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Startseite Deutschland & die WeltWie schädlich ist Handystrahlung?
Deutschland & die Welt

Wie schädlich ist Handystrahlung?

von Redaktion Hasepost 9. August 2022
von Redaktion Hasepost 9. August 2022
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Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sind sich uneins, ob Handystrahlung schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Politiker und die von der Wirtschaft in Auftrag gegebenen Studien kolportieren, dass die elektromagnetischen Wellen, die das Handy aussendet, völlig harmlos sind. Das ist insofern nicht weiter verwunderlich, da das Geschäft mit Mobiltelefonen inzwischen Multi-Milliarden-Umsätze generiert.

Unabhängige Studien dagegen kommen zu Ergebnissen, welche die Gefahren von Handystrahlen eher bestätigen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) stufte Handystrahlung schon 2011 als „möglicherweise krebserregend” ein. Grund genug für viele Mitmenschen, um Maßnahmen zu ergreifen, um die Handystrahlung zu neutralisieren.

Was ist unter Handystrahlung zu verstehen?

Als Handystrahlung werden in der Umgangssprache hochfrequente elektromagnetische Strahlen bezeichnet, die auch unter dem Ausdruck „Elektrosmog“ bekannt sind Die Strahlung wird nicht nur von Smartphones und Sendemasten verursacht. Auch viele andere Geräte im Haushalt wie schnurlose Telefone, WLAN-Router, Tablets, Notebooks und alle Bluetooth-Geräte  senden diese unsichtbaren Wellen aus.

Bedeutsam für die Menschen ist die alltägliche Strahlenlast des Smartphones. Das Mobiltelefon befindet sich in der Regel den ganzen Tag in greifbarer Nähe. Beim Telefonieren wird es direkt ans Ohr gehalten. Daher besteht die potenzielle Gefahr, dass das Gehirn durch die Strahlung Schaden nehmen könnte.

Was ist der SAR-Wert?

Die Stärke elektromagnetischer Strahlung wird durch den SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate) ausgedrückt und in Watt/kg angegeben. Er misst die Menge an Energie, die ein Körper aufnimmt, der elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt ist.

Bei den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung, speziell Handystrahlung, unterscheidet man zwischen thermischer Wirkung, also wenn sich z. B. das Ohr erwärmt, und biologischer Wirkung. Dabei gilt: Je niedriger der SAR-Wert, desto besser.. Experten empfehlen, beim Kauf eines Handys darauf zu achten, dass ein Wert von 2 Watt pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten wird. Allerdings wird diese Grenze seit Jahren von Experten kritisiert, da sich der Wert lediglich auf die thermische, nicht aber auf die schädlichen biologischen Wirkungen von Handystrahlung bezieht. Zudem gilt die Grenze für den SAR-Wert seit 1997 und hätte längst auf die strahlungsintensive 4G- und 5G-Technologie angepasst werden müssen.

Studien zur Handystrahlung

Bereits in den 90er Jahren, als die ersten Handys für eine breite Käuferschicht erschwinglich wurden, fingen Forscher an, die Wirkung der Handystrahlung auf den Menschen zu untersuchen. Mit der Positionierung der WHO im Jahr 2011 fiel dann der Startschuss für eine ganze Reihe weiterer unabhängiger wissenschaftlicher Studien. In all diesen Studien wurden  die Auswirkungen der Handystrahlung auf die menschliche Gesundheit untersucht. Auffällig dabei ist die Korrelation zwischen Handynutzung und bestimmten Krankheitssymptomen.

Beispielsweise belegten Forscher in Bordeaux, dass sich bei einer Nutzung des Handys direkt am Ohr über 15 Stunden monatlich das Risiko für einen Hirntumor nahezu verdreifacht (2). Wissenschaftler der Universität im israelischen Haifa zeigten 2015 auf, dass Handystrahlung die Spermaqualität herabsetzen kann (3). Indische Wissenschaftler belegten 2016, dass Menschen, die direkt an Sendemasten wohnen, weitaus häufiger von Bluthochdruck, Schlafstörungen und Kopfschmerzen befallen werden als die Testgruppe, welche einen Kilometer entfernt lebte (4).

Ärzte warnen vor Handystrahlung

Auch Ärzte stehen der Strahlenbelastung durch Handys zunehmend kritisch gegenüber. So warnte der Internationale Ärzteappell schon 2012 vor den Gefahren und forderte überfällige Vorsorgemaßnahmen. Die Wiener Ärztekammer legte drei Jahre später die “10 medizinischen Handy-Regeln” neu auf.

In Rom bestätigte das Oberste Gericht, dass für den Hirntumor eines Managers, der jahrelang mehr als sechs Stunden täglich telefonierte, Handystrahlung ursächlich sei. Sein Arbeitgeber muss nun eine lebenslange Rente zahlen.

Maßnahmen gegen Handystrahlung

Es scheint also empfehlenswert, sich und die eigene Gesundheit vor Handystrahlung zu schützen. Dabei hat sich die sogenannte memon-Technologie als hilfreich erwiesen, die einfach anzuwenden ist. Es wird eine Art Platine auf das Handy aufgebracht. Diese baut ein Wirkfeld auf, durch das die Handystrahlung neutralisiert wird.

Zudem gibt es noch weitere Maßnahmen, die vor der Strahlungsgefahr schützen:

  • Bei schlechtem Empfang das Telefonieren unterlassen, weil das Handy in diesem Fall mehr Energie aufwenden muss und daher mehr Strahlung aussendet
  • Kabelgebundene Festnetztelefone bevorzugen
  • Strahlungsarme Smartphones bevorzugen
  • Abstand zu Smartphones und Sendemasten halten
  • Mobilfunknetz mit gutem Empfang wählen
  • Ungenutztes Smartphone abschalten
  • Kopfhörer mit Kabel verwenden
  • Telefonate kurzhalten

Fazit

Bisher wurde von Politik und Wirtschaft eine Auswirkung von Handystrahlung auf die menschliche Gesundheit weitestgehend abgestritten. Zahlreiche wissenschaftliche Studien weltweit zeigen jedoch, dass Handystrahlung durchaus schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Deshalb raten wir an dieser Stelle, die vorgeschlagenen Maßnahmen und Verhaltensweisen zu beherzigen.

Quellen:

  1. Deutsches Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/93711/Weltgesundheitsorganisation-Handystrahlung-potenziell-krebserregend, 2011<
  2. Coureau, Gaëlle et al: Mobile phone use and brain tumours in the CERENAT case-control study, in: BMJ Journals, 2014
  3. Zilberlicht, Ariel et al: Habits of cell phone usage and sperm quality – does it warrant attention?, Haifa; 2015

Singh, Kushpal et al: Effect of electromagnetic radiations from mobile phone base stations on general health and salivary function, Srinagar, 2016

 

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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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