HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Kommunalwahlkampf 2026: Wie viel Strategie steckt hinter den...
Hohe Schäden durch Vandalismus an Ampeln in Osnabrück
Mitte März als Option: Wann ist die nächste...
Bei Fragen und zur Beratung: So ist die...
Im MINT- und BNE-Bereich: MIK etabliert sich als...
In eigener Sache: Warum sich die HASEPOST freiwillig...
Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Osnabrück leicht verletzt
Niederlage des TV Bissendorf-Holte im Auswärtsspiel beim ASV...
Das ist bei den U21-Aktionstagen im Marktkauf Nahne...
Warum der Marktkauf in Belm früher eröffnet als...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellWeiter auf Sparkurs: Kirchensteuereinnahmen für das Bistum Osnabrück werden langfristig sinken
AktuellOsnabrück

Weiter auf Sparkurs: Kirchensteuereinnahmen für das Bistum Osnabrück werden langfristig sinken

von Jasmin Schulte 10. Januar 2023
von Jasmin Schulte 10. Januar 2023
Foto: Krüer
9

Blick auf den Osnabrücker Dom / Foto: Krüer

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus, insbesondere der katholischen Kirche. Das merkt auch das Bistum Osnabrück und ringt durch die Vorfälle sexualisierter Gewalt um Mitglieder. Für 2023 plant das Bistum noch mit knapp 168 Millionen Euro Kirchensteuern, langfristig werde diese Zahl aber sinken.

Die Haushaltspläne für 2023 sehen mit Ausgaben und Einnahmen rund 201 Millionen Euro vor. 2022 betrug der Haushalt rund 203 Millionen Euro. Weiterhin soll im Bistum gespart werden, stellt Bistums Finanzdirektorin Astrid Kreil-Sauer klar. Bis 2030 sollen insgesamt 50 Millionen Euro eingespart werden – insbesondere bei Personalkosten. Dazu wolle man freiwerdende Stellen nur teilweise oder verzögert neu besetzen. 1,8 Millionen Euro sollen so weniger für Personal ausgegeben werden. „Wir kommen in einigen Bereichen sogar etwas schneller voran“, freut sich Kreil-Sauer. Darauf könne man sich allerdings nicht ausruhen. „Mit größer werdenden Unsicherheiten wird es noch wichtiger, die eigenen Strukturen immer wieder zu prüfen und anzupassen.“

Dreiviertel der Einnahmen aus Kirchensteuern

Das Bistum Osnabrück bezieht weit über Dreiviertel seiner Einnahmen (84 Prozent) aus den Kirchensteuern. Der Rest setzt sich unter anderem aus Zuschüssen, Spenden und Kollekten zusammen. Zwar seien die Kirchensteuern im Vergleich zu 2021 um fast 5 Millionen Euro gestiegen, durch mehr Kirchenaustritte seien diese hohen Einnahmen allerdings künftig nicht mehr zu erwarten.

Im Haushalt 2022 profitierte die Kirche enorm vom sogenannten Clearing, der Verrechnung durch die Finanzämter. Denn die Kirchensteuer wird dort erhoben, wo Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer wohnen, Steuern allerdings dort abgegeben, wo der Arbeitgeber seinen Firmensitz hat. Knapp 15 Millionen Euro sind so zusammengekommen. Ein weiteres Plus, das auf das Konto des Bistums einzahlt: die Energiepauschale. Da diese versteuert werden musste, sind so auch Kirchensteuern angefallen. Für das Bistum Osnabrück bedeutete das 1,3 Millionen an zusätzlichen Einnahmen, die laut Kreil-Sauer komplett an Bedürftige ausgezahlt wurden. Im laufenden Jahr fällt die Pauschale allerdings weg und auch das Clearing wird nicht so großzügig ausfallen.

Wofür gibt das Bistum sein Geld aus?

Auf der Ausgabenliste stehen an erster Stelle die Kirchengemeinden. Mehr als 61,5 Millionen Euro gehen an die 208 Kirchengemeinde, die dieses Geld für Seelsorge, Personal oder Investitionen einsetzen. 34,4 Millionen Euro gehen an die Caritas und soziale Dienste, dazu gehören unter anderem Zuschüsse für Kitas (16,2 Millionen) und Beratungsstellen (6,4 Millionen). Auch in die Bereiche Bildung, Kunst und Medien, wozu unter anderem die Schulstiftung gehört, fließen knapp 35 Millionen Euro. Durch Tarifsteigerungen steigen außerdem die Personalausgaben – für Pensionäre und Co. liegen diese bei knapp 23 Millionen Euro, für die Verwaltung bei gut 24 Millionen Euro.

„Insgesamt zeigt sich also ein gemischtes Bild der wirtschaftlichen Situation des Bistums Osnabrück“, resümiert die Finanzdirektorin. „Der Kostendruck ist weiterhin hoch und wir können nicht mehr mit so hohen Kirchensteuereinnahmen rechnen.“ Perspektivisch müsse sich das Bistum eine weitere Einnahmequelle suchen. Die Zeiten, in denen das Bistum allein mit Steuereinnahmen haushalten konnte, sind damit wohl vorbei. Und wenn die Zahl der Kirchenaustritte weiter steigt, schließt Kreil-Sauer auch eine Anpassung der Sparziele von 50 Millionen Euro nicht aus. Dennoch könne man trotz allem „Spielräume für die Zukunft eröffnen und gestalten“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Jasmin Schulte

Jasmin Schulte begann im März 2018 als Redakteurin für die Hasepost. Nach ihrem Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft an der Universität Vechta absolvierte sie ein Volontariat bei der Hochschule Osnabrück. Weitere Stationen führten sie zu Tätigkeiten bei einer lokalen Werbeagentur und einem anderen Osnabrücker Verlag. Seit März 2022 ist Jasmin Schulte zurück bei der HASEPOST und leitet nun unsere Redaktion. Privat ist Jasmin Schulte als Übungsleiterin tätig, bloggt über Literatur und arbeitet an ihrem ersten eigenen Roman.

vorheriger Artikel
FDP-Generalsekretär beharrt auf AKW-Laufzeitverlängerung
nächster Artikel
DAX am Mittag weiter im Minus – Zalando hinten

das könnte Sie auch interessieren

Kommunalwahlkampf 2026: Wie viel Strategie steckt hinter den...

24. Februar 2026

Hohe Schäden durch Vandalismus an Ampeln in Osnabrück

24. Februar 2026

Mitte März als Option: Wann ist die nächste...

24. Februar 2026

Bei Fragen und zur Beratung: So ist die...

24. Februar 2026

Im MINT- und BNE-Bereich: MIK etabliert sich als...

24. Februar 2026

In eigener Sache: Warum sich die HASEPOST freiwillig...

23. Februar 2026

Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Osnabrück leicht verletzt

23. Februar 2026

Niederlage des TV Bissendorf-Holte im Auswärtsspiel beim ASV...

23. Februar 2026

Das ist bei den U21-Aktionstagen im Marktkauf Nahne...

23. Februar 2026

Warum der Marktkauf in Belm früher eröffnet als...

23. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Heiner Wilmer wird neuer Vorsitzender der Deutschen Bischöfe

    24. Februar 2026
  • Kommunalwahlkampf 2026: Wie viel Strategie steckt hinter den Social-Media-Aktivitäten der Osnabrücker AfD?

    24. Februar 2026
  • Holstein Kiel trennt sich nach Negativserie von Trainer Rapp

    24. Februar 2026
  • Wüst fordert Anpassung von Asyl-Sozialleistungen an EU-Niveau

    24. Februar 2026
  • CDU-Politiker fordert Fifa zu härteren WM-Sicherheitsmaßnahmen auf

    24. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3