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Startseite Deutschland & die WeltFörderprogramm „Jung kauft Alt“ bleibt weit hinter Erwartungen
Deutschland & die Welt

Förderprogramm „Jung kauft Alt“ bleibt weit hinter Erwartungen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Januar 2025
Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Das Förderprogramm „Jung kauft Alt“, das im September 2024 gestartet wurde, entwickelt sich erwartungsgemäß nicht wie erhofft. Bis Ende Dezember 2024 wurden lediglich 223 Zusagen erteilt, wie das Bundesbauministerium dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mitgeteilt hat. Im Gegensatz dazu erreichte das Programm „Wohneigentum für Familien“ im Jahr 2024 deutlich mehr Menschen mit insgesamt 4853 Zusagen.

Wenig Zuspruch für „Jung kauft Alt“

Das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ wurde ins Leben gerufen, um Familien mit mindestens einem Kind zu unterstützen, die eine sanierungsbedürftige Immobilie erwerben möchten. Dafür stellte der Bund 350 Millionen Euro für zinsverbilligte Kredite der KfW zur Verfügung. Allerdings blieb das Interesse an dem Programm bis Dezember 2024 mit nur 223 Zusagen weit hinter den Erwartungen zurück. Wie ein Sprecher des Bundesbauministeriums gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mitteilte, wurde das Programm Anfang 2025 so angepasst, dass auch der Erwerb von denkmalgeschützten Gebäuden gefördert wird.

Erfolgreicheres Programm für Familien

Im Gegensatz dazu zeigte das ebenfalls familienorientierte Programm „Wohneigentum für Familien“ mehr Wirkung. Im Gesamtjahr 2024 wurden laut Aussagen des Ministeriums insgesamt 4853 Zusagen gemacht. Bereits zum Ende des Jahres 2023, wenige Monate nach dem Start am 1. Juni 2023, wurden 1675 Zusagen erteilt. Auch dieses Programm wird jährlich mit 350 Millionen Euro unterstützt.

Vergleich der Förderprogramme

Während das Programm „Jung kauft Alt“ sich bisher als wenig erfolgreich erweist, zeigt das Programm „Wohneigentum für Familien“ mehr Resonanz bei den anvisierten Zielgruppen. Beide Programme zielen darauf ab, Familien den Weg zum Wohneigentum zu erleichtern, unterscheiden sich jedoch in ihrer Ausrichtung und den erreichten Erfolgen. Die unterschiedliche Resonanz könnte darauf zurückzuführen sein, dass sanierungsbedürftige und denkmalgeschützte Immobilien potenzielle Käufer möglicherweise abschrecken.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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