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Startseite AktuellKommentar: Schaut mal in den Spiegel… oder lest wenigstens den Artikel bevor ihr kommentiert!
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Kommentar: Schaut mal in den Spiegel… oder lest wenigstens den Artikel bevor ihr kommentiert!

von Heiko Pohlmann 11. April 2017
von Heiko Pohlmann 11. April 2017
Kommentar: Schaut mal in den Spiegel… oder lest wenigstens den Artikel bevor ihr kommentiert!
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Ich war mir nicht sicher, ob ich für diesen Kommentar nicht eine Illustration finden sollte mit jemandem der zwischen zwei Stühlen sitzt. Die Wahl ist letztlich auf einen Menschen gefallen, der in den Spiegel schaut und dem ein Zombie zurückblickt.

Dass es sich bei dem Menschen vor dem Spiegel um Barack Obama handelt, ist übrigens vollkommen belanglos und zufällig. Der Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger steht hier nur stellvertretend für viele Leser der HASEPOST, ganz egal welcher politischen Richtung angehörend, die schnell mit dem Kommentieren und dem Verurteilen sind und so zu einem Kommentar-Zombie werden.

Heute Morgen habe ich – eher durch Zufall – einen schon fast zwei Wochen alten Kommentar gefunden, unter einem Facebook-Teaser über das Angebot der AfD, mit Ferienpasskindern Angeln gehen zu wollen. Dort schreibt uns der Kreisvorsitzende der AfD Osnabrück Daniel Wolf:

„Was für eine dilettantische Headline!!
Das ist Populismus in Reinkultur.
Ich der Schule hätte es geheißen; »Setzen 6«“

Ausgerechnet von der AfD Populismus vorgeworfen zu bekommen, das ist natürlich für jeden Journalisten so etwas wie ein Ritterschlag.
Es ging dann – etwas sachlicher – noch um die Frage, warum eine Pressemitteilung der AfD nicht in vollem Wortlaut veröffentlicht wurde (machen wir grundsätzlich nur in Ausnahmefällen) und eine Einladung zum persönlichen Diskurs etc.
Auf jeden Fall ist dieser Vorwurf, bei dem die Redaktion nicht nur virtuell angebrüllt wurde (zwei Ausrufezeichen!!), sondern gleich auch eine Schulnote vergeben wurde (wie immer die „6“), ein ganz typisches Beispiel, für viele ganz ähnliche Vorwürfe, die uns per Kommentar, Facebook-PN, E-Mail und manchmal auch hinterrücks in privaten Timelines und gerne auch mit Pseudonym gemacht werden.

Während die Kritik hier von rechts kam, hagelt es oft auch von anderen Seiten des politischen Spektrums Kritik, die nicht weniger vehement ist.
So wurde die HASEPOST heute zum Beispiel in den Facebook-Kommentaren mit dem „Stürmer“ gleichgesetzt – also der Parteizeitung des nicht ganz tausendjährigen Reichs -; und auch das Wort „Propaganda“ fiel.
Julian Symanzik, ein Kommunalpolitiker aus Georgsmarienhütte (lt. Profil „Stellvertretender Vorsitzender der Stadtratsfraktion der SPD“) warf uns zudem unumwunden vor, der Artikel über den Wechsel von Dienst- zum Wahlkampfauto der NRW-Bildungsministerin sei „Fake News“ – und derartige Fake News würden wir „einmal mehr“ verbreiten, was also bedeutet, das hätten wir schon häufiger getan.
Auf Nachfrage, und auch einige Stunden nach dem Vorwurf, kam dann allerdings keine Erklärung. Vermutlich, weil der Genosse den Artikel dann (1.) doch mal in Ruhe gelesen hat und (2.) feststellen konnte, das u.a. auch Der Spiegel, Die Welt und die Kollegen von der NOZ (Abruf ggf. kostenpflichtig) ganz ähnlich und mit gleichen Zitaten und der für das Verständnis notwendigen Klarstellung der „Pflichten“ bei der Dienstwagenbenutzung berichtet haben.
Allerdings waren diese „Qualitätsmedien“ zeitlich etwas „hinten dran“, denn die oben zitierten Medien berufen sich alle auf „Agenturware“, die in diesem Fall etwas länger brauchte als der selbst-recherchierte Artikel der HASEPOST.
Aber nur weil Spiegel, Welt und NOZ – basierend auf dpa – ein wenig länger für ihre Artikel gebraucht haben, der HASEPOST „Fake News“ vorwerfen? Krass!

Fake News Vorwurf ist keine Lappalie

Zum Vorwurf der Fake News erwarte ich dazu jetzt eigentlich eine Entschuldigung des SPD-Lokalpolitikers. Immerhin sollte er wissen, dass der in seiner Partei beheimatete Bundesjustizminister Heiko Mass diesen Begriff immer wieder im Munde führt wenn es um ein Verschärfung des Strafrechts oder pauschale Bestrafung von Onlinemedien geht, verfolgt von einer noch zu schaffenden „Stelle für die Wahrheitsüberprüfung“ (nicht zu verwechseln mit dem dem orwell´schen Wahrheitsministerium von 1984).
Betrachtet man es genauer, dann ist der Begriff #FakeNews – wird er gegen journalistisch arbeitende Pressemedien verwandt – quasi das linke und 2016er Äquivalent zum #Lügenpresse-Unwort, das rund um das Jahr 2015 in Pegida-Kreisen die Runde macht. Muss das sein?

Kritik von AfD und SPD? Alles richtig gemacht!

Bei allen Anfeindungen von AfD, SPD und ein paar aufgeregten Lesern: Immerhin war dies ein Tag, an dem unsere Redaktion mal wieder ordentlich Kritik von allen Seiten bekommen hat – da haben wir wohl was richtig gemacht?!

Doch muss diese Vehemenz in einigen Kommentaren wirklich sein? Kann man vor dem Ablassen von Kritiken wie „dilettantistiche Headline“, „Populismus in Reinkultur“ (Kreisvorsitzender der AfD Osnabrück) oder „Fake News“ (stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD GMH) nicht mal kurz in sich gehen, durchatmen, und darüber nachdenken, dass mit so einer Verbaldiarrhoe auch das eigene (öffentliche) Spiegelbild leidet?!

In jedem Fall hilft es einen Artikel (ganz) zu lesen und erst dann den Kommentar zu schreiben.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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