HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Taxi-Streit vor Gericht: WhatsApp-Nachricht bringt Osnabrücker Funkzentrale in...
Reisender mit Heroin im Zug zwischen Bad Bentheim...
Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen...
Botanischer Garten der Uni Osnabrück an Wildpflanzenschutz-Projekt beteiligt
Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer
Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte
Stadt Osnabrück und SWO Netz erneuern Infrastruktur in...
Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....
Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags
Gute Nachricht des Tages: Allergikerfreundlicher Apfel der Hochschule...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGrüne fordern schärfere Steuern gegen Ungleichheit in Deutschland
Deutschland & die Welt

Grüne fordern schärfere Steuern gegen Ungleichheit in Deutschland

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. September 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. September 2024
Finanzamt / Foto: dts
18

In der Diskussion um die zukünftige politische Ausrichtung der Grünen hat der designierte Wahlkampfleiter der Partei, Andreas Audretsch, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland zur Debatte gebracht. Audretsch und die finanzpolitische Sprecherin seiner Fraktion, Katharina Beck, legen konkrete Massnahmen zur Reform des Finanzsystems vor, unter anderem im Steuerrecht und im Erbschaftsrecht.

Ungleichheit in Deutschland als Problem

Andreas Audretsch, Vizefraktionschef der Grünen im Bundestag, äußerte gegenüber dem „Spiegel“, dass die Ungleichheit in Deutschland ein Problem darstelle. Eins seiner Beispiele lautete, dass das reichste Prozent mehr Vermögen besitze als 90 Prozent der restlichen Bevölkerung. Weiterhin bemängelte Audretsch, dass es nahezu unmöglich sei, durch eigene Arbeit ein Vermögen aufzubauen. „Das liegt auch an unserem Steuersystem, das viel zu viele Lücken aufweist, die nur sehr reiche Menschen nutzen können.“

Vorschläge zur Steuer- und Finanzreform

In einem achtseitigen Papier, das Katharina Beck und Audretsch für den „Zukunftskongress“ der Grünenbundestagsfraktion vorgelegt haben, werden konkrete Maßnahmen für eine Reform vorgeschlagen. Neben der Reform der Schuldenbremse und der Schaffung eines „Deutschland-Investitionsfonds für Bund, Länder und Kommunen“ steht eine Änderung des Steuerrechts im Fokus.

Änderungen in Erbschafts- und Immobiliensteuer

Bislang ist es so, dass bei Immobilienverkäufen, die innerhalb zehn Jahren stattfinden, eine Spekulationsteuer auf den Gewinn erhoben wird. Nach zehn Jahren entfällt diese Steuer. Die Politiker schlagen vor, diese Regelung abzuschaffen und Gewinne aus Immobilienverkäufen generell zu besteuern. Dies könne der Gesellschaft perspektivisch bis zu sechs Milliarden Euro jährlich mehr für das Allgemeinwohl einbringen.

Auch im Erbschaftsrecht sehen Audretsch und Beck Reformbedarf. Aktuell könne Erbschaftsteuer bei Vermögensübertragungen von mehr als 26 Millionen Euro vermieden werden, wenn die Erben ihre Bedürftigkeit nachweisen. Damit würden milliardenschwere Schenkungen an Kinder und Vermögensübertragungen auf neu gegründete Familienstiftungen steuerfrei bleiben. Dies möchten die Grünenpolitiker ändern. Sie fordern auch, dass Erben von Wohnungsunternehmen mit mindestens 300 Wohnungen künftig Erbschaftssteuer zahlen müssen. Durch diese Änderungen könnten die Bundesländer rund eine Milliarde Euro mehr einnehmen.

Beck betonte abschließend gegenüber dem Nachrichtenmagazin: „Wer sehr viel erbt, zahlt häufig gar keine Erbschaftsteuer, während mittelgroße Erbschaften fair besteuert werden und kleinere richtigerweise durch Freibeträge befreit sind. Es sind Ungerechtigkeiten wie diese, die wir künftig dringend abbauen sollten.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
„Wo ist der Carsten?“ – Investor Dieter Metz ist jetzt auch Geschäftsführer bei Leysieffer
nächster Artikel
Köhler: Rentenpaket erfordert Anpassungen, keine Oppositionsrede

das könnte Sie auch interessieren

Weitere Details zur aktuellen Nachricht werden in Kürze...

27. Februar 2026

EU setzt Mercosur-Handelsabkommen vorläufig um – Proteste drohen

27. Februar 2026

Merz reist zu Trump: Gespräche über Zölle, Sicherheit,...

27. Februar 2026

Bundestag beschließt umstrittene EU-Asylreform mit Grenzverfahren

27. Februar 2026

Deutsche Bahn und GDL einigen sich auf deutliche...

27. Februar 2026

Arbeitslosigkeit im Februar steigt im Jahresvergleich, sinkt saisonal

27. Februar 2026

Weniger Falschgeld 2025: Zahl falscher Euro-Banknoten sinkt

27. Februar 2026

Dax startet leicht im Plus, Anleger warten Preisdaten

27. Februar 2026

Importpreise sinken weiter – Energie deutlich günstiger als...

27. Februar 2026

Angela Merkel hält Fastenpredigt in Klosterkirche Maria Laach

27. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Weitere Details zur aktuellen Nachricht werden in Kürze veröffentlicht

    27. Februar 2026
  • EU setzt Mercosur-Handelsabkommen vorläufig um – Proteste drohen

    27. Februar 2026
  • Merz reist zu Trump: Gespräche über Zölle, Sicherheit, Handel

    27. Februar 2026
  • Bundestag beschließt umstrittene EU-Asylreform mit Grenzverfahren

    27. Februar 2026
  • Deutsche Bahn und GDL einigen sich auf deutliche Lohnerhöhung

    27. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3