HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Gartenabfallplätze der Stadt Osnabrück öffnen ab März wieder...
Schwerer Unfall bei Badbergen fordert drei Verletzte
So war die erste inklusive Ausbildungsmesse in Osnabrück
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen stärkt Theaterprojekte...
Keine Bombenräumung im Lokviertel Osnabrück am 15. März
Feuer an der Zapfsäule: Auto brennt auf A1-Rastanlage...
Trickdiebstahl, Einbruch und Paketklau beschäftigen Polizei in Osnabrück
Wieder bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr – Osnabrück bleibt...
Professorin der Hochschule Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat...
Baustelle am 26. Februar: Wildwuchs am Natruper-Tor-Wall in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltDas Recht auf eine Abfindung – das müssen Arbeitnehmer wissen!
Deutschland & die Welt

Das Recht auf eine Abfindung – das müssen Arbeitnehmer wissen!

von Redaktion Hasepost 27. Januar 2023
von Redaktion Hasepost 27. Januar 2023
Symbolbild: Vertragsverhandlung
19

Weiter wirtschaftlich unsichere Zeiten treiben viele Unternehmen in Deutschland zum Stellenabbau. Dabei werden vielen Beschäftigten hierzulande eine Abfindung in Aussicht gestellt. So kann unter bestimmten Voraussetzungen die Kündigung in einem Betrieb eine Abfindungszahlung ausgehandelt. Unter welchen Umständen Arbeitgeber verpflichtet sind, eine Abfindung zu zahlen, hängt von unterschiedlichen Parametern ab. Ebenso auch die Höhe des Abfindungsanspruchs.

Selbst langjährige Mitarbeiter in einem Unternehmen werden nicht vor einer Kündigung verschont. Wenn sich die Wege zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer trennen, kann dies durch eine Abfindungszahlung einvernehmlich geschehen. Allerdings sollten hierfür auch die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen. Viele Arbeitnehmer sind von der plötzlichen Kündigung im Briefkasten dermaßen überrascht, dass sie einige Rechte nicht in Anspruch nehmen. In jedem Fall empfiehlt es sich für Arbeitnehmer bei einer Kündigung seitens des Arbeitgebers einen Anwalt aufzusuchen und sich einer gründlichen rechtlichen Beratung zu unterziehen. Denn im Raum steht weiterhin eine Kündigungsschutzklage, welches einen Arbeitgeber bei unrechtmäßiger Kündigung zwingen kann das Arbeitsverhältnis fortzusetzen.

Die Höhe der Abfindung selbst berechnen

Es gibt ganz unterschiedliche Faktoren, welche sich auf die Taxierung der Abfindungszahlung auswirken. So spielt die Beschäftigungsdauer, die Erfolgsaussichten und der durchschnittliche monatliche Verdienst eine entscheidende Rolle bei der Berechnung einer Abfindungszahlung. Dabei kann man die Höhe der Summe ganz einfach selbst berechnen. Einen Abfindungsrechner findet man z.B. hier im Internet, mit dem sich ein guter erster Überblick ergibt. Im Einzelfall variiert die Abfindung zwischen einem kompletten und einem halben monatlichen Bruttogehalt. Durchaus kommt es auch auf das Verhandlungsgeschick des Arbeitnehmers an. Gemeinsam mit einem Anwalt gelingt es hier eine Forderung aufzustellen, welche als Grundlage bei einer Verhandlung von großem Vorteil sein kann.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Abfindungszahlung

Grundsätzlich haben alle Arbeitnehmer bei einem vertraglich festgelegten Sozialplan sowie Tarifvertrag, Aufhebungsvertrag oder Kollektivvertrag das Recht auf eine Abfindung bei einer betriebsbedingten Kündigung, wenn sie länger als sechs Monate im Betrieb beschäftigt waren. Dabei berechnet sich die Abfindung im Durchschnitt mit einem halben Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr in einem Betrieb. Ausnahmen gibt es jedoch bei Beschäftigten ab 50 Jahren beziehungsweise 55 Jahren. Hier kann die Abfindung bei einer Beschäftigungsdauer von 15 bis 20 Jahren bis zu 18 Monatsverdienste betragen. Dabei ist mittlerweile jeder vierte Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beschäftigt. Die Höhe der Abfindung kann demnach auch langjähriger Beschäftigung demnach deutlich geringer ausfallen, als es sich viele Arbeitnehmer wünschen. Dennoch sollten Beschäftigte bei einer betriebsbedingten Kündigung nicht auf ihre Abfindung verzichten, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen.

Ein Fachanwalt unterstützt mit kompetenter Beratung

Bei einer betriebsbedingten Kündigung haben Arbeitnehmer drei Wochen Zeit eine Kündigungsschutzklage über einen Fachanwalt einzureichen. Arbeitgeber streben dabei eher eine schnelle Lösung an, bei der Arbeitnehmer die Drei-Wochenfrist verstreichen lassen müssen, um anschließend die Abfindungszahlung zu erhalten. Aus verschiedenen Gründen kann eine Kündigung jedoch rechtlich unwirksam sein. Durch die fachliche Expertise eines Anwalts für Arbeitsrecht gelingt es für Arbeitnehmer die bestmögliche Position bei einer späteren Verhandlung einzunehmen. Die Loyalität zum Arbeitgeber ist deutlich gesunken, so dass viele Arbeitnehmer bei einer Kündigung eine möglichst hohe Abfindung anzielen. So sollten Arbeitgeber nicht auf einen anwaltlichen Rat verzichten und keineswegs das erste Angebot für eine Abfindung annehmen.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

vorheriger Artikel
US-Börsen legen teils kräftig zu – US-BIP wächst unerwartet stark
nächster Artikel
Moderne Trennwandsysteme für Toiletten & Umkleiden

das könnte Sie auch interessieren

Nabu kritisiert Heizungsreform: Bundesregierung schwächt Klimaschutz-Ziele

26. Februar 2026

Berliner Stromnetz-Anschlag: Ermittler tappen weiter im Dunkeln

26. Februar 2026

Verbraucherschützer warnen: Neue Altersvorsorge droht zu scheitern

26. Februar 2026

US-Börsen steigen vor Nvidia-Zahlen, Euro und Gold stärker

25. Februar 2026

Atalanta demütigt Dortmund und erzwingt Champions-League-Achtelfinale

25. Februar 2026

Außenminister wirft Weidel gezielte Lüge über Gaslieferungen vor

25. Februar 2026

CDU-Politikerin Ludwig offen für Minderheitsregierung mit AfD-Stimmen

25. Februar 2026

Chipmangel verschärft sich: Deutsche Industrie leidet unter KI-Boom

25. Februar 2026

Aktuelle Lottozahlen: 21-Millionen-Euro-Jackpot und Spielsuchtwarnung

25. Februar 2026

Bundestag gibt Millionen für Bundeswehr-Kamikazedrohnen frei

25. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Nabu kritisiert Heizungsreform: Bundesregierung schwächt Klimaschutz-Ziele

    26. Februar 2026
  • Berliner Stromnetz-Anschlag: Ermittler tappen weiter im Dunkeln

    26. Februar 2026
  • Verbraucherschützer warnen: Neue Altersvorsorge droht zu scheitern

    26. Februar 2026
  • US-Börsen steigen vor Nvidia-Zahlen, Euro und Gold stärker

    25. Februar 2026
  • Atalanta demütigt Dortmund und erzwingt Champions-League-Achtelfinale

    25. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASERADIO
Jetzt bei HASERADIO:
Live Stream
↗
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3