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Startseite Deutschland & die WeltBayerische Politiker: Bundesregierung schuld an Wirtschaftsschwäche Bayerns
Deutschland & die Welt

Bayerische Politiker: Bundesregierung schuld an Wirtschaftsschwäche Bayerns

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. September 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. September 2024
CSU / Foto: dts
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Bayerns Wirtschaftsentwicklung bleibt hinter dem Bundesdurchschnitt zurück, wofür bayerische Regierungspolitiker die Bundesregierung verantwortlich machen. Markus Huber, CSU-Generalsekretär und Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister von Bayern (Freie Wähler), fordern schnelle Maßnahmen und politische Veränderungen, um die Wirtschaft anzukurbeln.

CSU-Generalsekretär fordert „echten Boost“

Markus Huber (CSU) sagte der Mediengruppe Bayern: „Kommen Habeck, Scholz und Lindner, ist die Wachstums-Party bei der Wirtschaft vorbei“. Er plädiert für eine Steigerung des Optimismus in Unternehmen, bei Investoren und Arbeitnehmern. Seine Lösungsansätze umfassen „einen Industriestrompreis, die Senkung der Stromsteuer auf das EU-Minimum, Steuerfreiheit für Überstunden, Bürokratieabbau und degressive Abschreibungen“.

Politische Veränderung und ein starkes Zeichen für die Wirtschaft

Mit deutlicher Kritik an der aktuellen Bundesregierung sprach sich Huber für einen politischen Wandel aus: „Es braucht schnellstmöglich Neuwahlen und einen Regierungswechsel mit einer starken Union an der Spitze. Wenn die FDP ernsthaft der Wirtschaft helfen will, beendet sie dieses Ampel-Chaos und steigt aus der Regierung aus.“

Bayerns Wirtschaftsminister sieht Bundesregierung in der Pflicht

Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erklärt Bayerns wirtschaftliche Schwäche durch die hohe industrielle Prägung des Bundeslandes und den daraus resultierenden höheren Anfälligkeiten bei Wirtschaftseinbrüche. „Wo nichts ist, kann nichts schrumpfen“, sagte Aiwanger und betonte, dass Bayern bereits während der Corona-Pandemie überdurchschnittlich stark betroffen war. Aiwanger sieht den Bund in der Verantwortung und fordert ein Umdenken: „Der Bund muss endlich auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit setzen, anstatt Deindustrialisierung zu betreiben“.

Die aktuelle Wirtschaftssituation Bayerns spiegelt Aiwangers Aussage wider: Nach vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Freistaat im ersten Halbjahr inflationsbereinigt um 0,6 Prozent, verglichen mit einem bundesweiten Rückgang von 0,2 Prozent.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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