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Startseite Deutschland & die WeltTrockenheit bremst Mücken und Zecken – Infektionsrisiko bleibt
Deutschland & die Welt

Trockenheit bremst Mücken und Zecken – Infektionsrisiko bleibt

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. April 2025
Eine Regentonne bietet ein ideales Brutgewässer für Stechmücken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands hat das Aufkommen von Stechmücken und Zecken zuletzt gebremst. Expertinnen zufolge ist jedoch keine dauerhafte Entwarnung möglich, da ein Wetterumschwung die Populationen schnell wieder ansteigen lassen kann. Auch der Klimawandel trägt laut Wissenschaftlern dazu bei, dass sich durch Zecken und Mücken übertragene Krankheitserreger leichter ausbreiten.

Weniger Mücken durch Trockenheit

Die aktuellen Wetterbedingungen in Deutschland – insbesondere die Trockenheit – behindern die Vermehrung von Stechmücken und Zecken. Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) erläuterte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben): „Mücken mögen es feucht und warm. Fehlt eine dieser Bedingungen, entsteht ein Mangel an Bruthabitaten.“ Aufgrund ausbleibender Niederschläge seien zahlreiche Waldpfützen ausgetrocknet, die Wasserstände niedrig und viele Regentonnen nicht ausreichend gefüllt.

Keine Entwarnung bei kommenden Niederschlägen

Trotz des aktuellen Rückgangs der Mückenpopulationen mahnt Doreen Werner zur Vorsicht: „Doch für eine Entwarnung sei es noch zu früh, sagte Werner: ‚Wenn es in den kommenden Wochen regnet, können die Mückenpopulationen noch aufholen.'“ Damit bleibt die Entwicklung der Insekten stark von der weiteren Wetterlage abhängig.

Zecken benötigen ebenfalls Feuchtigkeit

Auch bei Zecken zeigt sich der Einfluss der Witterung. Doreen Werner sagte: „Zecken sind in ihrer Aktivität ebenfalls temperaturabhängig und benötigen Feuchtigkeit.“ Sie betonte weiter: „Sie sind auf Regen angewiesen, da zu starke Trockenheit eine Austrocknung begünstigt.“

Klimawandel verstärkt Infektionsrisiko

Darüber hinaus verweist Doreen Werner auf den Einfluss des Klimawandels, der das Infektionsrisiko durch Zecken und Mücken erhöht. „Krankheitserreger können sich in diesen Insekten unter den veränderten Bedingungen leichter vermehren“, sagte Werner. Da die Temperaturen früher steigen und länger hoch bleiben, verlängere sich auch der Zeitraum, in dem die Erreger in den Tieren aktiv sind.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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