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AktuellOsnabrück

Wie Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ den Wald von morgen erforschen

von PM 17. Juni 2025
von PM 17. Juni 2025
Gruppe vom Osnabrücker Gymnasium "In der Wüste" im "Zukunftswald". / Foto: Milena Ulbricht (Gymnasium „In der Wüste“)
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Wie kann ein Wald auch in Zeiten des rasanten Klimawandels bestehen? Diese zentrale Zukunftsfrage steht im Fokus eines außergewöhnlichen Projekts. Gemeinsam untersuchen das Osnabrücker Gymnasium „In der Wüste“ und das Oberstufen-Kolleg Bielefeld über einen Zeitraum von zehn Jahren, welche Baumarten künftig die besten Überlebenschancen haben – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Forschung.

Schüler forschen im Osnabrücker Land

Möglich macht dies ein sogenanntes Citizen-Science-Projekt, das von der Andreas-Mohn-Stiftung unterstützt wird. Die Stiftung stellt ein rund ein Hektar großes Waldstück in Hilter im Osnabrücker Land zur Verfügung und begleitet das Projekt. In enger Zusammenarbeit mit der Bezirksförsterei Hilter, vertreten durch Bezirksförster Robert Rinke, und unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Andreas Stockey vom Oberstufen-Kolleg Bielefeld und der Universität Bielefeld, wurde kürzlich ein vielfältig bestückter Zukunftswald mit sieben Baumarten angelegt. Dieser dient in den kommenden Jahren als Lern- und Forschungsraum für die Schülerinnen und Schüler.

Erste Daten im Forschungswald erfasst

Schon beim ersten großen Exkursionstag Anfang Mai zeigten 15 Schülerinnen und Schüler eines von Milena Ulbricht am Gymnasium „In der Wüste“ betreuten Seminarfachs eindrucksvoll, wie ernst sie die Aufgabe nehmen: Über 2000 Bambusstäbe zum Schutz der Setzlinge wurden gesetzt, 600 Pflanzen mit individuellen IDs versehen und bei 300 Bäumen zusätzlich Art und Wuchshöhe bestimmt. Drei gleich große Forschungsparzellen teilen sich das Gymnasium und das Oberstufen-Kolleg: Je eine wird eigenständig betreut, die mittlere gemeinsam. So lassen sich zukünftig auch Unterschiede analysieren.

Was man liebt, das schützt man

„Wir möchten mit dem Projekt „Zukunftswald“ bei jungen Menschen ein Bewusstsein für den achtsamen Umgang mit sich selbst, mit dem Nächsten und der Umwelt wecken“, so Eva-Maria und Andreas Mohn von der Andreas-Mohn-Stiftung. Ziel sei es, dass Schülerinnen und Schüler die Schönheit der Schöpfung erkennen und diese lieben lernen. „Das, was man liebt, wird gepflegt und nicht zerstört. Stichworte wie Aktivität, Selbsterfahrung, Solidarität, Freude am gemeinsamen Gestalten, Wissenserfahrung und -vermittlung in praktischer Umsetzung umschreiben das Projekt“, sagen Eva-Maria und Andreas Mohn. Es sei wunderbar zu sehen, wie junge Menschen ihre Zeit in ein Jahrhundertprojekt investieren, um unsere und die Zukunft von Generationen zu sichern: „Die 3000 Eichen werden hoffentlich die nächsten 200 Jahre stehen. Es sind lebendige Zeugen einer aktiven Jugend, die ihre und unsere Zukunft selbst in die Hand nimmt und sinnvoll gestaltet. Dieses Verhalten gebührt große Achtung und Dankbarkeit. Danke an alle Beteiligten für dieses großartige Engagement im Zukunftswald.“

Wo Bildung Wurzeln schlägt

„In Projekten wie diesem, in dem es gelingt, mit großem Synergie-Effekt forschendes Lernen in den Naturwissenschaften, Bildung für nachhaltige Entwicklung und das Erleben von Selbstwirksamkeit in einem anwendungsorientierten und fächerübergreifenden Projekt zu verknüpfen, bekommen unsere Bemühungen, jungen Menschen eine zukunftstaugliche Bildung zu vermitteln, eine neue Qualität“, so Andreas Stockey.

MINT mit Mehrwert

Für die betreuende Lehrkraft am Osnabrücker Gymnasium „In der Wüste“, Milena Ulbricht, ist das Projekt ein wichtiger Baustein des schulischen Bildungsprofils. Sie betont: „Wir legen als MINT-EC-Schule großen Wert darauf, unseren Schülerinnen und Schülern Wissenschaft und Forschung so realitätsnah wie möglich erfahrbar zu machen. Das Projekt Zukunftswald bietet uns genau diese einzigartige Möglichkeit.“ Das Projekt steht exemplarisch für eine moderne, verantwortungsbewusste Schulbildung, in der theoretisches Wissen praktisch erprobt und wissenschaftlich hinterfragt wird. Es verbindet Ökologie, Methodentraining und Teamarbeit auf besondere Weise – und leistet dabei zugleich einen Beitrag zum Schutz und zur Entwicklung von Wäldern.

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