HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Feministischer Kampftag 2026: Am 8. März wird in...
Das bedeutet die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück
Das sind die nervigsten Baustellen in Osnabrück
In Osnabrück soll die Fachkräftesicherung gestärkt werden
Nächtliche Vollsperrung der Autobahn A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede...
Gartenabfallplätze der Stadt Osnabrück öffnen ab März wieder...
Stadt Osnabrück bezuschusst wieder Kunst- und Kulturprojekte
Schwerer Unfall bei Badbergen fordert drei Verletzte
So war die erste inklusive Ausbildungsmesse in Osnabrück
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen stärkt Theaterprojekte...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltSwiss Steel kürzt Produktion wegen Strukturkrise in Europa
Deutschland & die Welt

Swiss Steel kürzt Produktion wegen Strukturkrise in Europa

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Oktober 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Oktober 2024
Foto: dts
28

Der Schweizer Stahlhersteller Swiss Steel plant in Reaktion auf die schwierige Lage in wichtigen Märkten wie Deutschland, seine Produktion einzuschränken. Firmenchef Frank Koch betont jedoch gegenüber Medien, dass es keine Pläne zur Schließung von Werken gibt und das Unternehmen nicht vor der Insolvenz steht.

Kürzungen der Produktionskapazitäten

Frank Koch, der Vorstandsvorsitzende von Swiss Steel, erklärte gegenüber der FAZ, dass das Unternehmen in einer Strukturkrise steckt, aus der die europäische Politik nicht kurzfristig helfen kann. „Deshalb müssen wir reagieren und zusätzlich zu den bereits ergriffenen Maßnahmen unsere Fixkosten senken. Wir schließen keine Werke, aber wir werden einen Teil unserer Produktionskapazitäten abbauen.“ Swiss Steel, das früher als Schmolz + Bickenbach bekannt war, beschäftigt derzeit rund 7.500 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland durch die Tochtergesellschaft Deutsche Edelstahlwerke AG.

Verlustspekulationen und Börsennotierung

Koch kommentierte auch Spekulationen über eine mögliche Insolvenz, die in der Schweizer Presse aufgetaucht waren: „Es ist fahrlässig bis gefährlich, solche Gerüchte durch die Medien zu treiben. Das verunsichert unsere Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten.“ Er stellte klar, dass Swiss Steel nicht in Insolvenzgefahr schwebe. Auf die Spekulationen, dass das Unternehmen aufgrund wachsender Verluste bis 2025 möglicherweise nicht mehr in der Lage sein könnte, die Kreditbedingungen zu erfüllen, antwortete Koch, dass er sich aufgrund der Börsennotierung nicht zu aktuellen Zahlen äußern könne. „Wir arbeiten sehr eng und konstruktiv mit unseren Banken zusammen.“

Wunsch nach Planungssicherheit

Koch äußerte sich auch zur aktuellen Lage des Unternehmens: „Wir sind in einem perfekten Sturm.“ Rund die Hälfte des Umsatzes des auf hochwertige Edelstähle spezialisierten Konzerns stammt von der derzeit stark darbenden Autozulieferindustrie. Er klagte auch über die steigenden Strompreise und Netzgebühren, die das Unternehmen nicht an die Kunden weitergeben könne. Koch äußerte den Wunsch nach Planungssicherheit, wettbewerbsfähigen Strompreisen und verlässlichen Netzkosten auf dem Niveau des vergangenen Jahres. Darüber hinaus sprach sich Koch für die Unterstützung der Autoindustrie durch Kaufprämien für Elektrofahrzeuge aus.

Er betonte die Notwendigkeit verlässlicher Richtlinien für den Wechsel von fossilen zu grünen Energieträgern in der Stahlproduktion: „Ich baue nicht auf Strom um, wenn ich nicht weiß, in welche Richtung sich der Strompreis entwickelt.“ Koch kritisierte, dass viel Geld in die Umstellung der Stahlproduktion auf klimaneutralen Wasserstoff fließe: „Da wird jetzt viel Geld in eine Technologie gesteckt, für die man grünen, also mit regenerativ erzeugtem Strom produzierten Wasserstoff braucht. Und den in Deutschland zu erzeugen, das ist wie Ananas in Alaska züchten.“

Abschließend äußerte sich Koch zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens in den USA: „Aufträge, die wir in Europa und Deutschland nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Kosten abarbeiten können, geben wir nach Amerika.“ Dabei spielten nicht nur die 30 Prozent niedrigeren Kosten im Vergleich zu Europa eine Rolle, sondern auch das gute Investitionsklima und die Planungssicherheit.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Hannover siegt 3:0 gegen Magdeburg, klettert auf Platz 2
nächster Artikel
Mysteriöse Rothaarige: Polizei warnt vor ungebetenen Gästen im Landkreis Osnabrück

das könnte Sie auch interessieren

Mittelstand kritisiert neues Tariftreuegesetz als bürokratische Wachstumsbremse

26. Februar 2026

Mutmaßlich islamistischer Anschlagsplan gegen CSD Gelsenkirchen 2025

26. Februar 2026

Mützenich fordert eigenständige europäische Friedensinitiative für Ukraine

26. Februar 2026

Deutschland schiebt erstmals straffällige Migranten per Charterflug nach...

26. Februar 2026

Union warnt vor Folgen geplanter Warnstreiks im Nahverkehr

26. Februar 2026

WEF-Chef Brende tritt nach Epstein-Enthüllungen zurück

26. Februar 2026

Dax legt leicht zu, Aufschwunghoffnung trotz dünnem Handel

26. Februar 2026

Warken verteidigt Apothekenreform: Rezeptfreie Medikamente und Impfungen geplant

26. Februar 2026

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert neues Tariftreuegesetz als wirkungslos

26. Februar 2026

Grüne Jugend kritisiert Partei: Zu abgehoben im Osten

26. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Mittelstand kritisiert neues Tariftreuegesetz als bürokratische Wachstumsbremse

    26. Februar 2026
  • Mutmaßlich islamistischer Anschlagsplan gegen CSD Gelsenkirchen 2025

    26. Februar 2026
  • Mützenich fordert eigenständige europäische Friedensinitiative für Ukraine

    26. Februar 2026
  • Deutschland schiebt erstmals straffällige Migranten per Charterflug nach Afghanistan

    26. Februar 2026
  • Union warnt vor Folgen geplanter Warnstreiks im Nahverkehr

    26. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3