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Startseite Deutschland & die WeltWasserkooperation fördert Frieden trotz politischer Spannungen
Deutschland & die Welt

Wasserkooperation fördert Frieden trotz politischer Spannungen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 22. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 22. März 2025
Wasserspeicher für Obst- und Gemüseanbau (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Wasser spielt eine entscheidende Rolle für die Friedensförderung, wie der Wasserwissenschaftler Thorsten Wagener von der Universität Potsdam erläutert. Selbst in Regionen mit Wasserknappheit seien kooperative Ansätze häufiger, was die Bedeutung des Wassers als Werkzeug für Frieden unterstreicht, erklärte Wagener gegenüber der Mediengruppe Bayern.

Wasser als Mittel zur Friedensförderung

Thorsten Wagener, Wasserwissenschaftler an der Universität Potsdam, sieht im Wasser einen Schlüssel für die Friedensförderung, selbst in Konfliktregionen. „Wir sehen, dass kooperative Ansätze selbst in Regionen mit Wasserknappheit vorherrschen“, sagte Wagener der Mediengruppe Bayern. Als Beispiel nannte er Länder mit angespannten Beziehungen, die trotz schwieriger Umstände gemeinsame Wasserabkommen geschlossen haben. „Zum Beispiel hat die Indus-Kommission, die die Wasserverteilung zwischen Indien und Pakistan regelt, selbst Kriegszeiten überstanden. Wasser kennt keine politischen Grenzen und meist wird eingesehen, dass Kooperation für alle von Vorteil ist.“

Wassersparen in Deutschland

Für Deutschland sieht Wagener bereits Fortschritte beim Wassersparen in Privathaushalten. Der Experte betont: „In Privathaushalten sind wir in Deutschland schon sehr gut beim Wassersparen.“ Dennoch gibt es noch Potenzial, insbesondere beim Warmwasserverbrauch und beim Einsatz von Trinkwasser im Garten während der Sommermonate. Wagener empfiehlt, weniger Warmwasser zu nutzen, um Energie zu sparen, und den Trinkwassereinsatz im Garten zu minimieren.

Nachhaltiger Konsum als Schlüssel

Eine erhebliche Menge an Wasser wird indirekt durch den privaten Konsum verbraucht, so der Wasserwissenschaftler weiter. „Daher ist es gut, mehr saisonale und regionale Produkte zu kaufen und nicht solche, die nicht nachhaltig in trockenen Ländern produziert wurden“, erklärte Wagener. Indem Verbraucher auf nachhaltige und lokale Produkte setzen, kann auch der Wasserverbrauch reduziert werden, was sowohl der Umwelt als auch globalen Wasserressourcen zugutekommt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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