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Startseite Deutschland & die WeltZweifel an ZDF-Bericht über russische Vorabkenntnisse
Deutschland & die Welt

Zweifel an ZDF-Bericht über russische Vorabkenntnisse

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. April 2025
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Nach einem Messerangriff in Mannheim im Mai 2024 berichten deutsche Sicherheitskreise vorsichtig über mögliche russische Vorkenntnisse. Recherchen des ZDF hatten zuvor Hinweise geliefert, die auf die Suche nach Details im russischen Netz vor der Tat hindeuten könnten. Deutsche Politiker fordern umfassende Untersuchungen möglicher russischer Verstrickungen.

Vorsichtige Reaktionen auf ZDF-Recherchen

In deutschen Sicherheitskreisen stoßen ZDF-Recherchen zu möglichen russischen Kenntnissen über den Messerangriff in Mannheim auf Zurückhaltung. Der Sender hatte berichtet, dass bereits vor dem Anschlag im russischen Netz nach konkreten Details bis hin zum Namen des Täters gesucht worden sei. Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe zitierten aus Sicherheitskreisen, dass „aufgrund der Algorithmen keine verlässlichen Aussagen darüber getroffen werden können, wann die Suchanfragen zu dem Anschlag in Mannheim genau gestellt worden sind“. Die Daten könnten fälschlicherweise den Eindruck erwecken, dass nach den Begriffen schon vor der Tat gesucht worden sei.

Forderungen nach umfassenden Ermittlungen

Dirk Wiese (SPD), Innenpolitiker, bezeichnete die Häufung der Anschläge im Vorfeld der Bundestagswahl in den Funke-Zeitungen als „sehr auffällig“ und forderte, in alle Richtungen zu ermitteln, um mögliche Zusammenhänge zu erkennen. „Verwicklungen Russlands sind hier alles andere als ausgeschlossen. Verdächtige Suchanfragen aus Russland und digitale russische Spuren im Vorfeld der Taten können ein Hinweis darauf sein“, sagte Wiese.

Auch der FDP-Sicherheitspolitiker Konstantin Kuhle unterstützt die Forderung nach Ermittlungen. Er betonte gegenüber den Funke-Zeitungen, dass sowohl Nachrichtendienste als auch Strafverfolgungsbehörden „eine mögliche Verstrickung Russlands in terroristische Anschläge in Deutschland“ untersuchen sollten. „Die hybride Kriegsführung Russlands in ganz Europa wird auch in Deutschland noch immer systematisch unterschätzt“, so Kuhle. Er wies darauf hin, dass „es erwiesen ist, dass Russland in Deutschland und Europa die gesamte Klaviatur hybrider Einflussnahme verwendet – Cyberangriffe, Desinformation, finanzielle Zuwendung an pro-russische Parteien, Spionage, Sabotage, die Auslösung von Migrationsströmen und sogar gezielte Tötungen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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