HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten...
Polizeieinsatz nach Schlägerei im Osnabrücker Schlossgarten
Wieso das Christliche Kinderhospital Osnabrück erneut mit Kinder-Gütesiegel...
Das verschlägt eine koreanische Studentin nach Osnabrück –...
Harlem Globetrotters am Samstag in Osnabrück: Autogrammstunde bei...
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen fördert die...
So sieht der Katastrophenschutzplan aus: Wie krisensicher ist...
Böller in Osnabrück ins Wohnzimmer geworfen
Gefährliche Kreuzung: Anwohner warnen vor Falschparkern in Osnabrücker...
Spitzenreiter zu Gast: TV Bissendorf-Holte empfängt den TV...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWeniger Gütertransport in der Binnenschifffahrt
Deutschland & die Welt

Weniger Gütertransport in der Binnenschifffahrt

von dts Nachrichtenagentur 27. März 2023
von dts Nachrichtenagentur 27. März 2023
Weniger Gütertransport in der Binnenschifffahrt
9

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2022 hat die Binnenschifffahrt in Deutschland weniger Güter befördert als im Vorjahr. Die Beförderungsmenge ging um 6,4 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit.

Insgesamt wurden auf den deutschen Binnenwasserstraßen 182 Millionen Tonnen Güter transportiert (2021: 195 Millionen Tonnen). Das war das niedrigste Transportaufkommen seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Mit ursächlich für diesen Tiefststand dürften Rückgänge in der Produktion wichtiger Transportgüter sowie das Niedrigwasser im August 2022 sein. Das Transportaufkommen im Jahr 2022 blieb um 11,0 Prozent hinter dem des Vor-Corona-Jahres 2019 zurück.

Damals hatte die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt bei 205 Millionen Tonnen gelegen. Die wichtigsten von Binnenschiffen beförderten Gütergruppen waren im Jahr 2022 flüssige Mineralölerzeugnisse (27,0 Millionen Tonnen), Kohle (25,6 Millionen Tonnen), Steine und Erden (22,7 Millionen Tonnen) sowie Eisenerze (19,7 Millionen Tonnen). Diese Gütergruppen machten zusammen 52 Prozent des Transportaufkommens aus. Während es beim Großteil der Gütergruppen Rückgänge gab, nahmen die Kohletransporte gegenüber 2021 um 12,1 Prozent zu.

Wegen der Energiekrise und ausbleibender Gaslieferungen aus Russland setzte Deutschland mehr Kohle zur Stromerzeugung ein. 84,1 Prozent der auf Binnenschiffen transportierten Kohle kam aus dem Ausland. Der größte Teil hiervon (92,2 Prozent) kam aus den Niederlanden, weitere 7,6 Prozent aus Belgien. Rückgänge gegenüber dem Vorjahr waren bei Steinen und Erden (-8,1 Prozent), Eisenerzen (-5,7 Prozent) sowie bei flüssigen Mineralölerzeugnissen (-4,1 Prozent) zu verzeichnen.

Deutliche Rückgänge verzeichneten auch der Transport sonstiger Abfälle und Sekundärrohstoffe (2022: 9,2 Millionen Tonnen; -16,7 Prozent), chemischer Grundstoffe (2022: 13,0 Millionen Tonnen; -14,1 Prozent) sowie in Containern transportierte nicht näher identifizierbare Güter (2022: 11,9 Millionen Tonnen; -11,2 Prozent), so die Statistiker. Nach wie vor prägend für die Binnenschifffahrt ist der Transport trockener und flüssiger Massengüter mit Anteilen von 58,5 Prozent beziehungsweise 24,7 Prozent des gesamten Transportaufkommens im Jahr 2022. Im Vergleich dazu lag der Anteil des Containerverkehrs bei 10,0 Prozent. Dieser Anteil blieb gegenüber dem Vorjahr, indem er bei 10,7 Prozent gelegen hatte, weitgehend unverändert.

Die Binnenschifffahrt hatte in den vergangenen Jahren mit den Folgen der Corona-Pandemie und Niedrigwasser zu kämpfen. So war die Güterbeförderung der Binnenschifffahrt im Dürrejahr 2018 (197,9 Millionen Tonnen) um 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Transportmenge im ersten von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 lag 8,3 Prozent unter der des Jahres 2019. Auch im Jahr 2022 beeinträchtigte das Niedrigwasser des Rheins und vieler anderer Flüsse den Güterverkehr in der Binnenschifffahrt.

So lagen die Gütertransporte im August 2022 über ein Viertel (-26,8 Prozent) unter dem Wert des Vorjahresmonats. Mit 11,7 Millionen Tonnen wurden im August 2022 so wenig Güter auf den Binnenwasserstraßen befördert wie noch nie in einem Monat seit der deutschen Vereinigung, so das Bundesamt. Die aus dem Ausland empfangene Gütermenge (84,9 Millionen Tonnen) ging 2022 mit einem Minus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr moderat zurück. Der Rückgang wurde maßgeblich durch den Anstieg bei den Kohletransporten gedämpft.

Der Versand in das Ausland (43,7 Millionen Tonnen) verzeichnete mit -12,1 Prozent dagegen einen überdurchschnittlichen Rückgang. Die Transportmenge im innerdeutschen Verkehr (44,6 Millionen Tonnen) lag um 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der weniger bedeutende Transitverkehr war mit einem Transportaufkommen von 9,2 Millionen Tonnen um 13,5 Prozent niedriger als im Jahr 2021, so die Behörde.


Foto: Nord-Ostsee-Kanal, über dts Nachrichtenagentur

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
dts Nachrichtenagentur

Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

vorheriger Artikel
Forscher warnen vor Vertrauensverlust in deutsche Klimapolitik
nächster Artikel
Aufgepasst, hier wird in dieser Woche im Osnabrücker Landkreis geblitzt

das könnte Sie auch interessieren

Familienministerin Prien verteidigt EU-Richtlinie für Lohntransparenz

7. März 2026

Tankrabatt entlastet vor allem Besserverdiener und kostet Milliarden

7. März 2026

UN-Expertin warnt: Deutschland hinkt bei Frauengesundheit hinterher

7. März 2026

Ex-Atomaufseher: Pläne zur Endlagersuche reichen bei Gefahr nicht

7. März 2026

CDU-Politiker droht Ölkonzernen wegen hoher Spritpreise Kontrollen an

7. März 2026

Iran schränkt Angriffe auf Nachbarländer ein, bleibt kämpferisch

7. März 2026

Klingbeil: Einsparungen reichen nicht, große Haushaltsreformen nötig

7. März 2026

Klöckner verteidigt Militärschläge Israels und der USA gegen...

7. März 2026

Russell holt Pole in Melbourne – Mercedes dominiert...

7. März 2026

Rechtsextreme Vorfälle an Schulen steigen bundesweit deutlich an

7. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Familienministerin Prien verteidigt EU-Richtlinie für Lohntransparenz

    7. März 2026
  • Tankrabatt entlastet vor allem Besserverdiener und kostet Milliarden

    7. März 2026
  • UN-Expertin warnt: Deutschland hinkt bei Frauengesundheit hinterher

    7. März 2026
  • Ex-Atomaufseher: Pläne zur Endlagersuche reichen bei Gefahr nicht

    7. März 2026
  • 150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten Park

    7. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3