rückstände und meldet Geldwäsche täglich
Deutschland & die Welt

FIU beseitigt Rückstände und meldet Geldwäsche täglich

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. Juni 2025
Foto: dts
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Die Financial Intelligence Unit (FIU) hat nach eigenen Angaben sämtliche Rückstände bei Geldwäsche-Verdachtsmeldungen aufgearbeitet und bearbeitet seither alle neuen Fälle am selben Tag und risikobasiert. Zwischenzeitlich waren bei der Behörde 160.000 Verdachtsmeldungen unbearbeitet. Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ erklärte FIU-Chef Daniel Thelesklaf, wie diese Trendwende gelungen ist.

FIU bewältigt Rückstände bei Verdachtsmeldungen

Die Financial Intelligence Unit (FIU) stand in der Vergangenheit vor erheblichen Herausforderungen: Zeitweise lagen 160.000 Geldwäsche-Verdachtsmeldungen unbearbeitet vor. Daniel Thelesklaf, Leiter der FIU, berichtete dem „Handelsblatt“, dass die Behörde nun sämtliche Altbestände abgearbeitet habe. Neue Verdachtsmeldungen würden inzwischen taggleich und risikobasiert bewertet.

Kritik an Ermittlungsbehörden und Digitalisierung

Im Interview mit dem „Handelsblatt“ äußerte Daniel Thelesklaf deutliche Kritik an den bestehenden strafrechtlichen Ermittlungen. Nach seiner Einschätzung sind die Ermittlungen bei komplexen und internationalen Geldwäschefällen unzureichend. „Bei komplexen und internationalen Geldwäschestrukturen brauche es eine strukturelle Stärkung“, forderte Thelesklaf. Zudem bemängelte der FIU-Chef die mangelnde Transparenz bei der Weiterverfolgung der von der FIU abgegebenen Verdachtsmeldungen. „Wir sehen kaum, was aus den Fällen bei den Ermittlungsbehörden wird“, sagte Thelesklaf. Besonders die fehlende Digitalisierung bezeichnete er in diesem Zusammenhang als einen großen Schwachpunkt.

Neue europäische Behörde und EU-Regelungen

Mit Blick auf die neue europäische Geldwäscheaufsichtsbehörde AMLA in Frankfurt sieht Daniel Thelesklaf einen bedeutenden Fortschritt. Im „Handelsblatt“-Gespräch betonte er, dass die AMLA ein wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung der Aufsicht und zur besseren Zusammenarbeit darstelle. Auch die neue EU-Gesetzgebung bringe nach Einschätzung des FIU-Leiters mehr Klarheit und Vergleichbarkeit bei der Verfolgung von Geldwäsche.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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