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Startseite Deutschland & die WeltSahra Wagenknecht fordert höheren Mindestlohn und höhere Besteuerung
Deutschland & die Welt

Sahra Wagenknecht fordert höheren Mindestlohn und höhere Besteuerung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. November 2023
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. November 2023
Gebäudereiniger / Foto: dts
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Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht fordert eine Anhebung des Mindestlohns auf 14 Euro und eine stärkere Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen. Sie kritisiert die aktuelle Steuerpolitik Deutschlands und fordert eine Erhöhung der Steuer auf Kapitaleinkünfte.

Wagenknecht fordert höheren Mindestlohn und stärkere Besteuerung

Die ehemalige Vorsitzende der Partei Die Linke, Sahra Wagenknecht, hat sich in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland für eine Anhebung des Mindestlohns auf 14 Euro ausgesprochen. „14 Euro Mindestlohn wären notwendig, das ist immer noch ein sehr schmaler Lohn bei den heutigen Preisen“, erklärte Wagenknecht.

Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen

Die Politikerin sprach sich auch für eine deutliche Erhöhung der Steuer auf hohe Einkommen und Vermögen aus. „Vermögen und Erbschaften in der Größenordnung von hunderten Millionen oder gar Milliarden sollten stärker besteuert werden, um im Gegenzug die Mittelschicht zu entlasten.“ Wagenknecht kritisierte, dass der aktuelle Spitzensteuersatz schon bei einem anderthalbfachen Durchschnittseinkommen anfällt: „Das ist absurd“, so die Politikerin.

Forderung nach höherer Steuer auf Kapitaleinkünfte

Zudem fordert Wagenknecht eine stärkere Besteuerung von Kapitaleinkünften. „Es gibt überhaupt keine Begründung, dass Leute, die Dividenden beziehen, viel weniger Steuern zahlen als jemand, der arbeitet“, sagte sie in dem Interview.

Insgesamt fordert die frühere Linken-Politikerin eine Umgestaltung des deutschen Steuersystems, um die Mittelschicht zu entlasten und die soziale Ungleichheit zu verringern. Wagenknecht, die die Gründung einer eigenen Partei angekündigt hat, setzt sich somit weiterhin für eine progressive Steuerpolitik ein.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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