HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltJeder dritte Student muss von weniger als 800 Euro monatlich leben
Deutschland & die Welt

Jeder dritte Student muss von weniger als 800 Euro monatlich leben

von dts Nachrichtenagentur 24. Mai 2023
von dts Nachrichtenagentur 24. Mai 2023
Hochschulausgaben legen zu
12

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Jeder dritte Studierende muss von weniger als 800 Euro monatlich leben. Das geht aus einer Sozialerhebung mit dem Titel „Studierendenbefragung in Deutschland“ hervor, die das Bundesforschungsministerium, das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und das Deutsche Studierendenwerk (DSW) am Mittwoch vorgestellt haben.

Im Sommer 2021 haben an der Erhebung rund 188.000 Studierende teilgenommen. „37 Prozent der Studierenden verfügen im Monat über weniger als 800 Euro – das sind nochmal 60 Euro weniger, als die Düsseldorfer Tabelle zum Erhebungszeitpunkt im Sommer 2021 für den Elternunterhalt für auswärts wohnende Studierende vorgab“, kommentierte Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks, die Ergebnisse. „Diese Gruppe ist mit eben 37 Prozent weiter größer als die Gruppe der Studierenden, die BAföG erhalten; das sind 13 Prozent.“ Anbuhl appellierte an die Bundesregierung: „Lassen Sie beim BAföG nicht nach. Erhöhen Sie die Bedarfssätze, erhöhen Sie unbedingt auch die Eltern-Freibeträge, damit endlich wieder mehr Studierende vom BAföG profitieren können.“

Mehr als ein Drittel der Studierenden habe das auch wegen der Inflation bitter nötig, so der Vorsitzende des Studierendenwerks. Grundsätzlich sehe man eine soziale Polarisierung. „Ein Viertel aller Studierenden hat mehr als 1.300 Euro im Monat zur Verfügung; dieses Viertel gilt sicher nicht als armutsgefährdet. Hier schlagen die Fern-Studierenden und die berufsbegleitend Studierenden zu Buche, die eben in aller Regel finanziell weit besser ausgestattet sind.“

Aus der Studie geht weiter hervor, dass 63 Prozent der Studierenden einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Knapp 67 Prozent der Studierenden aus nicht-akademischem Elternhaus und rund 60 Prozent der Studierenden aus akademischem Elternhaus arbeiten neben dem Studium. Die Gründe sind unterschiedlich: Bei 68 Prozent der Studierenden aus nicht-akademischem Elternhaus, aber nur bei 50 Prozent aus akademischem Elternhaus steht die Finanzierung des Lebensunterhalts im Vordergrund.

Auch Studierende, die BAföG erhalten, sind zu 55 Prozent erwerbstätig und dies häufig zur Sicherung des Lebensunterhalts (63 vs. 58 Prozent Studierende ohne BAföG). Die Miete war zum Zeitpunkt der Erhebung im Sommer 2021 der größte Ausgabenposten der Studierenden. „410 Euro geben die Studierenden im Schnitt im Monat für die Miete aus – und das ist ein Wert wie gesagt vor Inflation und Energiepreis-Krise“, so Anbuhl.

„Zur Erinnerung: Beim BAföG sind fürs Wohnen derzeit 360 Euro im Monat vorgesehen. Das reicht in kaum einer Hochschulstadt für ein WG-Zimmer.“ Auch über ihre Gesundheit haben die Befragten Auskunft gegeben. Knapp 24 Prozent der Studierenden sind gesundheitlich beeinträchtigt, 16 Prozent durch die Beeinträchtigung in ihrem Studium eingeschränkt.

Der größte Anteil unter den Studierenden mit studienerschwerender Beeinträchtigung berichtet von einer psychischen Beeinträchtigung (65 Prozent). „Ihr Anteil ist nochmals deutlich – um 10 Prozentpunkte – gegenüber 2016 gestiegen, von 55 Prozent auf 65 Prozent“, sagte Anbuhl. „Wir haben im deutschen Hochschulsystem, nunmehr belegt durch die 22. Sozialerhebung, eine Mental-Health-Krise der Studierenden.“


Foto: Studenten in einer Bibliothek, über dts Nachrichtenagentur

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
dts Nachrichtenagentur

Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

vorheriger Artikel
Schlagabtausch zum „Heizungsgesetz“ im Bundestag
nächster Artikel
Gute Nachricht des Tages: Uni Osnabrück fördert drei Projektideen mit insgesamt 75.000 Euro 

das könnte Sie auch interessieren

US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

5. März 2026

Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

5. März 2026

CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

5. März 2026

Union lehnt schnelle Tank-Rabatte trotz steigender Benzinpreise ab

5. März 2026

Söder fordert mehr Evakuierungsflüge und Einsatz der Bundeswehr

5. März 2026

EU-Beamte kritisieren humanitäre Folgen von Luftangriffen auf Iran

5. März 2026

Trump ersetzt Heimatschutzministerin Noem durch Senator Mullin

5. März 2026

Iran-Krieg: Ökonomen erwarten nur begrenzte Folgen für Deutschland

5. März 2026

Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

5. März 2026

EU warnt vor neuer Fluchtkrise durch Iran-Krieg

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

    5. März 2026
  • Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

    5. März 2026
  • CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

    5. März 2026
  • Union lehnt schnelle Tank-Rabatte trotz steigender Benzinpreise ab

    5. März 2026
  • Söder fordert mehr Evakuierungsflüge und Einsatz der Bundeswehr

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3