HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien
Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...
30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte...
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ am 14. und 15. März
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltStreit um AfD-Verbotsverfahren spaltet Regierungsparteien und Opposition
Deutschland & die Welt

Streit um AfD-Verbotsverfahren spaltet Regierungsparteien und Opposition

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. April 2025
Werbematerial für AfD-Verbotsverfahren (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
15


Debatte um Umgang mit der AfD sorgt für Spannungen in neuer Regierungskoalition

Bereits vor Amtsantritt der schwarz-roten Regierungskoalition belasten Differenzen im Umgang mit der AfD das Verhältnis zwischen Union und SPD. Im Zentrum der Kontroverse stehen Forderungen nach Ausschuss-Führungen sowie ein mögliches Parteiverbotsverfahren gegen die AfD, wie verschiedene Vertreter aus Politik und Wissenschaft in der „Welt am Sonntag“ äußerten.

Streit um AfD-Umgang vor Regierungsbildung

Innerhalb der SPD sorgt insbesondere die Forderung des CDU/CSU-Fraktionsvize Jens Spahn, der AfD Ausschuss-Führungen zuzugestehen, für Irritationen. Ralf Stegner (SPD), Bundestagsabgeordneter, erklärte gegenüber der „Welt am Sonntag“: „Seine Partei sei bei dieser Frage ‚absolut humorlos‘.“ Stegner fordert zudem die Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD, sofern das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) eine Einstufung der Partei als „gesichert rechtsextremistisch“ vornimmt. „Wenn es zu einer Hochstufung durch den Verfassungsschutz kommt, dann haben wir auch die Pflicht, auf die Einleitung eines Parteiverbots hinzuwirken“, so Stegner.

Union und FDP lehnen Verbotsverfahren ab

Gegenüber der „Welt“ widerspricht Günter Krings (CDU), rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, dieser Forderung entschieden: „Aus einer Hochstufung seitens des Verfassungsschutzes eine Pflicht zu einem Verbotsverfahren abzuleiten, geht ganz offensichtlich an der Rechtslage vorbei“, sagte Krings. „Die AfD muss von uns politisch bekämpft werden, indem wir ihren Extremismus bloßstellen“, so Krings weiter. Er betont: „Das beste Rezept gegen die AfD sind konkrete Erfolge der neuen Bundesregierung, vor allem bei Migration, Sicherheit und Wirtschaft.“ Einer neuen Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren erteilt Krings eine klare Absage: Sie lenke „nur ab vom viel entscheidenderen politischen Kampf gegen die AfD“. Im Falle einer neuen Verbotsdiskussion würde sich laut Krings die AfD „nur die Hände reiben und dies als kostenlose Unterstützung ihres Opfer-Mythos nutzen“.

Auch Marco Buschmann (FDP), Generalsekretär der FDP und ehemaliger Bundesjustizminister, äußert Skepsis gegenüber einem AfD-Verbotsverfahren: „Wenn es scheitert, könnten die AfD-Populisten quasi mit einem Persilschein durch die Gegend marschieren und sich als Opfer inszenieren“, warnte Buschmann.

Skepsis auch bei SPD und Unterstützung durch Die Linke

Zurückhaltend äußert sich zudem Ulf Kämpfer (SPD), Oberbürgermeister von Kiel und Verfassungsrechtler. Er betrachtet ein AfD-Verbotsverfahren als das „wirklich allerletzte Mittel“. Kämpfer warnt, ein solches Verfahren könne „als Akt der Rat- und Hilflosigkeit erscheinen“, zudem sei sein Ausgang „vollkommen offen“. „Ich würde meiner Partei nicht empfehlen, sich darauf zu konzentrieren“, so Kämpfer, der 2027 als SPD-Spitzenkandidat für die schleswig-holsteinische Landtagswahl antreten möchte.

Unterstützung für Stegners Forderung kommt von der Linken-Abgeordneten Clara Bünger. Die Juristin betonte: „Wenn eine Partei systematisch darauf hinarbeitet, Menschenwürde, Gleichheit und Demokratie zu beseitigen, darf der Rechtsstaat nicht schweigen.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Israel entlässt Offizier nach Tod von Rettungskräften
nächster Artikel
Augsburg und Frankfurt trennen sich torlos im Duell

das könnte Sie auch interessieren

Dienstleistungssektor in Deutschland steigert Umsatz 2025 deutlich

5. März 2026

Kretschmer wirft Bund und EU Versagen beim Bürokratieabbau...

5. März 2026

Erster Evakuierungsflug bringt vulnerable Deutsche aus Nahost nach...

5. März 2026

Ökonom: Irankrieg bedroht Weltwirtschaft derzeit kaum

5. März 2026

CDU verteidigt Parlamentsreform, schließt linke Kooperation strikt aus

5. März 2026

Grünen-Politiker warnt: Neue Grundsicherung verschärft soziale Ungerechtigkeit

5. März 2026

SPD fordert: US-israelischen Angriff auf Iran als völkerrechtswidrig...

5. März 2026

Sozialverband warnt vor Mängeln bei geplanter Grundsicherung-Reform

5. März 2026

Krankenkassen erzielen Milliardenüberschuss trotz stark steigender Gesundheitsausgaben

5. März 2026

SPD fordert Kartellamts-Prüfung wegen steigender Energiepreise

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Dienstleistungssektor in Deutschland steigert Umsatz 2025 deutlich

    5. März 2026
  • Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen Objekten

    5. März 2026
  • Kretschmer wirft Bund und EU Versagen beim Bürokratieabbau vor

    5. März 2026
  • Erster Evakuierungsflug bringt vulnerable Deutsche aus Nahost nach Frankfurt

    5. März 2026
  • Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3