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Startseite Deutschland & die Welt„Remigration“ ist „Unwort des Jahres“ 2023 wegen rechter Vereinnahmung
Deutschland & die Welt

„Remigration“ ist „Unwort des Jahres“ 2023 wegen rechter Vereinnahmung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Januar 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Januar 2024
Duden: Sprache / Foto: dts
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Der Begriff „Remigration“ wurde von der Jury des „Unwort des Jahres“ 2023 für seine ideologische Vereinnahmung und die damit verbundene Verschleierung menschenunwürdiger Praktiken kritisiert. Es kam zu über 2.301 Einsendungen mit 710 verschiedenen Wörtern, wobei nur 110 den Unwort-Kriterien entsprachen.

„Remigration“ – Unwort des Jahres 2023

„Remigration“ ist zum „Unwort des Jahres“ 2023 erklärt worden. Es handelt sich hierbei um einen Begriff, der in der Identitären Bewegung und in rechten bis rechtsextremen Parteien breite Verwendung findet. Die Jury teilte mit, dass „Remigration“ als „Euphemismus für die Forderung nach Zwangsausweisung bis hin zu Massendeportationen von Menschen mit Migrationsgeschichte“ genutzt wird.

Fehlgebrauch und Verschleierung

Der Begriff stammt eigentlich aus der Migrations- und Exilforschung und beschreibt verschiedene, vor allem freiwillige Formen der Rückkehr. Wie die Jury weiter feststellte, wird „Remigration“ jedoch „bewusst ideologisch vereinnahmt und so umgedeutet“, dass eine „menschenunwürdige Abschiebe- und Deportationspraxis“ verschleiert wird. Im Jahr 2023 wurde das Wort als „rechter Kampfbegriff, beschönigende Tarnvokabel und ein die tatsächlichen Absichten verschleiernder Ausdruck“ gebraucht.

Weitere Unworte und Einsendungen

Neben „Remigration“ landeten auch die Begriffe „Sozialklimbim“ und „Heizungs-Stasi“ auf der Unwort-Liste 2023. Von den 710 verschiedenen eingereichten Wörtern entsprachen knapp 110 den Unwort-Kriterien. Die häufigsten Einsendungen, die aber nicht zwangsläufig den Kriterien der Jury entsprechen, waren unter anderem: „Doppelwumms“, „Gamechanger“, „Klimakleber“, „Kriegstüchtigkeit“, „kulturelle Aneignung“, „Nachhaltigkeit“, „Sondervermögen“, „Stolzmonat“ und „Technologieoffenheit“.

Die Jury des „Unwort des Jahres“

Die Auswahl und Erklärung des Unwortes des Jahres erfolgt durch eine Jury aus vier Sprachwissenschaftlern, einem Journalisten und einem jährlich wechselnden Mitglied. Das Projekt „Unwort des Jahres“ zielt darauf ab, die sprachliche Sensibilität in der Bevölkerung zu fördern und auf missbräuchliche Verwendung von Sprache im öffentlichen Diskurs hinzuweisen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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