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Startseite Deutschland & die WeltPro Asyl warnt vor Stopp des Familiennachzugs
Deutschland & die Welt

Pro Asyl warnt vor Stopp des Familiennachzugs

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. Januar 2025
Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung im Bundestag zum Zustrombegrenzungsgesetz hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl eindringlich vor einem möglichen Aussetzen des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte gewarnt. Die Organisation sieht darin sowohl eine menschliche Tragödie als auch einen Verstoß gegen die Verfassung und die europäische Menschenrechtskonvention.

Warnung vor humanitären Folgen

Wiebke Judith, rechtspolitische Sprecherin von Pro Asyl, äußerte sich besorgt über die möglichen Konsequenzen eines Stopps des Familiennachzugs. In einem Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben) betonte sie: „Ein Stopp des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte wäre nicht nur eine Tragödie für Menschen, denen versagt wird, ihre Liebsten in Sicherheit zu holen.“ Sie warnte, dass eine dauerhafte Trennung von Familien nicht nur gegen die Verfassung verstoßen würde, sondern auch gegen die europäische Menschenrechtskonvention.

Integration in Gefahr

Judith hob die Bedeutung des Familiennachzugs auch für die Integration der Geflüchteten hervor. Sie zeigte sich überzeugt davon, dass der Prozess der Integration und des Spracherwerbs erheblich erschwert wird, wenn die betroffenen Personen sich nicht sicher sein können, dass ihre Familien in absehbarer Zeit zu ihnen stoßen können. „Zudem ist der Familiennachzug ein entscheidender Integrationsfaktor: Oft können sich die Menschen erst dann voll auf Integration und Spracherwerb konzentrieren, wenn sie mit ihrer Familie hier wieder vereint wurden und sie in Sicherheit wissen“, erklärte Judith weiter.

Rechtliche und gesellschaftliche Implikationen

Die von Pro Asyl angestoßene Debatte über den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte betont die rechtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit der Flüchtlingspolitik einhergehen. Angesichts der anstehenden Entscheidung im Bundestag wird erwartet, dass die Diskussion über die Balance zwischen humanitärer Verantwortung und politischer Machbarkeit an Intensität zunimmt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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