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Startseite Deutschland & die WeltUS-Zölle bedrohen deutsche Autobranche und Arbeitsplätze
Deutschland & die Welt

US-Zölle bedrohen deutsche Autobranche und Arbeitsplätze

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. April 2025
Automobilindustrie / Foto: dts
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Die geplanten Autoimportzölle der USA könnten laut dem Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer zu erheblichen Verlagerungen der deutschen Automobilproduktion in die USA führen. Dies würde nach Dudenhöffers Einschätzung einen massiven Stellenabbau in Deutschland nach sich ziehen.

Verlagerung der Produktion und Arbeitsplatzabbau

Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR Center Automotive Research, äußerte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass die deutschen Autobauer ihre Produktionsstätten aus Deutschland in die USA verlagern könnten, falls die US-Autoimportzölle langfristig bestehen bleiben. Dies würde zu einem erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie führen. Dudenhöffer warnte: „Heute arbeiten noch rund 780.000 Menschen in der deutschen Automobilindustrie, bald können es schon nur noch 500.000 sein. Dieser Industriezweig blutet aus.“

Massive Auswirkungen auf deutsche Autohersteller

Laut Dudenhöffer werden die Zölle die deutschen Autohersteller und Zulieferer hart treffen und ihnen großen Schaden zufügen. „Trump drängt die Konzerne in die Verluste und saugt die Arbeitsplätze ab“, so seine Einschätzung. Außerdem stellte er fest, dass Trump für die deutsche Wirtschaft einen größeren wirtschaftlichen Feind darstelle als Putin.

Besonders betroffene Unternehmen

Besonders Porsche könnte durch die Zölle betroffen sein, da das Unternehmen 30 bis 40 Prozent seiner Fahrzeuge in den USA absetzt, allerdings dort über kein Werk verfügt. Dies führe dazu, dass diese Autos mit deutlichen Preisabschlägen verkauft werden müssten, wodurch die Gewinne verloren gingen. Audi habe ebenfalls mit Herausforderungen zu kämpfen, da das Unternehmen schon immer schlecht in den USA positioniert gewesen sei.

Hinsichtlich des VW-Konzerns erklärte Dudenhöffer, dass für diesen der chinesische Markt von größerer Bedeutung sei. Während BMW zwar stark in den USA aufgestellt und dort viele SUVs produziere, die nach China exportiert werden, bestehe die Gefahr, dass auch China mit Gegenzöllen reagiere, was BMW schaden würde. „Alle, also auch BMW und Mercedes leiden, denn die Limousinen wie BMW 3er, 5er, 7er oder C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse werden nach USA exportiert.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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