HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 2....
Fast 4.900 Helfer beim Stadtputztag 2026: Osnabrück gemeinsam...
Das sind die neuen Öffnungszeiten der AWIGO-Grünplätze im...
Projektmesse der Hochschule Osnabrück zeigt studentische Ideen für...
Durch Wärmebildkameras: Intelligente Ampeltechnik sorgt für besseren Verkehrsfluss...
Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken...
Sperrung ab dem 3. März: Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt...
Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil
Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGendern: Unnötig oder ein richtiger Schritt in die Zukunft?
Deutschland & die Welt

Gendern: Unnötig oder ein richtiger Schritt in die Zukunft?

von Redaktion Hasepost 18. März 2023
von Redaktion Hasepost 18. März 2023
Gendern / Symbolfoto: Pohlmann
22

Die Diskussion rundum das Thema „Gendern“ findet inzwischen bereits seit mehreren Jahren statt. Aktuell gibt es noch keine Einigung, wie es in der Allgemeinheit aussehen soll. Einzelne Parteien, Gruppen und Organisationen dürfen somit noch selbst entscheiden, wie sie es gerne haben möchten. Das spielt vor allem im Austausch mit diesen einzelnen Entitäten eine Rolle, da darüber direkt zum Vorschein kommt, ob jemand sympathisch ist oder nicht.

Nichtsdestotrotz kann das Thema momentan sehr anstrengend und nervenaufreibend wirken, da es sehr polarisierend ist. Die einen sind stark für das Gendern und die anderen dagegen. Eine Mitte lässt sich fast nicht finden.

Ein Blick auf Gendern aus der Sprachwissenschaft

Das Argument, dass „es schon immer so war und deshalb auch so bleiben soll“, zieht in der Sprachwissenschaft nicht. Sprache ist etwas Lebendiges, das sich stetig verändert und weiterentwickelt. Wenn es immer so geblieben wäre, wie es einmal war, dann würden heute noch Wörter und Phrasen benutzt werden, die in der NS-Zeit „populär“ waren.

Zudem kommt es stetig zu neuen Wörtern, die irgendwann auch im Sprachgebrauch verwendet werden. Beliebte Beispiele dafür sind die Jugendwörter, die jährlich eine kleine Liste erstellen. Einige dieser Wörter etablieren sich natürlich nicht, wobei andere regelmäßig verwendet werden. Ein passendes Beispiel dafür ist das Wort „cringe“, was mehr oder weniger gleichstellend mit dem Wort „Scham“ ist.

Aus dieser Sicht kann bereits gesagt werden, dass Veränderungen in einer Sprache ganz normal sind. Dann wiederum steht zur Diskussion, wie sich Gendern auf die Sprache auswirken würde. Einige Leute behaupten zum Beispiel, dass es den Sprachfluss stört und „unnatürlich“ wirkt. Auch dieses Argument lässt sich sehr einfach beseitigen, da heutzutage in der deutschen Sprache sehr viele englische Wörter verwendet werden, die ebenfalls nicht gut in den Sprachfluss passen. Allein englische Wörter, die mit dem bekannten „th“ ausgestattet sind, sind der Horror für jeden Deutschen. Zudem ist es auch nur eine Art der Gewöhnung. Wenn Gendern irgendwann zur „Normalität“ werden würde, dann würde sich auch alles natürlicher anhören.

Das nächste Argument, das zur Debatte steht, befasst sich mit dem Nutzen. Dieser ist ganz klar definiert, und zwar durch die Einbindung von Frauen in der deutschen Sprache. Wenn die Sprache angeschaut wird, dann sieht man sehr schnell, dass fast immer nur die männlichen Varianten für Wörter genutzt werden. Dadurch entsteht eine automatische Ausgrenzung gegenüber der Frau und anderen Geschlechtern. Durch Gendern fällt dies jedoch weg, was positiv auf die betroffenen Personen wirkt. Junge Kinder, die noch in der Entwicklung sind, fallen diesem Phänomen am häufigsten zum Opfer, sodass sie zum Beispiel glauben, dass sie kein „Arzt“ werden können, da es lediglich männliche (daher „Arzt“ und nicht „Ärztin“) Variante gibt.

Gendern ist in jeglicher Hinsicht ein komplexes Thema, das auf jeden Fall in den nächsten Jahren weitere Diskussionen zum Vorschein bringen wird. Das Bewundernswerte dabei ist, dass diese Debatten überall entstehen: Sei es auf der Arbeit, während Drehteile hergestellt werden oder im Bundestag zwischen den einzelnen Parteien.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

vorheriger Artikel
Unterstützung bei sportlichen Zielen
nächster Artikel
Die schönsten Sitzgelegenheiten im Garten

das könnte Sie auch interessieren

Umfrage: Deutsche verlieren Vertrauen in USA, setzen auf...

2. März 2026

RWE-Chef: Kleine Atomreaktoren aktuell wirtschaftlich nicht tragfähig

2. März 2026

Hisbollah greift Israel nach Tötung Khameneis mit Raketen...

2. März 2026

Eingefrorene russische Vermögen in Deutschland deutlich geschrumpft

2. März 2026

„Jessy Wellmer kritisiert Hundeverbot im NDR-Newsroom“

2. März 2026

EU-Staaten ignorieren weitgehend deutsche Dublin-Rücknahmeersuchen für Asylbewerber

2. März 2026

Länder skeptisch: Kaum Bereitschaft für neue Sekundärmigrationszentren

2. März 2026

Grüne fordern Brückenstrompreis: Neue Wirtschaftsstrategie für Deutschland

2. März 2026

Rentenexperte fordert: Beamte sollen in gesetzliche Rente zahlen

2. März 2026

SPD warnt vor neuer Flüchtlingswelle durch Nahost-Eskalation

2. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Umfrage: Deutsche verlieren Vertrauen in USA, setzen auf Europa

    2. März 2026
  • RWE-Chef: Kleine Atomreaktoren aktuell wirtschaftlich nicht tragfähig

    2. März 2026
  • Hisbollah greift Israel nach Tötung Khameneis mit Raketen an

    2. März 2026
  • Eingefrorene russische Vermögen in Deutschland deutlich geschrumpft

    2. März 2026
  • Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 2. bis 8. März 2026

    2. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3