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Startseite Deutschland & die WeltDeutsche Gastronomie kämpft mit Umsatzrückgang durch Mehrwertsteuererhöhung
Deutschland & die Welt

Deutsche Gastronomie kämpft mit Umsatzrückgang durch Mehrwertsteuererhöhung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. März 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. März 2024
Gastronomiebranche / Foto: dts
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Im Januar verzeichnete die deutsche Gastronomie einen Umsatzrückgang von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, laut einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Insbesondere die Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent für Speisen ist hierfür ein maßgeblicher Faktor.

Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz und Preiserhöhungen

Die Umfrage des Dehoga zeigt auf, dass die Preise in der Gastronomie seit der Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf Speisen ab dem 1. Januar 2024 deutlich gestiegen sind. Viele Betreiber haben demzufolge bereits seit Jahresbeginn ihre Preise erhöht. Andere hatten dies bereits im Vorfeld unter Hinweis auf Preissteigerungen für Lebensmittel und Energie getan.

Das Statistische Bundesamt ergänzt, dass sich Gerichte in Gaststätten im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um sieben Prozent verteuerten, was deutlich stärker ist als die Steigerung der Nahrungsmittel insgesamt (+ 3,8 Prozent).

Zahlen von Meoton und Auswirkungen auf Getränkepreise

Eine Auswertung des auf Gastronomiedaten spezialisierten Start-ups Meoton zeigt für Februar sogar einen Preiszuwachs von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf. Vor allem Klassiker wie Pizza Margherita oder Cheeseburger wurden deutlich teurer.

Auch Getränke wurden im Schnitt etwas teurer, obwohl deren Mehrwertsteuersatz unverändert blieb und bereits vor dem 1. Januar 2024 bei 19 Prozent lag.

Umsatzrückgang und Ernst der Situation

Ingird Hartges, die Chefin des Dehoga, betonte gegenüber dem „Spiegel“ die Ernsthaftigkeit der Lage, vor allem für Familienbetriebe im ländlichen Raum. Zwar seien die Monate Januar und Februar traditionell eine umsatzschwache Zeit in der Gastronomie, doch die aktuelle Situation sei besorgniserregend.

Die Bundesregierung hatte in der Pandemie die Steuer für Speisen gesenkt, um coronabedingte Einbußen abzufedern. Diese Entlastung ist Ende 2023 ausgelaufen und die Rückkehr zum alten Steuersatz soll dem Fiskus 3,4 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen bescheren.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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