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Startseite Deutschland & die WeltSteuerquote steigt bis 2028 auf Rekordwert: Regierung prognostiziert
Deutschland & die Welt

Steuerquote steigt bis 2028 auf Rekordwert: Regierung prognostiziert

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. Mai 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. Mai 2024
Einkommenssteuer / Foto: dts
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Neue Daten der Bundesregierung weisen auf eine signifikante Steigerung der Steuerquote, dem Anteil der Steuereinnahmen an der Wirtschaftsleistung, in den kommenden Jahren hin. Der „Spiegel“ berichtet, dass die Quote von 22,4 Prozent in diesem Jahr auf 23,3 Prozent im Jahr 2028 ansteigen wird, was für dieses Jahrhundert einen neuen Rekord darstellen würde.

Prognostizierte Anstieg der Steuerquote

Nach Informationen, die der „Spiegel“ erhalten hat, beträgt die Steuerquote für dieses Jahr 22,4 Prozent. Im Jahr 2028 soll sie jedoch auf einen Rekordwert von 23,3 Prozent ansteigen. Die Quote macht bereits im kommenden Jahr einen großen Sprung auf 22,8 Prozent und soll bis 2026 auf 23,1 Prozent und ein Jahr später auf 23,2 Prozent steigen.

Faktoren für die Entwicklung

Experten der Bundesregierung führen die Entwicklung hauptsächlich auf den Tarifverlauf der Einkommensteuer, die Progression, zurück. Sie führt dazu, dass Arbeitnehmer bei Gehaltssteigerungen teilweise überproportional mehr Geld ans Finanzamt abführen müssen. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 lag die Steuerquote noch bei 19,7 Prozent. Um die Belastung auf das damalige Niveau zu senken, wäre für 2025 ein Entlastungsvolumen von etwa 135 Milliarden Euro erforderlich.

Kritik an der Bundesregierung

Es wird argumentiert, dass die Bundesregierung seit Jahren lediglich kosmetische Korrekturen am Steuertarif vornimmt und es seit Jahrzehnten keine grundlegende Steuerreform gegeben hat. Nur die Inflationsgewinne des Fiskus fließen an die Bürgerschaft zurück.

Geplanter Entlastungsschritt

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) plant für Anfang 2025 den nächsten Schritt zur Entlastung der Steuerzahlenden. Die genaue Höhe dieser Entlastung ist derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Verhandlungen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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