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Photovoltaik auf A30 statt Ausbau der A33? Chef der Belmer Grünen plädiert an Koalitionsverhandler auf Landesebene

von PM 2. November 2022
von PM 2. November 2022
A33-Nord (Archiv) / Foto: Clemens John
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Die Grünen Ratsmitglieder Günther Westermann, Stefan Trapp, Clemens John fordern die zukünftigen Koalitionäre im Land auf den Bau der A33 Nord zu stoppen. / Foto: Clemens John

Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen auf Landesebene laufen auf Hochtouren. Aus Osnabrück wendet sich der Chef der Belmer Grünen, Clemens John, mit einem eindringlichen Appell an die Verhandler und fordert die Planungen zum Bau der A33 Nord zu stoppen.

“Angesichts der viel zu hohen Flächenversiegelung, der knapper werden Trinkwasserressourcen in unserer Region und der dringend notwendigen Verkehrswende kann niemand ernsthaft an dem Plan festhalten, eine Autobahn in ein Landschaftsschutz- und Trinkwassergewinnungsgebiet zu bauen“, argumentiert John. „Ein Land wie Niedersachsen braucht große Ziele. Als Grüner sage ich daher ganz klar: Wir sollten uns in der Autobahn-Frage nicht damit zufriedengeben, profane Betonpisten durch die Landschaft zu ziehen. Tun wir mehr als nötig ist!”.

Photovoltaik auf A30 statt Ausbau der A33?

Statt eine komplett neue Autobahn zu bauen, schlägt John vor, das Teilstück der A30 zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und dem Lotter Kreuz wie geplant auf sechs Spuren zu erweitern und zusätzlich mit Photovoltaik zu überbauen. “Angesichts der Umweltprobleme und der notwendigen Energiewende halte ich nur ein solches kombiniertes Bauwerk für vertretbar. Zum einen schaffen wir damit Entlastung auf einem für die Region sehr wichtigen Verkehrsweg, zum anderen können wir den Standort Niedersachsen als Land für erneuerbare Energien massiv stärken und müssen nicht alles mit Windrädern zupflastern.“

Der wichtigste Vorteil sei aber, „dass wir durch die Kombination mit Photovoltaik einen Verkehrsweg schaffen, der trotz Erweiterung deutlich weniger Lärm emittiert als heute und sich außerdem noch von selbst refinanziert. Das wäre für alle Beteiligten und gerade auch für die Anwohner ein echtes Win-Win Projekt. Technisch halte ich das dank der Marktreife transparenter Photovoltaik-Module für absolut realisierbar, ohne dass der Autoverkehr dazu durch eine dunkle Röhre geleitet werden muss”, führt John aus.

Visualisierung einer Straßenüberdachung mit Photovoltaik. / Foto: Fraunhofer ISE Projekt PV-Süd

Visualisierung einer Straßenüberdachung mit Photovoltaik. / Foto: Fraunhofer ISE Projekt PV-Süd

Auf dem neun Kilometer langen Teilstück zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und dem Lotter-Kreuz stünde mit dem geplanten sechsspurigen Ausbau voraussichtlich eine mit Photovoltaik überbaubare Fläche von 32 Hektar zur Verfügung. Auf dieser ließe sich ein sauberes Kraftwerk mit einer Kapazität von 36 MW realisieren. Das reiche beim aktuellen Durchschnittsverbrauch von 1.300 kWh / Jahr aus, um 27.000 Osnabrückerinnen und Osnabrücker mit sauberer Energie zu versorgen oder sehr viel grünen Wasserstoff herzustellen, ergänz John. Zudem könnte der Betreiber einer solchen Anlage beim aktuellen Strompreis in zehn Jahren gut 112 Millionen Euro realisieren. „Das rechnet sich bei einer voraussichtlichen Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren selbst dann, wenn man noch Abzüge für eine eventuell nicht optimale Ausrichtung der Photovoltaikmodule einbezieht“, so John.

„Hoffe, dass unsere Partei hart bleibt“

Der Fraktionsvorsitzende der Belmer Grünen fordert daher: “Eine völlig sinnlose und absurd teure Autobahn wie die A33-Nord darf nicht gebaut werden. Wir brauchen das Geld für Projekte, die unser Land wirklich voranbringen. Und solange die Option der Überbauung mit Photovoltaik für das auszubauende Teilstück der A30 nicht verbindlich in die Planungen aufgenommen wird, muss es auch für den Ausbau der A33 ein Planungsmoratorium geben. Ich hoffe daher sehr, dass unsere Partei in der Autobahn-Frage hart bleibt”.

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PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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