HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Tabellenführung verteidigt und wieder zu Null: VfL Osnabrück...
Neue Baustelle am Westerberg bringt Umleitung für Fußgänger...
Moonlight-Sport: Sechs Samstage für mehr Gemeinschaft
Von Social-Media bis hin zur Studienförderung: Sparkasse Bersenbrück...
Trickdiebstahl aus Auto in Wallenhorst
Ausstellung der Osnabrücker Künstlerin Katharina Stöber im Kreishaus
150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten...
Polizeieinsatz nach Schlägerei im Osnabrücker Schlossgarten
Wieso das Christliche Kinderhospital Osnabrück erneut mit Kinder-Gütesiegel...
Das verschlägt eine koreanische Studentin nach Osnabrück –...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBundestagsmandat für Sudan-Einsatz kommt – Trotzdem starke Kritik
Deutschland & die Welt

Bundestagsmandat für Sudan-Einsatz kommt – Trotzdem starke Kritik

von dts Nachrichtenagentur 24. April 2023
von dts Nachrichtenagentur 24. April 2023
Panzerhaubitzen sollen wohl nur teilweise ersetzt werden
188

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den erfolgreichen Evakuierungsflügen der Bundeswehr aus dem Sudan kritisieren Teile der Opposition im Bundestag das zögerliche Verhalten der Bundesregierung bei der Planung der Operation – ein nachträgliches Mandat wird aber nicht infrage gestellt. „Die Bundesregierung wird im Nachgang einige Fragen beantworten müssen. Es ist nicht gut, dass sie von der Lageentwicklung im Sudan so kalt erwischt wurde“, sagte Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, dem Nachrichtenportal T-Online.

Er kritisierte außerdem, dass Deutschland erneut im Kielwasser von Verbündeten mitgeschwommen sei, „in diesem Fall Frankreich, das wohl zunächst vor Ort allein absicherte“. Hardt erklärte: „Wenn Deutschland sicherheitspolitisch ernst genommen werden will, kann man sich nicht immer hinter den Partnern verstecken.“ Auch für den außenpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag Gregor Gysi war die Evakuierung „zu schwierig und zu zögerlich“.

„Selbstverständlich“ hätte die Bundesregierung früher auf die Krise reagieren müssen. „Es gibt eben noch andere Länder als China, Russland und die Ukraine“, sagte Gysi T-Online. „Man muss sich um die drei Länder kümmern, darf aber die anderen nicht vergessen.“ Gegen die Kritik aus der Opposition wehren sich die Außenpolitiker der Ampelfraktionen im Bundestag.

„In dieser extrem schwierigen und unübersichtlichen Situation haben wir über 300 Menschen, Deutsche wie andere Europäer bisher in Sicherheit gebracht. Das ist eine große Leistung“, meinte Jürgen Trittin, außenpolitischer Sprecher der Grünen, zu T-Online. „Diese Eskalation mitten in einem Transformationsprozess ist weder von den Vereinten Nationen noch von den USA oder anderen vorhergesehen worden. Es war für alle eine böse Überraschung.“

Der Grünen-Politiker sieht im Sudan eine „deutlich andere Situation“ als bei dem „Chaos in Kabul“ im August 2021. Im Sudan hätten „die Europäer sehr gut zusammengearbeitet“. „Leider wurde Vorbereitung für die Evakuierung wohl durch den unabgesprochenen Alleingang der Briten verzögert.“ Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Nils Schmid zeigte sich erleichtert, dass es gelungen sei, „eine dreistellige Zahl an deutschen Staatsbürgern zu evakuieren“.

„Die Ereignisse im Sudan haben noch einmal vor Augen geführt, wie unvorhergesehen und plötzlich eine Lage eskalieren kann“, sagte Schmid. „Die Bundesregierung hat hier besonnen reagiert und die notwendigen Vorbereitungen und Absprachen rechtzeitig getroffen, sodass als es die Umstände am Boden erlaubten, sofort mit der Evakuierung begonnen werden konnte.“ Auch FDP-Außenpolitiker Ulrich Lechte erklärte gegenüber T-Online, dass die Rettungsoperation „bis dato nach Plan“ laufe. „Die schwer kalkulierbare Sicherheitslage im Sudan ließ eine frühere Evakuierung nicht zu, dementsprechend kann ich keine Verfehlungen der Bundesregierung erkennen“, so Lechte.

Einig sind sich die Bundestagsfraktion darüber, dass die Bundeswehr für die Evakuierungsmission nachträglich ein Bundestagsmandat braucht: „Dieser Einsatz muss nachträglich mandatiert werden. Das erwarten die Abgeordneten“, sagte Trittin. Das Mandat werde die Bundesregierung am Mittwoch auf den Weg bringen. „Der Bundestag wird noch in dieser Woche entscheiden.“

Die Opposition möchte die Debatte im Bundestag nutzen, um den Ablauf der Evakuierung kritisch zu hinterfragen. „Es verwundert, dass fast zwei Jahre nach dem Abzug aus Kabul immer noch Nato- und EU-Staaten einzeln evakuieren“, sagte CDU-Politiker Hardt. „Ich könnte mir stattdessen sehr gut eine gemeinsame Schnelle Evakuierungstruppe mit einem deutsch-französischen Kern vorstellen. Diese Fragen wird die CDU/CSU bei den Debatten um die nachträgliche Mandatierung stellen.“


Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
dts Nachrichtenagentur

Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

vorheriger Artikel
Bayerns Innenminister will Verbot der „Grauen Wölfe“
nächster Artikel
Kampfschwimmer bekommen keine neuen Boote – Auftrag storniert

das könnte Sie auch interessieren

Gesamtmetall warnt vor massivem Stellenabbau in Metallbranche

8. März 2026

Bochum ringt Kaiserslautern nieder und klettert auf Rang...

7. März 2026

Deutschland und Israel vertiefen Wirtschafts- und Sicherheitskooperation

7. März 2026

Norddeutschland und Stadtstaaten: Deutlich höhere Restaurantpreise als Süden

7. März 2026

Dortmund siegt in Köln: Wichtiger Auswärtserfolg im Titelrennen

7. März 2026

Aktuelle Lottozahlen 6 aus 49: Ziehung vom Samstag

7. März 2026

ZDF-Mitarbeiter empört über Leak interner Krisensitzung nach KI-Affäre

7. März 2026

RB Leipzig dreht Rückstand spät: 2:1 gegen Augsburg

7. März 2026

Ölkonzerne kassieren Übergewinne durch Iran-Krieg bei Spritpreisen

7. März 2026

Darmstadt schlägt Holstein Kiel und klettert auf Platz...

7. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Gesamtmetall warnt vor massivem Stellenabbau in Metallbranche

    8. März 2026
  • Bochum ringt Kaiserslautern nieder und klettert auf Rang neun

    7. März 2026
  • Deutschland und Israel vertiefen Wirtschafts- und Sicherheitskooperation

    7. März 2026
  • Norddeutschland und Stadtstaaten: Deutlich höhere Restaurantpreise als Süden

    7. März 2026
  • Dortmund siegt in Köln: Wichtiger Auswärtserfolg im Titelrennen

    7. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3