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Startseite Deutschland & die WeltTeilweiser IDF-Rückzug aus Libanon sorgt für Kritik
Deutschland & die Welt

Teilweiser IDF-Rückzug aus Libanon sorgt für Kritik

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. Februar 2025
Foto: dts
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Der teilweise Rückzug der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) aus dem Libanon sorgt für Spannungen. Israels Verteidigungsminister Israel Katz verkündete, dass israelische Truppen an fünf strategischen Punkten entlang der Grenze im Südlibanon verbleiben werden, obwohl ein vollständiger Rückzug im November im Rahmen eines Waffenstillstands-Abkommens vereinbart worden war.

Verbliebene Spannungen an der Grenze

Israel Katz erklärte am Dienstag, dass die israelischen Streitkräfte sich vorerst nur teilweise aus dem Libanon zurückziehen werden. Laut dem im November unterzeichneten Waffenstillstands-Abkommen sollte die libanesische Armee alle Hisbollah-Stellungen im Südlibanon einnehmen und die Hisbollah entwaffnen. Auf israelischer Seite zeigt man sich jedoch enttäuscht über die Fortschritte der libanesischen Armee in dieser Hinsicht.

Internationale Reaktionen

Eine Sprecherin des libanesischen Präsidenten verurteilte die Entscheidung der israelischen Regierung als Provokation und betonte, dass sämtliches verbleibendes israelisches Militär als Besatzung angesehen werde. Auch António Guterres, UN-Generalsekretär, äußerte sich kritisch. Laut Guterres, zitiert von den Vereinten Nationen, ist „der Rückzug der israelischen Verteidigungskräfte aus dem libanesischen Hoheitsgebiet und der gleichzeitige Einsatz der libanesischen Streitkräfte im gesamten Südlibanon innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens von entscheidender Bedeutung.“ Er betonte, dass die Souveränität und die territoriale Integrität des Libanon respektiert werden müssen.

Appell an die Konfliktparteien

Jeanine Hennis-Plasschaert, UN-Sonderkoordinatorin für den Libanon, sowie der Leiter der UN-Beobachter-Mission Unifil, Generalleutnant Aroldo Lázaro, warnten vor möglichen Verzögerungen und forderten die Konfliktparteien zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen auf. In einer gemeinsamen Stellungnahme erklärten sie: „Wir appellieren an beide Parteien, ihren Verpflichtungen nachzukommen.“ Sie betonten, dass ein Gefühl der Sicherheit für die betroffene Zivilbevölkerung nur durch nachhaltiges politisches Engagement erreicht werden könne, nicht durch anhaltende militärische Operationen.

UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich optimistisch hinsichtlich eines vollständigen israelischen Truppenrückzugs: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die gesamte internationale Gemeinschaft eine Verletzung dieses Abkommens nicht verzeihen wird. Alle wollen Frieden im Libanon, und niemand würde akzeptieren, dass der Krieg im Libanon wieder beginnt.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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