HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück
Warum Volt Osnabrück bewusst auf eine eigene OB-Kandidatur...
Mann belästigt zwei Mädchen im Zug von Osnabrück...
Spektakulärer Ermittlungserfolg: Polizei deckt Heroinhandel in der Osnabrücker...
Soll die grüne Wiese in Wallenhorst verscherbelt werden?
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 23....
Schneller lesen als man lesen kann: HASEPOST jetzt...
Verdacht auf Vogelgrippe: Zoo Osnabrück bleibt geöffnet
Warum einige Osnabrücker Kultureinrichtungen am 25. Februar geänderte...
Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellNach Hospitation in der Clemens-August-Jugendklinik: Dr. Christine Olesch will deutsche Kinder- und Jugendpsychiatrie in Australien etablieren
AktuellLandkreis Osnabrück

Nach Hospitation in der Clemens-August-Jugendklinik: Dr. Christine Olesch will deutsche Kinder- und Jugendpsychiatrie in Australien etablieren

von PM 23. Dezember 2024
von PM 23. Dezember 2024
Dr. Christine Olesch und Chefarzt Jürgen Gründkemeyer / Foto: Meier/CAJK
90

Eine australische Ärztin hat sechs Wochen lang in der Clemens-August-Jugendklinik (CAJK) hospitiert. Dr. Christine Olesch aus Melbourne sagt, sie habe hier wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ihre Hoffnung sei es, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie nach deutschem Vorbild in Australien einzuführen. Denn dort gebe es nichts Vergleichbares.

In Australien würden Kinder und Jugendliche mit seelischen und psychischen Problemen oft in Abständen von Wochen oder Monaten von Kinderärzten gesehen, die häufig ein spezielles Interesse an Entwicklungs- oder Jugendpädiatrie hätten. Falls stationäre Behandlung nötig sei, würden diese Patienten auf somatischen (also Normalstationen) behandelt – im Allgemeinen nur für zwei bis drei Wochen. „Denn man möchte nicht, dass sich das Kind zu sehr an die Therapie gewöhnt“, so Dr. Olesch. Anschließend werde die Therapie ambulant fortgesetzt – mit häufigen Rückfällen.

In Deutschland sei das komplett anders: „Ich bin sehr beeindruckt von der ganzheitlichen Therapie hier in der Clemens-August-Jugendklinik, von der Tages- und ambulanten sowie stationären Therapie. Ebenso von der lebensfrohen Einrichtung der Klinik. Somatische Stationen und Klinikräume in der Ambulanz in Australien sind gewoehnlich steril mit wenigen Bereichen, wo Patienten sich wohlfühlen können.“

Es gebe in der CAJK Mototherapie, Schwimmen, Einzeltherapie, Elterntherapie, Elterneinbindung, holistische Konzepte und vieles mehr. „Ich möchte versuchen, auch bei uns in der Klinik dafür zu werben und einiges davon auch Schritt für Schritt einzuführen“, sagt die Medizinerin.

Aus Bochum nach Australien

Dr. Christine Olesch kommt ursprünglich aus Bochum und hat in Bonn Medizin studierte. Anschließend ging sie nach England. Dort arbeitete sie mit ihrem Mann, den sie während ihres Praktischen Jahres in Perth (Australien) kennengelernt hatte. Dann wechselte sie nach Melbourne, wo sie in der Entwicklungspädiatrie und Rehabilitation tätig ist und sich im Bereich Physio-Reha habilitierte.

Seit 13 Jahren arbeitet sie jetzt in einem Haus in der Kinderrehabilitation. Es ist das erste Haus in Victoria, Australien, das ein stationäres Therapie-Programm für Patienten mit Funktionellen Neurologischen Erkrankungen und Chronisch-Fatigue-Syndrom anbietet. Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen werden teilweise nur ambulant behandelt, kurzfristig zur Krisenstabilisierung aufgenommen oder wie im Falle der Therapie der Anorexie längerfristig auf somatischen Stationen behandelt.

Australischen Ansatz ergänzen

Es sei ihr nach ihren Erfahrungen in der CAJK ein Anliegen, den australischen Ansatz, dass Kinder sich nicht zu sehr an die Therapie gewöhnen sollten, um einen neuen Ansatz zu ergänzen: Kinder lernen in der Therapie das Miteinander und sie profitierten sehr von der Therapie. Man erlebe Veränderungen/Entwicklungen – diese sehe sie in Australien nicht. Auch wenn es in der Therapie in Deutschland mal Rückfälle gebe, so hätten die Patienten dennoch eine Ebene erreicht, auf der man weiter aufbauen könne.

Die Therapie werde in der CAJK im Rahmen des Aufenthalts der Patienten gemeinsam mit dem Personal entwickelt und den Ansprüchen der Patienten angepasst, berichtet Dr. Olesch. Die Therapie betrachtet nicht nur die Patienten, sondern auch deren soziales Umfeld und zieht die Eltern in die Therapie mit ein. Wichtig sei es, eine Einrichtung zu haben, wo das Kind erstmal akzeptiert werde, aufgenommen werde und man sich in Ruhe anschaue, wie ihm geholfen werden könne. „Schön, dass die CAJK nicht die Atmosphäre eines Krankenhauses, sondern eher wie eine Wohngemeinschaft wirke, in der Patienten von einem Pflege und Erziehungsdienst be- und geleitet werden.“

Wie möchte Dr. Christine Olesch nach ihrer Rückkehr in Australien vorgehen? „Ich versuche, im bestehenden Betrieb kleine Entwicklungen vorzunehmen. Wenn ich zurückkomme, würde ich zunächst einen Vortrag halten und allen im Haus meine Erfahrungen aus Deutschland vorstellen.

Es gehe ihr auch darum, viele Maßnahmen zu hinterfragen und Versuche zu machen, zum Beispiel Patienten auch als Gruppe zu therapieren, Handyzeiten einzuschränken und Eltern einzubinden.

„Ich muss in Australien zeigen, dass es rentabel ist. Ich möchte Studien machen mit einigen Patienten, die wie gewohnt zwei bis drei Wochen aufgenommen werden und anderen, die zwei bis drei Monate aufgenommen werden. Ich möchte ein Konzept erstellen und etwas aufbauen, Interesse in der Gesellschaft schaffen und Gelder finden. Es geht mir darum die Idee einzubringen und Samen auszusäen.“

Deutscher Chefarzt kann australischen Ansatz nicht ganz nachvollziehen

Für die Hospitation in der CAJK bedankt sie sich bei allen Beteiligten: „Ich bin hier sehr herzlich aufgenommen worden, man hat mich schnuppern lassen. Ich durfte überall reinhören.“

Chefarzt Jürgen Gründkemeyer bestätigt die positiven Erfahrungen: „Wir wollen in Kontakt bleiben und die Arbeit von Dr. Christine Olesch begleiten. Gemeinsam Wachsen – ist unser Motto.“

Das australische Vorgehen, Kinder und Jugendliche in nur zwei Wochen zu therapieren, kann er nicht ganz nachvollziehen: „Die Menschen brauchen Zeit, um zu wachsen in der Psychiatrie.“ Die CAJK ist für rund 60 000 potentielle Patienten im Oldenburger Münsterland zuständig.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

vorheriger Artikel
Das HASEPOST-Horoskop für die Woche vom 23.12.2024 bis 29.12.2024
nächster Artikel
DAX startet mit Verlusten in ruhige Handelswoche

das könnte Sie auch interessieren

Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück

23. Februar 2026

Warum Volt Osnabrück bewusst auf eine eigene OB-Kandidatur...

23. Februar 2026

Mann belästigt zwei Mädchen im Zug von Osnabrück...

23. Februar 2026

Spektakulärer Ermittlungserfolg: Polizei deckt Heroinhandel in der Osnabrücker...

23. Februar 2026

Soll die grüne Wiese in Wallenhorst verscherbelt werden?

23. Februar 2026

Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 23....

23. Februar 2026

Schneller lesen als man lesen kann: HASEPOST jetzt...

22. Februar 2026

Verdacht auf Vogelgrippe: Zoo Osnabrück bleibt geöffnet

22. Februar 2026

Warum einige Osnabrücker Kultureinrichtungen am 25. Februar geänderte...

22. Februar 2026

Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...

22. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Kramp-Karrenbauer kritisiert unwürdige Debatte um erste Bundespräsidentin

    23. Februar 2026
  • Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück

    23. Februar 2026
  • Dax bleibt trotz besserer Unternehmensstimmung im Minus

    23. Februar 2026
  • Caritas warnt: Geplante Asylreform gefährdet Jobchancen für Ukrainer

    23. Februar 2026
  • Bundesregierung hält deutsche Sportförderung trotz Medaillenflaute für ausreichend

    23. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3