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Startseite Deutschland & die WeltRSF-Bilanz: Weniger getötete Medienschaffende trotz Krieg in Israel
Deutschland & die Welt

RSF-Bilanz: Weniger getötete Medienschaffende trotz Krieg in Israel

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Dezember 2023
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Dezember 2023
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Im Jahr 2023 wurden 45 Medienschaffende im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet, die niedrigste Zahl seit 2002, trotz des Kriegs zwischen Israel und der Hamas, wie der Jahresbericht von Reporter ohne Grenzen (RSF) enthüllt. Dennoch befinden sich immer noch 521 Journalisten willkürlich inhaftiert, was zwar einen Rückgang um 8 Prozent bedeutet, aber trotzdem auf einem sehr hohen Niveau bleibt.

Medienschaffende getötet und inhaftiert

Katja Gloger, Vorstandssprecherin von RSF, erklärte, dass „wer aus Kriegen und bewaffneten Konflikten berichtet, diesen Mut immer noch viel zu oft mit dem eigenen Leben bezahlt. Besonders gefährlich ist es derzeit im Gazastreifen.“ Sie hob hervor, dass „ihre Arbeit gefährlich bleibt, auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit gesunken ist.“ Deshalb fordert RSF die Regierenden in den Demokratien auf, sich noch stärker für das Menschenrecht auf Pressefreiheit einzusetzen.

Die gefährlichsten Orte für Journalisten

Im Jahr 2023 wurden bis zum Stichtag 1. Dezember 45 Journalisten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet, was im Vergleich zum Vorjahr (61) einen Rückgang darstellt und die niedrigste Zahl seit 2002 ist. In den Jahren 2013 und 2014 wurden jedoch mehr als 140 Medienschaffende getötet, vor allem in den Kriegen in Syrien und im Irak. Seit dem 7. Oktober wurden mindestens 17 Journalisten im Gazastreifen, in Israel und im Libanon getötet.

Haftbedingungen und Strafverfolgung

Zum 1. Dezember 2023 befanden sich weltweit 521 Journalisten in Haft. Obwohl dies einen Rückgang um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, ist es immer noch eine sehr hohe Zahl. In China, einschließlich Hongkong, Myanmar, Weißrussland und Vietnam sind 264 Journalisten inhaftiert. China bleibt das Land, in dem die Behörden die meisten Journalisten einsperren lassen, mit insgesamt 121 inhaftierten Medienschaffenden.

Die Situation in Lateinamerika

Die Zahl der in Lateinamerika getöteten Medienschaffenden ist deutlich gesunken, von 26 im Jahr 2022 auf sechs im laufenden Jahr. Dennoch ist die Arbeit als Journalist in dieser Region noch immer sehr gefährlich. Nach vielen Gewalttaten im Jahr 2022 sind einige mexikanische Medienschaffende in ihrer Berichterstattung vorsichtiger geworden, was zu stärkerer Selbstzensur und größeren Lücken in der Berichterstattung führt.

Situation der entführten und verschwundenen Medienschaffenden

Weltweit sind derzeit mindestens 54 Medienschaffende in fünf Ländern entführt. Die Zahl der Entführten ist die niedrigste seit 2017. 84 Medienschaffende gelten weltweit als verschwunden. Mexiko bleibt das Land mit den meisten verschwundenen Medienschaffenden, wobei mehr als die Hälfte der weltweit verschwundenen Journalisten sich in Lateinamerika befinden.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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