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Startseite Deutschland & die WeltUkraine erwartet Kanzler Merz bald in Kiew
Deutschland & die Welt

Ukraine erwartet Kanzler Merz bald in Kiew

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. April 2025
Oleksij Makejew (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Der ukrainische Botschafter in Deutschland zeigt sich optimistisch hinsichtlich der Ukrainepolitik der neuen deutschen Regierung unter CDU-Chef Friedrich Merz. Eine baldige Reise von Merz in die Ukraine sowie positive Entwicklungen im Umgang mit der Ukrainepolitik werden erwartet, wie Oleksii Makeiev dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mitteilte.

Erwartungen an den Kanzler

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, äußerte die Erwartung, dass der neu gewählte CDU-Chef Friedrich Merz bald nach Kiew reisen wird. „Wir gehen davon aus, dass eine Reise in die Ukraine ganz oben auf der Liste steht“, sagte Makeiev dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er betonte, dass Merz herzlich eingeladen ist, die Ukraine zu besuchen.

Positive Signale im Koalitionsvertrag

Den Koalitionsvertrag von Union und SPD bewertete Makeiev als positiv. Er sieht darin eine Trendwende in der Ukrainepolitik. „Es sind gute Signale im Koalitionsvertrag, die uns Zuversicht für die nächsten Jahre geben. Aus ihm geht hervor, dass die Sicherheit der Ukraine eine zentrale Bedeutung für die Sicherheit Deutschlands hat“, äußerte der Botschafter. Der Vertrag spiegele neues Denken wider, für das Makeiev als Botschafter geworben habe: „Stärke ist Voraussetzung für Frieden.“ Er hoffe zudem, dass die neue Regierung mehr als bisher in die ukrainische Waffenproduktion investieren wird.

Dringender Bedarf an Waffenlieferungen

Erneut warb Makeiev für die Lieferung des Marschflugkörpers Taurus durch Deutschland. „Der Bedarf ist weiterhin da. Ich bin mir sicher, unsere Militärs würden bestimmte russische militärische Ziele mit diesen Waffen sehr erfolgreich bekämpfen“, erklärte der Botschafter. Besonders die Durchschlagskraft des Taurus zur Zerstörung von Kommandozentralen und unterirdischen Munitionsdepots sei von Bedeutung.

Merz hatte sich anders als der scheidende Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) offen für die Lieferung gezeigt. Makeiev zeigt sich optimistisch: „Als Diplomat rechne ich immer damit, dass man zu seinem Wort steht.“ Sorgen, dass der Export des Taurus zu einer Eskalation des Kriegs führen könnte, hält der Botschafter für übertrieben: „Die Russen profitieren stark davon, dass aus Angst einige mutige Schritte unterbleiben. Es ist einfach, sich hier in Deutschland hinter dem Wort Eskalation zu verstecken.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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