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Startseite Deutschland & die WeltGlücksspielstaatsvertrag im Check: Was hat sich wirklich verändert?
Deutschland & die Welt

Glücksspielstaatsvertrag im Check: Was hat sich wirklich verändert?

von Redaktion Hasepost 18. Oktober 2024
von Redaktion Hasepost 18. Oktober 2024
Casino
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2021 wurde der Glücksspielstaatsvertrag aktiv, seitdem haben Glücksspielunternehmen in Deutschland die Möglichkeit, sich lizenzieren zu lassen. Das Ziel dahinter war und ist es, den Schwarzmarkt im legalen Bereich zu kanalisieren und Spielern mehr Sicherheit zu geben. Bis 2028 gilt die aktuelle Fassung, für 2026 ist eine Evaluierung geplant. Vieles hat sich positiv verändert, es gibt aber auch weiterhin Kritikpunkte am GlüStV.

Legale Möglichkeiten haben sich deutlich verbessert

Für Menschen mit Spaß am Glücksspiel hat der Staatsvertrag die Optionen deutlich verbessert. Ab 18 Jahren kann jeder legal Casino in Deutschland spielen, sofern der Anbieter eine gültige Lizenz innehat. Das trägt dazu bei, dass die Schutzmaßnahmen des Staatsvertrags umgesetzt werden und staatliche Kontrollinstanzen ein Auge auf die Einhaltung haben. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • Einzahlungsgrenzen zur Reduktion von Überschuldung
  • Sicherheitsmaßnahmen wie eine 24-Stunden-Sperre bei Bedarf
  • Anschluss an die Spielersperrdatei OASIS
  • Verknüpfung mit LUGAS zur Kontrolle der Einzahlungshöhe
  • Begrenzung beim Einsetzen am Slot
  • Wegfall von Tischspielen

Mit Ausnahme des weltweit beliebten Kartenspiels Poker sind Tischspiele in Online-Casinos nicht erlaubt. Schleswig-Holstein geht hier nun einen Sonderweg und hat erstmals Lizenzen für die Ausführung von Tischspielen vergeben. Teilnehmen dürfen aber nur Personen, die ihren Wohn- und Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein haben.

Die Tischspiel-Problematik durch den Glücksspielstaatsvertrag

Der Sonderweg von Schleswig-Holstein hat für Aufmerksamkeit gesorgt, denn bislang waren klassische Casinospiele ausschließlich landbasierten Einrichtungen vorbehalten. Das Land entschied sich für die Sonderregelung, um den wachsenden Anteil an Schwarzmarktspielern einzudämmen.

Viele Menschen entscheiden sich für ein illegales Angebot, weil sie auf Spiele wie Roulette und Blackjack nicht verzichten möchten. Das will Schleswig-Holstein verhindern. Es darf mit Spannung erwartet werden, wie andere Bundesländer reagieren und ob sie nachziehen. Hier ist auch die Frage, ob es bei der nächsten Fassung des Glücksspielstaatsvertrags in Deutschland Änderungen geben wird. In Debatten rund um das Thema Sicherheit beim Glücksspiel wurde das Tischspielverbot bereits mehrfach kritisiert.

Einige Experten sind der Annahme, dass das Verbot schuld am wachsenden Schwarzmarkt sei. Wer bei einem legalen Anbieter nicht bekommt, was er sucht, wechselt eben zur nicht kontrollierten Konkurrenz.

Schwarzmarkt muss besser eingedämmt werden

Wer an einer Lotterie teilnimmt, hat keine lange Spielzeit. Zahlen tippen und Daumen drücken. Der Aufenthalt in einem digitalen Casino dauert länger. Obwohl die Spiele rein auf Glück basieren, ist der Spaß am Spiel für einige Menschen im Vordergrund. Es gibt nicht umsonst Brettspiele mit Roulette oder Poker, die keine Gewinne ermöglichen, sondern nur zur Unterhaltung dienen.

Der Schwarzmarkt ist für Spieler und Unternehmen eine große Gefahr. Je mehr Menschen illegal spielen, desto mehr steigt die Rate von negativen Erfahrungen. Das verschlechtert den Ruf seriöser Anbieter und bringt die Spieler ins Risiko. Eine Glücksspielsucht ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die Folgen haben kann.

Bei der Evaluierung 2026 und bei der neuen Fassung des Glücksspielstaatsvertrags wird es darauf ankommen müssen, die Regeln neu zu definieren. Dabei scheint der Fokus insbesondere auf der weiteren Eindämmung des Schwarzmarkts zu liegen.

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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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