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AktuellPolizei

Was passierte wirklich vor der Bude der Zoo-Lotterie?

von Heiko Pohlmann 4. Mai 2015
von Heiko Pohlmann 4. Mai 2015
HASEPOST Redaktion
11

Streit auf dem Nachtflohmarkt wird wohl vor Gericht enden

Es sollte ein richtig schöner Nachtflohmarkt werden für Aylin (Name geändert, richtiger Name ist der Redaktion bekannt) und ihrer Nachbarin, die auch ihren Neffen (13) mitbrachte.

Lächelnd fingen wir da an – weinend ging ich da weg

Doch der Abend endetete für Aylin im Krankenhaus und mit dem unguten Gefühl, dass ihre türkischen Wurzeln für manche Mitmenschen die Hemmschwelle bei einfachen Streitereien drastisch nach unten senkt.

Was war geschehen?

Bude der Zoolotterie am Nikolaiort

Hier eskalierte der Streit um einen Flohmarktstand am 2. Mai.

Gegen 15 Uhr packte Aylin mit ihrer Nachbarin und dem 13jährigen Neffen ein paar Stühle ins Auto und fuhr in die Stadt.
Wie viele andere auch, wollten sie sich rechtzeitig einen schönen Platz sichern, bevor gegen 20 Uhr offiziell mit dem Aufbau begonnen werden durfte.
Vor den Schaufenstern der Parfümerie Douglas am Nikolaiort ging es erstmal nicht, denn dort wurde noch verkauft und man bat sie freundlich mit ihren Sachen die Straßenseite zu wechseln. Gegenüber, neben dem Container der Zoo-Lotterie, war noch Platz – also wechselten die Drei die Seite und steckten ihren „Claim“ dort ab.
Doch während die Douglas-Mitarbeiterin freundlich erklärte, warum es bis Ladenschluss vor ihrem Laden nicht ging, erlebte Aylin am neuen Platz etwas, womit sie wirklich nicht gerechnet hatte. Bereits am Sonntagmorgen kontaktierte sie unsere Redaktion und schildertze, was ihr widerfahren ist:

„Nach etwa 5 Minuten kam ein Mann auf uns zu, riss den Tisch vom Platz und warf ihn vor den Lotterie-Laden der Zoo-Lotterie“, so schildert Aylin den Beginn der Eskalation. Und weiter: „Es ging ein Geschrei los, und ich schrie auch zurück“. Ein Wort ergab das Andere. Regelrecht „Angst“ hätte Sie verspürt, wie sich dieser Mann vor ihr aufbäumte, während aus der gegenüberliegenden Parfümerie bereits die Mitarbeiter und Passanten herauskamen, um zu sehen, was da passierte.

Eigentlich war doch schon alles geklärt – wenn auch sehr emotional und lautstark

Nach einigen Minuten beruhigte sich die Situation wieder, und man einigte sich, dass Aylin von der rechten Seite der Losbude auf die linke Seite umzieht, so beschreibt es die 41jährige alleinerziehende Mutter gegenüber HASEPOST.de.

Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes

Doch was dann kam, so wie es Aylin erzählt, heizte die Situation wieder an.
Ein bislang unbeteiligter Mann gesellte sich dazu, klappte sein Portemonnaie auf, zeigte einen Ausweis und erklärte er wäre vom Ordnungsamt.
Offenbar kursierten nach der lautstarken Diskussion unterschiedliche Versionen der vorangegangenen Auseinandersetzung, und Aylin musste erstmal klarstellen, dass für sie jetzt alles OK sei.

Citystreife kommt hinzu

Kurz darauf, so schildert es Aylin, kam auch noch die private Citystreife mit zwei Mitarbeitern hinzu, die im Auftrag der Einzelhändler in der Stadt unterwegs waren.
Hier war es nun an dem „aggressiven Mann“, mit dem Aylin die Auseinandersetzung hatte, der hier gegenüber den Ordnungshütern beschwichtigend erklärte, alles sei bereits geregelt.
Wenn es nochmal Probleme geben sollte, so einer der Mitarbeiter der Citystreife, solle Aylin sofort die Polizei rufen. Ein Ratschlag, den sie kurz darauf befolgte.

Um 19 Uhr eskaliert die Situation erneut

Endlich waren die Tische so aufgebaut, wie es zuvor lautstark geklärt worden war. Aylin sagt:

Die Tische standen, wir hatten gute Laune
und scherzten mit den Besuchern

Doch zu früh gefreut!
Auf einmal stand ein Mann vor Aylin – offensichtlich ein Verkäufer der Zoo-Lotterie aus dem Container nebenan, oder so etwas wie ein Oberaufseher der Zoo-Lotterie. Aylin vermutet, er sei von ihrem ersten Gegner (der „aggressive Mann“) vorab instruiert worden und war deswegen gleich auf „Krawall“ aus.

Er kam direkt zur Sache:

Sofort hier weg aber ganz schnell!

Um diese schmale Fläche neben dem Container der Zoo-Lotterie ging es. Foto: privat

Um diese schmale Fläche neben dem Container der Zoo-Lotterie ging es. Foto: privat

Dabei stieß er gegen den Tisch und fügte, so Aylin, hinzu: „Ihr Dreckspack, weg mit Euch„.
Offenbar hatte der Lotterieverkäufer von dem vorherigen Streit beim Aufbau gehört, und nun wollte auch er ein wenig seine Position klarstellen.
Wie von der CityStreife vorher empfohlen, rief Aylin mit dem Handy nun sofort die Polizei an.
Währenddessen wurde der Streit lautstark.
Worte wie „Terroristin“ wurden auf die gebürtige Türkin abgefeuert und es folgten Witze, wie gut sie doch Deutsch sprechen könne, so die Aussage von Aylin am Morgen nach dem Flohmarkt.

Um zu unterstreichen, welchen Abstand zwischen Flohmarktstand und Los-Bude er beanspruchte, riss er die Tür soweit auf, dass diese gegen den Verkaufstisch knallte und einiges herunterfiel und dabei zu Bruch ging.

Ein Fuß in der Tür und schmerzhafte Folgen

Das wollte Aylin so nicht hinnehmen, sie öffnete die Tür und wollte den Losverkäufer zur Rede stellen, und er sollte sich ansehen, was er angerichtet hatte
Mit dem Bein kam sie in die Losbude, doch der Losbudenverkäufer, so schildert es Aylin, riss die Tür mehrmals auf und zug sie wieder zu, so dass es zu schmerzhaften Hämatomen und Prellungen kam.

Ein Zeuge schreitet ein

Erst ein Zeuge, den Aylin nun dringend sucht, stoppte die Eskalation der Gewalt mit den Worten „Was soll der Scheiss?“
Kurz darauf kam die Polizei. Doch noch während die Sirenen den heranfahrenden Streifenwagen ankündigten, stellte er seine These zum Vorfall klar: Aylin sei gestolpert! Auf den Streifenwagen wollte er nicht warten und verschwand zur anderen Losbude vor L+T.
Erst als die Polizei mit der Aufnahme der Anzeige von Aylin beschäftigt war (Körperverletzung) kam der Losverkäufer zurück.

Anzeige gegen Anzeige

Auf Nachfrage bestätigte uns eine Sprecherin der Polizei heute Nachmittag die Anzeige von Aylin gegen den Mitarbeiter der Zoo-Lotterie. Es liege aber auch eine abweichende Beschreibung der Vorkommnisse von Seiten des Losverkäufers vor – auch er hat Anzeige erstattet, gegen Aylin, wegen Beleidigung.

Zoo Osnabrück nimmt Stellung und entschuldigt sich

Auch beim Zoo Osnabrück blieb der Vorfall nicht unbemerkt. Am Nachmittag erklärte die Sprecherin Lisa Josef gegenüber HASEPOST:
„Auch wenn Aussage gegen Aussage steht und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen sind, werden wir als Zoo Osnabrück entsprechende rechtliche Schritte einleiten, den Mitarbeiter freistellen und eine fristlose Kündigung anstreben.
Als Zoo Osnabrück stehen wir für ein friedliches Miteinander zwischen allen Menschen jeglicher Herkunft. In dieser Situation hätte man sich definitiv anders verhalten müssen. Wir versuchen nun die Stelle schnellstmöglich neu zu besetzen und hoffen, dass der eigentliche Zweck der Zoo-Lotterie – Spenden für soziale Projekte in der Region zu sammeln – dadurch keinen Schaden nimmt.“

Zoo-Lotterie schließt vorübergehend

Die Zoo-Lotterie wird bis zur Neubesetzung vorübergehend geschlossen.
Für den Zoo Osnabrück erklärt Lisa Josef:

Wir bedauern den Vorfall sehr und entschuldigen uns bei der betroffenen Flohmarkausstellerin ausdrücklich – auch noch einmal in persönlicher Form.

Aylin sucht noch nach weiteren Zeugen und will sich anwaltlich beraten lassen.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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