HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
Jetzt WiO-Wohnungen besichtigen: Tag der offenen Baustelle im...
Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltKnaus warnt: Unions-Migrationsplan stärkt AfD und gefährdet EU
Deutschland & die Welt

Knaus warnt: Unions-Migrationsplan stärkt AfD und gefährdet EU

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Februar 2025
Friedrich Merz am 18.02.2025 / via dts Nachrichtenagentur
8

Der Politikwissenschaftler Gerald Knaus hat deutliche Kritik am Migrationsplan der Union geübt und warnt vor den möglichen politischen Konsequenzen. Er sieht in den Vorschlägen von CDU-Chef Friedrich Merz, die unter anderem Abschiebungen und Leistungskürzungen für Migranten vorsehen, einen gefährlichen Kurs, der den Rechtspopulisten in die Hände spielen könnte.

Kritik an den Migrationsplänen der Union

Gerald Knaus, Politikwissenschaftler, äußerte sich kritisch zu den Migrationsplänen der Union. Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal T-Online sagte Knaus: „Ich verstand die Motivation. Die Erwartung der Bevölkerung ist groß, gleichzeitig gewinnen in vielen Demokratien Rechtspopulisten und Rechtsextreme Wahlen“. Mit Blick auf den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Chef Friedrich Merz erklärte Knaus: „Doch gut gemeint ist nicht gut gemacht. Der Fünf-Punkte-Aktionsplan ist in zu vielen Teilen einfach nicht umsetzbar. Er würde zwar einen Bruch mit europäischem Recht und Spannungen mit europäischen Nachbarn in Kauf nehmen, aber trotzdem scheitern.“

Forderungen der Union

Die Union fordert in ihrem Fünf-Punkte-Migrationsplan eine Rückführungsoffensive für abgelehnte Asylbewerber, Leistungskürzungen für Migranten, Asylverfahren außerhalb der EU, strengere Grenzkontrollen sowie eine Verschärfung des Staatsbürgerschaftsrechts. Knaus kritisiert diesen Ansatz als unrealistisch und warnt vor den Folgen einer Migrationspolitik ohne realistische Lösungsansätze. Er ruft die politische Mitte dazu auf, humane und rechtsstaatliche Maßnahmen zu ergreifen, um Kontrolle über die Migration zu erlangen, ohne sich auf Scheindebatten einzulassen.

Vergleich mit Österreich

Knaus zieht Vergleiche zu Österreich, wo die scheidende ÖVP-geführte Regierung ebenfalls scharfe Maßnahmen gegen irreguläre Migration ankündigte. Dennoch blieb die Anzahl der Asylanträge hoch, was laut Knaus 2024 zum Wahlsieg der FPÖ führte. „Wenn die Union nicht aufpasst, könnte sich das in Deutschland mit der AfD wiederholen“, warnte der Experte. Er fordert Maßnahmen, die wirklich Wirkung zeigen, und betont die Bedeutung einer funktionierenden Zusammenarbeit mit Ankara, ähnlich wie vor 2020.

Europäische Zusammenarbeit statt nationaler Alleingänge

Knaus sieht in der europäischen Zusammenarbeit und einem neuen Abkommen mit der Türkei Chancen, um die Zahl der Asylanträge in der EU zu senken. Vorschläge, die europäisches Recht ignorieren, hält Knaus für gefährlich: „Weil es europarechtswidrig wäre und es unweigerlich zur Frage führen würde, ob Deutschland einseitig aus Schengen austreten und Zäune mitten in der EU bauen wolle. Denn dies will die FPÖ in Wien. Das will auch die AfD.“ Ein nationales Aussetzen von EU-Recht sei laut Knaus ein „Geschenk an Rechtspopulisten“, die dies als Vorbild für andere politische Bereiche nutzen könnten. „Das Recht kann man ändern, sicher. Aber es national zu ignorieren, wäre fatal.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Deutschland: Über 4.500 Grenzwege für lückenlose Kontrolle
nächster Artikel
Finanzinstitute wehren sich gegen Cum-Ex-Rückforderungen

das könnte Sie auch interessieren

Brantner fordert digitale Unabhängigkeit Europas von den USA

15. Februar 2026

Judit Polgár: Netflix-Doku soll mehr Mädchen zum Schach...

15. Februar 2026

Deutschland unterstützt mögliche Verschärfung der Russland-Sanktionen nach Nawalny-Tod

15. Februar 2026

Studie: Junge Deutsche wollen deutlich häufiger selbstständig arbeiten

15. Februar 2026

SPD fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener, bremst CDU-Pläne

15. Februar 2026

Schalke siegt in Kiel und erobert Tabellenführung zurück

15. Februar 2026

Europa treibt rechtssichere Drittstaaten-Asylmodelle mit Return Hubs voran

15. Februar 2026

Ischinger fordert mehr Druck und Waffenlieferungen gegen Russland

15. Februar 2026

Ifo-Chef Fuest skeptisch zu Linnemanns Entlastungsplänen

15. Februar 2026

Spahn sieht nach Rubios Rede transatlantische Partnerschaft gestärkt

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Brantner fordert digitale Unabhängigkeit Europas von den USA

    15. Februar 2026
  • Judit Polgár: Netflix-Doku soll mehr Mädchen zum Schach bringen

    15. Februar 2026
  • Deutschland unterstützt mögliche Verschärfung der Russland-Sanktionen nach Nawalny-Tod

    15. Februar 2026
  • Studie: Junge Deutsche wollen deutlich häufiger selbstständig arbeiten

    15. Februar 2026
  • Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt einen Punkt in Rostock

    15. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3