HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Warum einige Osnabrücker Kultureinrichtungen am 25. Februar geänderte...
Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...
Drei Osnabrücker Schulen gehen neue Wege bei der...
Mösers Meinung: Über den Niedergang der Osnabrücker Innenstadt
Ausrufezeichen im Aufstiegskampf: VfL Osnabrück schlägt RW Essen...
Klara Harhues präsentiert ihre Kunstwerke in Wallenhorst
Wie man sich in Osnabrück ab sofort über...
Wege in Ausbildung, Studium und Beruf: 4. beruf...
Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen
Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBundeswehr entlässt 62 rechtsextreme Soldaten 2023
Deutschland & die Welt

Bundeswehr entlässt 62 rechtsextreme Soldaten 2023

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. Dezember 2024
Bundeswehr-Soldat / Foto: dts
6

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 62 Soldaten der Bundeswehr aufgrund von rechtsextremistischen Aktivitäten entlassen, wie aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Gruppe im Bundestag hervorgeht. Zusätzlich wurden 94 Bewerber während des Auswahlverfahrens aufgrund von Zweifeln an ihrer Verfassungstreue abgelehnt.

Erkenntnisse des Bundesverteidigungsministeriums

Laut den Berichten des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochausgaben) wurden im Jahr 2023 41 Mannschaftsdienstgrade, elf Unteroffiziere und zehn Offiziere der Bundeswehr entlassen. Darauf weist eine Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Gruppe im Bundestag hin. Darüber hinaus lehnte das Ministerium innerhalb des gleichen Zeitraums 94 Bewerber bereits während des Auswahlverfahrens aufgrund von „Zweifeln an der Verfassungstreue“ ab.

Vorgehen des Militärischen Abschirmdienstes (MAD)

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat im Rahmen der Verdachtsfallbearbeitung 33 Personen in die „Kategorie Orange“ eingestuft. Dies deutet darauf hin, dass es aus Sicht des Militärnachrichtendienstes Hinweise gibt, die einen Verdacht auf mangelnde Verfassungstreue rechtfertigen. Sechs Personen wurden innerhalb des Jahres in die „Kategorie Rot“ eingestuft, was bedeutet, dass sie als eindeutig extremistisch gelten. Zehn Soldaten dieser „orangefarbenen“ oder „roten“ Kategorie wurden entlassen, während gegen etwa 20 gerichtliche Verfahren anhängig waren.

Rechtsextremistische, rassistische und antisemitische Vorfälle in der Bundeswehr

Das Verteidigungsministerium listet in einer Tabelle 205 Meldungen auf, die der Bundeswehr im Jahr 2023 über rechtsextremistische, rassistische oder antisemitische Vorfälle bekannt wurden. Mehrere Soldaten wurden aufgrund rassistischer oder rechtsextremer Äußerungen gegenüber anderen Soldaten entlassen. In anderen Fällen ging es um öffentliches Bekennen zur Reichsbürgerszene oder um einen Zeitsoldaten in Brandenburg, der entlassen wurde, weil er sich auf Tiktok in Uniform mit erkennbaren deutschen Hoheitsabzeichen und Dienstgrad zur russischen Musik und mit Fahnen der russischen Föderation präsentierte.

Die Linken-Abgeordnete Martina Renner lobte das Vorgehen der Bundeswehr. „Die Gesamtschau der Fälle vermittelt den Eindruck, dass in der Bundeswehr die Problematik rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Einstellung ernst genommen wird“, sagte sie. Jedoch bleibe der Handlungsdruck hoch. „Die Zahl der bereits im Einstellungsverfahren abgewiesenen Bewerber ist nahezu unverändert. Zudem gelingt es offenbar nicht, alle Soldaten mit einer Risikobewertung aus der Truppe zu entfernen“, fügte Renner hinzu. Ob dieses Problem mit den neuen Möglichkeiten des Soldatengesetzes gelöst werden kann, bleibt abzuwarten.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Leverkusen besiegt Bayern im DFB-Pokal-Achtelfinale
nächster Artikel
AfD plant taktische Neugründung ihrer Jugendorganisation

das könnte Sie auch interessieren

Wegner attackiert Anti-Israel-Aktivisten nach umstrittener Berlinale-Rede

22. Februar 2026

CDU will Spitzensteuersatz später greifen lassen – SPD...

22. Februar 2026

Airbus will Mega-Bundeswehr-Satellitenprojekt größtenteils in Deutschland bauen

22. Februar 2026

Paderborn zerlegt Hertha BSC 5:2 und klettert auf...

22. Februar 2026

EU fordert nach US-Gerichtsurteil Klarheit über künftige Zölle

22. Februar 2026

Eindringling bei Trumps Anwesen Mar-a-Lago von Secret Service...

22. Februar 2026

Litauen erwägt ukrainische Langstreckenwaffen wegen westlicher Limitierungen

22. Februar 2026

Regierung plant neue Unternehmensform mit strikt gebundenem Vermögen

22. Februar 2026

Klingbeil blockt Eurobonds ab und warnt vor Unicredit-Deal

22. Februar 2026

Deutschland jubelt: Gold und Silber im Viererbob-Finale

22. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Wegner attackiert Anti-Israel-Aktivisten nach umstrittener Berlinale-Rede

    22. Februar 2026
  • CDU will Spitzensteuersatz später greifen lassen – SPD skeptisch

    22. Februar 2026
  • Airbus will Mega-Bundeswehr-Satellitenprojekt größtenteils in Deutschland bauen

    22. Februar 2026
  • Paderborn zerlegt Hertha BSC 5:2 und klettert auf Rang vier

    22. Februar 2026
  • EU fordert nach US-Gerichtsurteil Klarheit über künftige Zölle

    22. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3