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Startseite Deutschland & die WeltViele Fachkräfte in Deutschland ohne gesetzliche Arbeitszeiterfassung
Deutschland & die Welt

Viele Fachkräfte in Deutschland ohne gesetzliche Arbeitszeiterfassung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. Mai 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. Mai 2024
Krankenhausflur (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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In Deutschland arbeiten laut einer Umfrage im Auftrag des Portals „Meinestadt“ immer noch 17,8 Prozent der Fachkräfte ohne Zeiterfassung, wobei Teilzeitkräfte und Angestellte in Pflegeberufen besonders betroffen sind. Kleinbetriebe führen seltener eine Zeiterfassung durch, während das Arbeitsministerium plant, eine elektronische Zeiterfassung einzuführen.

Umfrageergebnisse zur Arbeitszeiterfassung

Die Arbeitszeiterfassung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, trotzdem gibt es immer noch eine erhebliche Anzahl von Fachkräften, deren Arbeitszeit nicht erfasst wird. Laut einer Umfrage des Portals „Meinestadt“ sind es 17,8 Prozent, wie der „Spiegel“ berichtet. Dabei sind Teilzeitkräfte besonders betroffen, 21,8 Prozent von ihnen arbeiten ohne Zeiterfassung. Auch bei Vollzeitbeschäftigten sind es mit 16,3 Prozent nicht wenige.

Branchen und Unternehmensgrößen im Vergleich

Es zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen. Insbesondere in Pflegeberufen, in denen viele Tätigkeiten als besonders belastend angesehen werden, wird die Arbeitszeit häufig nicht erfasst. Hier gaben 23,4 Prozent der Befragten Pflegekräfte an, dass ihre Arbeitszeit nicht erfasst würde. Doch gerade in dieser Branche sollte die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung eigentlich dazu dienen, die Überlastung der Arbeitnehmer zu begrenzen.

Kleinere Unternehmen führen häufiger keine Zeiterfassung durch. Bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern sind es 28,1 Prozent, während bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern lediglich 13 Prozent ihre Arbeitszeit nicht erfassen.

Elektronische Zeiterfassung geplant

Als Reaktion auf diesen Missstand plant das Arbeitsministerium die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung. Kleinbetriebe sollen dabei ausgenommen werden, für Tarifpartner können Ausnahmen gelten.

Aktueller Stand der Zeiterfassung

Laut einer Meldung des IT-Branchenverbandes Bitkom aus dem April 2023 nutzen bereits 59 Prozent der Unternehmen eine Form der Zeiterfassung. Dabei reichen die Möglichkeiten von spezieller Software über Stechuhren bis hin zu Stundenzetteln.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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