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Startseite Deutschland & die WeltUN: Israels Gaza-Blockade ist grausame Kollektivstrafe
Deutschland & die Welt

UN: Israels Gaza-Blockade ist grausame Kollektivstrafe

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Mai 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Mai 2025
Grenze zwischen Gaza und Israel / Foto: dts
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Der UN-Nothilfekoordinator wirft Israel vor, mit der Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza gegen das Völkerrecht zu verstoßen und die Zivilbevölkerung kollektiv zu bestrafen. In einem öffentlichen Statement fordert er ein sofortiges Ende der Restriktionen und betont die gravierenden humanitären Folgen für die Menschen im Gazastreifen.

Schwere Vorwürfe gegen Israel

Thomas Fletcher, UN-Nothilfekoordinator, hat die andauernde Blockade von humanitären Hilfslieferungen nach Gaza durch Israel scharf kritisiert und diese als Kollektivbestrafung bezeichnet. In einem am Donnerstag veröffentlichten Statement in sozialen Medien erklärte Fletcher: „Den israelischen Behörden und denjenigen, die noch mit ihnen reden können, sagen wir erneut: Hebt diese brutale Blockade auf.“ Er führte weiter aus: „Die Blockade von Hilfe lässt die Zivilbevölkerung hungern. Sie lässt sie ohne grundlegende medizinische Versorgung zurück. Sie beraubt sie ihrer Würde und Hoffnung. Sie führt zu einer grausamen kollektiven Bestrafung. Die Blockade von Hilfe tötet.“

Bewusstes Vorgehen der israelischen Behörden

Nach Aussage von Fletcher hätten die israelischen Behörden bereits vor zwei Monaten die bewusste Entscheidung getroffen, sämtliche Hilfslieferungen für den Gazastreifen zu blockieren. Er betonte: „Sie haben schonungslos offen gesagt, dass sie mit dieser Politik die Hamas unter Druck setzen wollen.“ Er verwies darauf, dass diese Strategie öffentlich kommuniziert worden sei und explizit darauf abziele, Druck auf die im Gazastreifen herrschende Hamas auszuüben.

Forderung nach humanitärem Zugang und Freilassung der Geiseln

Gleichzeitig stellte Fletcher klar: „Ja, die Geiseln müssen freigelassen werden, sofort. Man hätte sie niemals ihren Familien wegnehmen dürfen“, so der Koordinator für humanitäre Hilfseinsätze der Vereinten Nationen. Er betonte jedoch unmissverständlich, dass das Völkerrecht eindeutig sei: „Als Besatzungsmacht muss Israel humanitäre Hilfe zulassen. Die Hilfe und die damit geretteten Menschenleben dürfen niemals ein Druckmittel sein.“ Damit bekräftigte Fletcher die Forderung der Vereinten Nationen nach einem uneingeschränkten Zugang von Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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