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Startseite Deutschland & die WeltSudan: Massive Hungerkatastrophe durch andauernde Konflikte
Deutschland & die Welt

Sudan: Massive Hungerkatastrophe durch andauernde Konflikte

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Dezember 2024
Luise Amtsberg
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Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg (Grüne), hat angesichts der humanitären Krise im Sudan ihre Besorgnis geäußert. In einer dramatischen Lage leiden Millionen Menschen unter Hunger, mit Tausenden, die akut vom Hungertod bedroht sind, wie ein aktueller Bericht des Famine Review Committee aufzeigt.

Bedeutende humanitäre Krise

Luise Amtsberg, die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, schildert die Lage im Sudan als eine „humanitäre Katastrophe schier unermesslichen Ausmaßes“. Seit dem Ausbruch der Kämpfe vor zwanzig Monaten verschlimmere sich die Situation zunehmend, erklärte Amtsberg am Samstagnachmittag. Der neuste Bericht des internationalen Experten-Panels des Famine Review Committee vom 24. Dezember hebt hervor, dass mehr als 24,6 Millionen Menschen im Sudan akut an Hunger leiden. Über 8,1 Millionen von ihnen sind mit extremer Nahrungsmittelknappheit konfrontiert, und es gibt 573.000 Menschen, die kurz vor dem Hungertod stehen.

Ursachen der Katastrophe

Amtsberg betont, dass die Krise „komplett menschengemacht“ sei. Laut dem Famine Review Committee sind die anhaltenden Kämpfe und die Verhinderung von humanitärem Zugang durch die Konfliktparteien die Hauptgründe für die Hungersnot. Beide Konfliktparteien, die Sudanese Armed Forces (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF), würden Hunger als Mittel der Kriegsführung einsetzen und damit das Leben vieler Menschen aufs Spiel setzen. Bereits im August hatte das Famine Review Committee in Teilen Nord-Dafurs die weltweit erste Hungersnot seit sieben Jahren festgestellt.

Appell an die Konfliktparteien

Luise Amtsberg kritisierte die Entscheidung der sudanesischen Behörden, die Kooperation mit den Mechanismen der Integrated Food Security Phase Classification (IPC) zu beenden. „Eine Einstellung der Kooperation ist nicht der richtige Weg, um diese Hungersnot in den Griff zu bekommen“, sagte die Grünen-Abgeordnete. Sie rief beide Konfliktparteien auf, humanitären Organisationen umfassenden Zugang zu gewähren und ihre lebensrettende Arbeit zu unterstützen. „Wir rufen beide Seiten dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten und die Waffen endlich ruhen zu lassen. Dies ist der einzige Weg, um die Hungersnot im Sudan zu beenden“, drängte die Menschenrechtsbeauftragte.

Amtsberg versicherte, dass die Bundesregierung gemeinsam mit ihren Partnern weiterhin mit aller Kraft daran arbeite, die Menschen im Sudan und in den Nachbarstaaten mit humanitärer Hilfe zu versorgen. Humanitäre Zugänge sollen im Rahmen der humanitären Diplomatie gesichert werden, um den dringend benötigten Beistand zu leisten.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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