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Startseite AktuellMahnmal am Willy-Brandt-Platz soll geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide thematisieren
AktuellKulturOsnabrück

Mahnmal am Willy-Brandt-Platz soll geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide thematisieren

von Heiko Pohlmann 26. Oktober 2023
von Heiko Pohlmann 26. Oktober 2023
So könnte das Mahnmal von Irène Mélix aussehen / Montage basierend auf Entwurf der Künstlerin, Pohlmann
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In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 2. November wird über die geplante Errichtung eines Mahnmals zur Erinnerung an geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide beraten. Der vorgeschlagene Standort für dieses Mahnmal ist der Willy-Brandt-Platz, gegenüber der Agentur für Arbeit und am Wallring gelegen.

In der Beschlussvorlage wird deutlich gemacht, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem ist, das trotz langjähriger Bemühungen weiterhin in besorgniserregendem Ausmaß besteht. Statistiken zeigen, dass jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt erfährt.

Ein Handzeichen, das Leben retten kann!

Zentrale Idee des Entwurfs der Künstlerin Irène Mélix ist das Handzeichen gegen häusliche/ geschlechtsspezifische Gewalt, das im April 2020 von der Canadian Women’s Foundation im Kontext der CORONA Pandemie ausgerufen wurde. Es wurde danach vom Women’s Funding Network (WFN) übernommen und seitdem weltweit verbreitet und verwendet.

In den Unterlagen zu ihrem Entwurf schreibt die Künstlerin: „Das Zeichen kann Leben retten, wenn es weiter bekannt gemacht und verwendet wird. Es besteht aus drei hintereinanderfolgenden Gesten:
Die flache Hand, den eingeklappten Daumen und die anderen Finger, die sich über den Daumen legen. Im letzten Schritt ergibt die Hand damit auch eine Art Faust – für mich ein ausschlaggebender Grund,
mich letzlich für diese Idee zu entscheiden.“
Die Größe der drei Hände variiert, diejenige, die zur Faust geballt sind erreicht eine Höhe von etwa zwei Metern.

Kriminalstatistik zeigt Anstieg bei geschlechtsspezifischer Gewalt in Stadt und Landkreis Osnabrück

Die Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik für Stadt und Landkreis Osnabrück zeigen einen Anstieg der Fälle geschlechtsspezifischer Gewalt von 1365 im Jahr 2021 auf 1452 im Jahr 2022. In Deutschland wird etwa alle drei Tage eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet.

Das geplante Mahnmal soll nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch das Bewusstsein für das Thema in der Öffentlichkeit schärfen und zur Prävention und Bildung beitragen. Eine Ausschreibung wurde durchgeführt und am 18. September 2023 mit der Vorstellung der letzten Ideenskizze abgeschlossen. Eine Jury, bestehend aus Patricia Heller (Gleichstellungsbeauftragte), Ann Kristin Schneider (stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, Expertin Istanbul-Konvention mit lokalem Bezug) und Laura Igelbrink (diversitätsorientierte Kulturvermittlerin MQ4) traf die Entscheidung.

Willy-Brandt-Platz in Abstimmung mit der Künstlerin ausgewählt

In Abstimmung mit der Künstlerin Irène Mélix wurde der Willy-Brandt-Platz – auch bekannt als Treffpunkt der lokalen Alkoholiker-Szene – ausgewählt. Er bietet nach Ansicht der Verwaltung viele „Vorzüge“, da das Mahnmal dort „eine Fülle an unterschiedlichen Menschen“ erreicht und der Willy-Brandt-Platz „stark frequentiert und belebt“ sei und dort „häufig unterschiedliche Gruppen […] verweilen und somit auch länger das Mahnmal wahrnehmen können. Dem Bildungsauftrag sei somit passend Rechnung getragen.

Das Mahnmal soll bei einem Unternehmen aus Hildesheim aus einem rostenden Stahl hergestellt werden.  Die magnetische Oberfläche des Mahnmals ermöglicht es Poster und Statements für Aktionstage des Gleichstellungsbüros anzubringen. „So könnte beispielsweise der Internationale Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November hier seinen Ausgangspunkt finden.

Enthüllung für Anfang 2024 geplant

Die Umsetzung des Mahnmals ist bis Ende 2023 geplant, mit einer Enthüllung Anfang 2024. Die Stadtkasse wird dafür mit voraussichtlich etwa 25.000 Euro belastet, wobei allerdings der Löwenanteil an den Metallbauer und die für die Aufstellung beauftragten Unternehmen gehen wird. Die Künstlerin, die derzeit an der Bauhaus Universität Weimar promoviert, wird aus der oben genannten Gesamtsumme ein Honorar von knapp 4.000 Euro plus Reise- und Übernachtungsspesen erhalten

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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