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Startseite Deutschland & die WeltBundesfinanzministerium entscheidet gegen geplanten Erweiterungsbau
Deutschland & die Welt

Bundesfinanzministerium entscheidet gegen geplanten Erweiterungsbau

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. Juli 2023
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. Juli 2023
Grüne und Union loben Lindner-Vorstoß für Erweiterungsbau-Stopp
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(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Bundesfinanzministerium verzichtet auf geplanten Erweiterungsbau. 
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat beschlossen, auf den geplanten Erweiterungsbau zu verzichten. Dies geht aus einer Prüfung hervor, die Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) im Frühjahr in Auftrag gegeben hatte. Der Büroflächenbedarf des Ministeriums hat sich deutlich reduziert, da viele Beschäftigte mittlerweile mobil arbeiten. Aus diesem Grund wird das BMF seine Aktivitäten in Berlin auf das Detlev-Rohwedder-Haus konzentrieren. Bisher sind die Mitarbeiter des Ministeriums auf sieben Standorte in Berlin verteilt, von denen fünf angemietet sind. Der geplante Erweiterungsbau sollte zwischen 600 und 800 Millionen Euro kosten und frühestens ab 2025 gebaut werden.

Neue Pläne für das Postblock-Areal

Der Verzicht auf den Erweiterungsbau bedeutet jedoch nicht, dass das Postblock-Areal gegenüber dem historischen Hauptsitz des BMF leer bleibt. Die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) wird die bisherigen Planungen überarbeiten. Statt des Erweiterungsbaus des Finanzministeriums soll dort ein Gebäudekomplex entstehen, der von allen Bundesressorts genutzt werden kann. Dieser Komplex kann unter anderem als Ausweichquartier dienen, wenn die eigentlichen Dienstsitze saniert werden müssen. Es ist auch geplant, Wohnungen in dem Gebäudekomplex zu errichten. Allerdings muss der Bebauungsplan geändert werden, was zu Verzögerungen führen könnte. Die überarbeiteten Pläne sollen bis Ende des Jahres vorliegen.

Erweiterungsbau des Kanzleramts wird fortgesetzt

Im Gegensatz zum Bundesfinanzministerium wird der Erweiterungsbau des Kanzleramts fortgesetzt. Eine Regierungssprecherin teilte mit, dass der Bedarf für einen Neubau weiterhin bestehe. Die geschätzten Gesamtbaukosten belaufen sich derzeit auf 637 Millionen Euro. Zusätzlich werden weitere Kosten in Höhe von 140 Millionen Euro für mögliche Risiken wie steigende Baupreise prognostiziert. Die Bauvorbereitungen laufen bereits.

Der Verzicht auf den Erweiterungsbau des Bundesfinanzministeriums zeigt, dass sich der Büroflächenbedarf des Ministeriums verringert hat. Durch die zunehmende Mobilität der Beschäftigten kann das BMF seine Aktivitäten in Berlin auf das Detlev-Rohwedder-Haus konzentrieren. Das Postblock-Areal soll stattdessen zu einem Gebäudekomplex umgestaltet werden, der von allen Bundesressorts genutzt werden kann. Der Bau von Wohnungen ist ebenfalls geplant, jedoch müssen dafür der Bebauungsplan geändert und überarbeitete Pläne erstellt werden. Im Gegensatz dazu wird der Erweiterungsbau des Kanzleramts fortgesetzt, da der Bedarf dafür weiterhin besteht. Die geschätzten Gesamtbaukosten belaufen sich auf 637 Millionen Euro, mit zusätzlichen Kosten für mögliche Risiken.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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